3D-Staplerortung soll Suchzeiten reduzieren
"RFID rechnet sich, wenn man das Thema konsequent anpackt", so das Credo von Marcel Kibbert, Projektingenieur bei Kamax. Für den Automobilzulieferer soll sich der AutoID/RFID-Einsatz bereits nach 0,6 Jahren amortisieren, wie die interne Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ergeben hat. Mit einem staplerbasierten 3D-Ortungssystem, das RFID, Barcode und optische Erkennung kombiniert, will der Hersteller von Verbindungstechnik die Logistikkosten im werksübergreifenden Behältermanagement reduzieren.
Vor allen die Suchzeiten von Behältern und die Qualitätssicherung in der werksübergreifenden Supply-Chain schlagen bei Kamax mit einem hohen Anteil zu Buche: „Teilweise lag der Suchaufwand bei um die 30 Prozent. Oftmals wurden die Behälter undefiniert abgestellt. Unüberschaubare Transportprozesse innerhalb der Produktion sowie lange Lade- und Standzeiten der Abholer waren die Folge. Fehlen Behälter, kommt es zudem zu Maschinenstillständen und es müssen Behälter nachgeordert werden. Bei 50 000 Behältern à 90 Euro summieren sich zudem die Inventurkosten", erläutert Marcel Kibbert die Ausgangssituation. Das Unternehmen verwendet die Behälter für den Transport von Schüttgut/Schrauben in der Produktion sowie zwischen mehreren Standorten in Europa.
Das neue System steht kurz vor der Implementierung für die werksinterne Verfolgung von KX18-Stahlbehälter in Homberg. Derzeit befindet sich das System in der Simulationsphase im RFID-Technikum Ingolstadt des Unternehmens Identpro, welches die Hard- und Middleware für Kamax implementiert.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Novemberausgabe von „RFID im Blick".
Bild: Identpro GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...







