Streifenkarte durch ov-chipkaart ersetzt
Die Bezahlung in niederländischen Bussen, Straßen- und U-Bahnen erfolgt ab sofort ausschließlich über die neue ov-chipkaart. Die bisher verwendete Strippenkaart ist seit letzter Woche nicht mehr gültig. Am Donnerstag führten die letzten vier Provinzen Drenthe, Groningen, Nord-Brabant und Utrecht die neue RFID-Chipkarte als obligatorischen Fahrausweis im öffentlichen Personennahverkehr ein. Ab 2009 hatten sich bereits große Städte wie Amsterdam und Rotterdam sowie andere Provinzen von der alten Streifenkarte verabschiedet.
Ähnlich dem sich in Deutschland zurzeit in der Testphase befindlichen Touch und Travel-System der Deutschen Bahn registrieren sich Fahrgäste mit der ov-chipkaart bei Fahrtantritt und melden sich beim Verlassen des Verkehrsmittels an den aufgestellten Terminals ab. Zwölf Millionen der neu eingeführten Karten wurden bisher produziert. Zur Auswahl stehen personalisierte oder anonyme RFID-Plastikkarten sowie Wegwerfkarten aus Pappe. Die RFID-Chips speichern das aktuelle Fahrguthaben. Die verwendeten Chips stammen vom Chipproduzenten TLS.
Bild: TLS 2011


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






