Intelligente Pumpen
Die Betreiber sämtlicher fluider Systeme müssen darauf achten, dass Wartung und Instandhaltung von Betriebskomponenten optimal geplant und durchgeführt werden - so auch die Betreiber von Pumpspeicherkraftwerken. Der Stahlproduzent und Dienstleister Voestalpine Stahl bietet Serviceleistungen im Bereich der Pumpentechnik an. Indem Pumpen mit RFID ausgestattet werden, können Wartungsprozesse vereinfacht werden. Alle notwendigen Daten sind dann jederzeit abrufbar und die Einsatzdauer des Aggregates kann mitdokumentiert werden.
Wartungszyklus erkennen
„Wir sind als Dienstleister in der Lage, Prozesse beim Kunden zu analysieren und auch Empfehlungen auszusprechen, welche RFID-Lösung sinnvoll wäre", erklärt Franz Waizinger, Leiter Verkauf bei Voestalpine Stahl, gegenüber „RFID im Blick". „Bei uns liegt der Hauptfokus beim Identifizieren eines Aggregats, der Verknüpfung mit der Datenbank und der Erkennung von Instandhaltungszyklen oder Reparaturen sowie Ablage mehrerer Prüfprotokolle für eine Vorortanalyse."
Einsatz für Wasserkraft möglich
Die Einsatzfähigkeit der Motoren oder Pumpen würde durch die Applizierung des RFID-Transponders nicht eingeschränkt. Somit sei die Anwendung von so ausgerüsteten Aggregaten in Pumpspeicherkraftwerken grundsätzlich möglich. „Wir verwenden RFID nicht nur bei Kreiselpumpen, sondern auch bei Motoren und zukünftig auch bei anderen technischen Equipments wie Transformatoren", so Waizinger. „Bisher haben wir allerdings keine externen Kunden aus dem Bereich der Wasserkraft damit ausgestattet, ha es keine solche Anforderung seitens eines Betreibers außerhalb des Konzerns Voestalpine gegeben hat."
Mehr zu den Themen Wartungsmanagement und Instandhaltung lesen Sie in der bald erscheinenden Ausgabe von "RFID im Blick".
Bild: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






