Transportmanagement bei Just-in-Time-Produktion
Für das Monitoring seines von externen Speditionen durchgeführten Werkverkehrs setzt ein großer Möbelhersteller aus Baden-Württemberg aktive RFID-Technologie ein. Ziel ist eine verbesserte Transparenz und Optimierung der Prozesse. Produktionsprozesse, die auf der Just-in-Time-Strategie aufsetzen, sparen zwar Lagerhaltungskosten, sind dafür jedoch auf eine absolut zuverlässige Logistik angewiesen - fehlt der Nachschub, steht die Produktion. Da sich das Lager quasi auf der Straße befindet, sind exakte Planung und eine permanente Kontrolle erforderlich, um auf Störungen schnellstmöglich reagieren zu können.
An den erforderlichen Kontrollpunkten wurden Induktionsschleifen in die Fahrbahn verlegt. Die Lkw haben fest zugeordnete aktive Transponder. Überfährt ein Lkw mit Transponder eine Induktionsschleife, wird ein spezielles Signal mit ID und Zeitstempel ausgesendet. Ein Lesegerät empfängt die Daten und leitet sie an ein RFID-Steuergerät im Hauptwerk weiter. Die Transponderdaten werden von dem Steuergerät so aufbereitet, dass IT-Systeme die Daten verarbeiten können. So werden unter anderem Mehrfachlesungen ausgefiltert, die Fahrtrichtung errechnet und nur konsolidierte Bewegungsdaten geliefert. Als Projektpartner für die Umsetzung wurde der Systemintegrator Identpro ausgewählt.
Lesen Sie den kompletten Beitrag in der Dezemberausgabe von „RFID im Blick".
Bild: IdentPro GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






