Ein kombiniertes Kennzeichnungssystem optimiert Prozesse bei Wartungsarbeiten
Im Steinkohlekraftwerk Bergkamen wird ein Kraftwerk-Kennzeichnungssystem (KKS) eingesetzt. Anhand einer Ziffern- und Buchstabenkombination kann der Mitarbeiter, der Schalthandlungen durchzuführen hat, identifizieren, ob er sich an der richtigen Stelle befindet. Zusätzlich wurden RFID-Tags zur Überprüfung eingeführt. „Der Mitarbeiter kann nach wie vor die KKS-Nummer visuell überprüfen, erhält aber durch das Auslesen des Tags zusätzliche Sicherheit. Das war der Grundgedanke der Implementierung", so Robert Göstenkors, Leiter des Gemeinschaftskraftwerks Bergkamen, gegenüber „RFID im Blick".
Seit Ende 2010 setzt der Energieversorger Steag im Gemeinschaftskraftwerk Bergkamen eine RFID-Lösung ein, um den zeitlichen Aufwand zu reduzieren und die Sicherheit der Mitarbeiter zu erhöhen. Nach der sechswöchigen Revision ziehen die Projektbeteiligten ein erstes Fazit.
„Wenn heute beispielsweise eine Pumpe freigeschaltet werden muss, verständigt der Schichtleiter den Elektriker, der direkt zur Schaltanlage gehen kann, dort den Arbeitsauftrag auf sein PDA erhält und nach der Freischaltung die Unterlagen zurück zum Schichtführer sendet. So entfallen die Wegstrecken und wir vermeiden Papier, weil alle Beteiligten ihre Unterschriften elektronisch ablegen." Mittlerweile seien schätzungsweise rund 4 000 Freischaltungen über dieses System gelaufen.
Für die anderen Kraftwerksstandorte der Steag könne eine Implementierung des Systems aufgrund der positiven Erfahrungen ebenso interessant sein wie auch für andere Energieversorger.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Dezemberausgabe von „RFID im Blick".
Bild: STEAG GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






