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RFID-Einsatz in der Lackierstraße

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Modellhafte Darstellung einer LackierstraßeHigh-Temperature-Tag eröffnet neue Möglichkeiten - Technologie aus der Luftfahrtbranche als Pate für die Automobilproduktion

Die Fahrzeugproduktion gestaltet sich zunehmend individualisierter. Jeder Kunde stellt andere Ansprüche an sein neues Auto, von der Farbauswahl über die Innenausstattung bis zur technischen Ausstattung. Das Unternehmen Harting hat nun eine RFID-Lösung vorgestellt, welche auf den Erfahrungen aus der Luftfahrtindustrie basiert und sich auch für die schwierigen Umgebungen in der Lackierstraße eignet.

Zum Einsatz kommt eine von dem Unternehmen neu entwickelte Reader-Technologie mit hoher Intelligenz, welche keine Steuerungselemente benötigt. Stattdessen sind die Geräte mit einem großen Maß an Prozesswissen ausgestattet. Die Antennen eignen sich für zwei unterschiedliche Reichweiten: Ob sich die Objekte auch wirklich auf der Lackierstraße befinden, wird mithilfe geringer Distanzen festgestellt; Reichweiten von zwei Metern ermöglichen die Abbildung des kompletten Produktionsprozesses.

Tests nach GS 95003 1-4 und Lebensdauerprüfungen nach Automobilstandards haben ergeben, dass die Transponder für eine maximale Temperatur von 210 Grad Celsius eine Lebensdauer von mindestens 17 Jahren ausgelegt sind. Darüber hinaus wurden interne Werksnormen für weiterführende Aussagen herangezogen und somit die gewohnte Langlebigkeit der Harting-Produkte auf den RFID-Bereich übertragen.

Der Vorteil für die Produktion besteht darin, dass sich mithilfe der Lösung an jedem Standort der Produktion nachvollziehen lässt, welche Stationen das Auto schon durchlaufen hat und welche Arbeiten schon an dem Fahrzeug durchgeführt wurden. Aufgrund der speziellen MID-Technologie lassen sich 3D-Topographien von Leiterbahnen herstellen, welche den Einsatz auch in schwierigen Umgebungen wie beispielsweise auf Metall ermöglichen.

Zudem verändert dies die Möglichkeiten des RFID-Einsatzes in der Automobilindustrie: jedes Objekt ist zu jedem Zeitpunkt der Fabrikation eindeutig identifizierbar. Dies ermöglicht einerseits einen stark automatisierten Prozess, andererseits gestaltet sich die Produktion aber auch sehr individuell, da an jeder Station das gewünschte Teil eingebracht wird.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Dezemberausgabe von „RFID im Blick".

Bild: Harting

 

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