Schlachterei stattet Schweine mit Transpondern aus
Die Unternehmensgruppe Tönnies Fleisch hat ihren Schlachthof in Weissenfels mit RFID-Technologie ausgestattet. Mit dieser lassen sich Transponderohrmarken der Tiere auslesen. Die Lösungen wurde installiert, um Mast- und Schlachtleistung einzelner Tiere in Beziehung setzen zu können.
Alle mit einem Transponder gekennzeichneten Schweine, die dem Tönnies-Schlachthof geliefert werden, erfasst eine Antenne und einem RFID-Leser. Das Schlachtband wird der Schlachtnummer zugeordnet. Durch eine Verknüpfung dieser Daten mit betriebseigenen Informationen der Lieferanten ließen sich Schlacht- und Mastleistung einzelner Tiere eindeutig in Beziehung setzen. Die RFID-Lösung stammt von den Unternehmen definitiv und Agrident.
Voraussetzung für die Datensammlung ist, dass die Transponder zuverlässig eingelesen werden. „Im Hinblick darauf waren konsequente Analysen der Vor-Ort-Situation enorm wichtig", erläutert definitiv-Geschäftsführer Peter Rütter. „Gegenwärtig laufen Ohrmarkenerkennung und Zuordnung problemlos", sagte Wieland Pfeiffer, Einkäufer von Tönnies.
Gesetzliche Anforderungen in Bezug auf Tiergesundheit und Verbraucherschutz fordern eine immer größere Transparenz von den Tierproduzenten, auch zwischen den Produktionsstufen. „Das wird es in Zukunft notwendig machen, Daten zu einzelnen Tieren innerhalb der Produktionskette zu erheben und zu analysieren", so Rütter. „Für uns ist das keine Zukunftsmusik. Mit unseren IT-Systemen sind wir heute schon in der Lage alle Prozesse in der Tierproduktion von der Spermatube bis zum Schlachtband lückenlos zu verfolgen."
Bild: Cornelia Kalkhoff (Fotolia.com)


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






