Vereinfachte Produktionssteuerung von Fahrzeugen
Opel testet derzeit im Use Case 7 des RAN (RFID based Automotive Network)-Projektes die Optimierung produktions- und logistikrelevanter Datenerfassung zur Vereinfachung der Produktionssteuerung der Fahrzeuge und zur Verteilung von Neufahrzeugen, wie im aktuellen RAN-Newsletter berichtet wird. Für die Erprobung nutzt Opel die Vorbereitungen des Baus des neuen Zafira Tourer im Werk Bochum.
Zunächst werden ausgewählte Zafira bereits an der ersten Operation im Rohbau mit einem RFID-Transponder versehen. An bestimmten Schreib- und Lesestellen werden während des Fertigungsdurchlaufs prozessrelevante Daten auf den Transponder geschrieben und später wieder ausgelesen. Der Autohersteller überprüft, ob der komplette Fahrzeugaufbau durch alle Fertigungsstationen zukünftig nur noch über einen direkt am Fahrzeug verbauten Transponder steuerbar sein kann.
Eine Vision der späteren Nutzung ist auch die automatische Identifizierung des Fahrzeugs, sobald der Kunde zum Händler kommt", ergänzt Rainer Hofmann, Director Supply Chain Emerging Markets und Use Case 7-Leiter. „Mit Hilfe des Transponders könnte eine Info an den Kundenbetreuer gehen, der dann sofort Inspektionsberichte und weitere wichtige Daten parat hätte."
Bild: O.K. (Fotolia.com)


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






