Qualitätsüberwachung im Veredelungsprozess
Galvanisierung ist ein materialintensives Verfahren. Aufgrund chemischer Prozesse nutzen sich die Werkstückträgergestelle leicht ab. Dieses führt zur elektrischen Kontaktverschlechterung und beeinträchtigt die Qualität der zu veredelnden Teile negativ. Die Lebensdauer der Gestelle ist daher ein wichtiger Kostenfaktor. Qualitätsprobleme, Produktionsausfälle und teure Fehlersuche bis hin zu Reklamationen sind die Folgen der Kontaktverschlechterung. Die RFID-Technologie in Kombination mit modernen Verwaltungs- und Managementtools kann diese Prozesse nachhaltig verbessern.
Der Markt an Softwareanwendungen sowie Komplettsystemen, um diese Aufgaben komfortabel zu übernehmen, ist sehr überschaubar. Des Weiteren stellt die chemische Umgebung eine hohe Anforderung an die notwendigen Hardwaremodule dar. Dieses betrifft sämtliche RFID-Schreib/Lesegeräte und insbesondere die RFID-Datenträger auf den Galvanogestellen, die eine eindeutige Kennzeichnung sowie die Erfassung von Prozessdaten ermöglichen.
In Zusammenarbeit mit Rhode und Wagner Industriebetreuung, Ditec und Smart-Tec konnte ein Gesamtsystem für die Industrie entwickelt werden. Dieses beinhaltet ein Verwaltungs- und Managementsystem für Galvanogestelle der Unternehmen und die passiven UHF RFID-Datenträger. Die RFID-Datenträger sind säurebeständig, temperaturbeständig und halten mechanische Belastungen aus. Je nach Einsatzgebiet kamen Materialien wie Teflon und andere temperaturstabile Kunststoffe zur Anwendung. Das Gesamtsystem sei bereits in mehreren Projekten erfolgreich pilotiert worden und stehe nun kurz vor dem Rollout.
Lesen Sie den kompletten Beitrag in der aktuellen Novemberausgabe von „RFID im Blick".Bild: Smart-TEC


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






