Kofferdurchleuchtung in Hochgeschwindigkeit am Fraport
Die Gepäcklogistik für das Check-in- und Transfer-Gepäck am Frankfurter Flughafen ist eine komplexe, flughafenüberspannende Anlage. Die Gepäckförderanlage (GFA) ist das Kernstück der Gepäckabfertigung am Frankfurter Flughafen. Die Betreibergesellschaft Fraport des Frankfurter Flughafen garantiert Umsteigezeiten von minimal 45 Minuten, in denen das Transfergepäck ausgeladen, sortiert, transportiert und wieder verladen wird. In dieser Zeitspanne erfolgt zudem eine mehrstufige automatische Durchleuchtung der Gepäckstücke.
Das komplexe Logistiksystem ist ein High-Speed-Umschlagzentrum, das in Spitzenzeiten bis zu 120 000 Gepäckstücke am Tag bewältigt - mit allen Sicherheitshürden. „Tausende von Sensoren steuern die Weichen über eine derzeit 77 Kilometer lange Förderstrecke, um Koffer und Taschen zwischen den Terminals eins und zwei sowie der Vorfeldstation zu ihren Zielen zu bringen", erklärt Franz Regner, Diplom-Ingenieur bei Fraport. Mit der Ausführung der Lesegeräte von Leuze Electronic arbeitet er an der Optimierung der Zuverlässigkeitsrate, die jetzt bei annähernd 100 Prozent liegt. Die Lesegeräte sind Teil der Behältererkennung und bestehen aus jeweils drei Reflexions-Lichtschranken mit Polarisationsfilter und einem zusätzlichen Reflexions-Lichttaster mit Hintergrundausblendung.
Die Reflexions-Lichtschranken erkennen die Behälter in Hochgeschwindigkeit. Insgesamt befinden sich 18 000 Behälter ständig im Kreislauf. Jeder Behälter hat eine seitlich angebrachte Codierleiste, die auf einer Länge von 780 Millimeter eine Binärcodierung trägt. „In einigen Bereichen, wie etwa bei langen, geraden Tunnelstrecken, fahren die Behälter mit Geschwindigkeiten von fünf Meter pro Sekunde, testweise sogar zehn", berichtet Franz Regner.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Dezemberausgabe von „RFID im Blick".
Bild: Leuze electronic GmbH + Co. KG


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