RAN unterstützt Standardisierungsgremien
Moderne RFID-Systeme helfen, Transparenz in die umfangreichen Materialflüsse im Netzwerk zu bringen. Mit RFID-Transpondern ausgestattete Teile können automatisch erfasst und lückenlos verfolgt werden. Bislang realisieren nur wenige Insellösungen einen Austausch von RFID-Informationen zwischen Herstellern, Logistikdienstleistern und Lieferanten. Der Grund hierfür: Es fehlen branchenweite Standards und gemeinsame Lösungsansätze für die Objekterfassung und den Datenaustausch.
Gerade in unternehmensübergreifenden Netzwerken darf kein Objekt, ob Behälter oder Produkt, die gleiche Nummer besitzen. Für die weltweit eindeutigen Nummern existieren verschiedene Ansätze. In der deutschen Automobilindustrie haben sich die Idente nach „Dun & Bradstreet" (DUNS) und EPCGlobal etabliert. International spielt zusätzlich die Odette-Nummer eine Rolle. Diese drei für die Automobilindustrie wichtigen Nummernschemata unterscheiden sich hauptsächlich bei der Festlegung der Größe und Position der einzelnen Datenfelder innerhalb der Nummernbeschreibung.
Die Herausforderung des RAN-Projektes (RFID-based Automotive Network) besteht in der Konzeption eines Standards, der eine systemtechnische Kompatibilität der verschiedenen Ident-Formate bezüglich der Verarbeitung in Hard- und Software ermöglicht. Bei EPCGlobal wurde ein Prozess zur Standardisierung eines neuen Identes gestartet. RAN begleitet dieses Vorhaben und unterstützt die Standardisierungsgremien bei der Gestaltung. Für eine breite Anwendbarkeit innerhalb der Automobilbranche, aber auch darüber hinaus, benötigt RAN in diesem Standardisierungsprozess die Unterstützung weiterer Unternehmen, die ihre Produkte mit Identen von EPCGlobal identifizieren möchten.
Bild: BMW AG


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






