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RFID - Neuland in der Wasserkraft

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Wasserkraftwerk in Esslingen am NeckarEnergieversorger EnBW kennzeichnet Bauteile für Instandhaltungsprozesse

Der baden-württembergische Energieversorger EnBW beginnt als erster Betreiber mit der RFID-Kennzeichnung von Bauteilen seiner Wasserkraftwerke. Das Kraftwerk-Kennzeichnungssystem (KKS) wird in den kommenden Jahren sukzessive mit integrierten RFID-Labels ergänzt. Ziel ist es, Instandhaltungsprozesse zu automatisieren und so effizienter zu gestalten.

Im neuen Wasserkraftwerk in Esslingen, welches im Juli 2011 in Betrieb genommen wurde, kommt die RFID-Technologie von Anfang an zum Einsatz. Weitere RFID-Kennzeichnungen von Bauteilen in EnBW-Anlagen sollen in den nächsten Jahren folgen.

Generell sind alle Bauteile der EnBW-Wasserkraftwerke für Revisionen mit Schildern gekennzeichnet. „Im Zuge der Neuerungen lassen wir von unserem Lieferanten Franken Plastik RFID-Tags in die Schilder implementieren", so Roy Jeziorowski, verantwortlich für die Technische Dokumentation bei Wasserkraftwerken der EnBW Kraftwerke, gegenüber „RFID im Blick". Noch sind die Tags unbeschrieben.

„Im Sommer 2011 haben wir damit begonnen, erste Bauteile mit RFID-Tags zu kennzeichnen", sagt Jeziorowski. Im Vorfeld gab es ein Projekt bei einem konventionellen Kraftwerk, wo Wartungsprozesse für Notausgänge mittels RFID optimiert wurden. „Der Erfolg dieses Testlaufs war für uns das Signal, dass wir starten können." Bislang verfügen das neue Wasserkraftwerk in Esslingen und ein umgebautes Kraftwerk über RFID-Labels. Zudem wurden in einem Pumpspeicherkraftwerk die Rechenreinigungsanlage und der Einbaukran gekennzeichnet.

„Künftig können wir uns vorstellen, dass unsere Instandhalter mit Lesegeräten ausgestattet sind, die mit dem SAP-System verbunden sind", sagt Jeziorowski. „Sie bekommen die aktuellen Wartungspläne mit dem Lesen der Tags automatisch aus dem SAP-System auf ihr Lesegerät übermittelt." Momentan müssen die Mitarbeiter ihre Wartungspläne in Papierform ausdrucken und die Arbeitsschritte einzeln abhaken. Hinterher werden die Pläne eingescannt und in SAP hinterlegt. „Wir erwarten uns als Vorteil des RFID-Systems eine Zeitersparnis bei allen zyklisch durchzuführenden Prüfungen."

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Dezemberausgabe von „RFID im Blick".

Bild: EnBW Energie Baden-Württemberg AG

 

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