GS1-Template unterstützt Unternehmen bei der Datenschutz-Folgenabschätzung
Immer häufiger vertrauen Industrie und Handel auf RFID, beispielsweise zur automatischen Produkterkennung oder bei elektronischen Bezahlverfahren. Doch berührungsfreier Datenaustausch schüre vielfach Sicherheitsbedenken. GS1 Germany bietet ein Tool an, das Unternehmen jeder Größe dabei unterstützt, mögliche Datenschutzrisiken von RFID-Anwendungen abzuschätzen und einzudämmen.
Dabei folgt GS1 dem PIA-Framework, welches die EU-Kommission im April 2011 gemeinsam mit der Wirtschaft und den Datenschützern verabschiedet hat. Danach sollen sich Unternehmen der europäischen Wirtschaft verpflichten, ein sogenanntes Privacy Impact Assessment (PIA) - eine Datenschutz-Folgenabschätzung - zu erstellen, bevor sie eine neue RFID-Anwendung an den Start bringen.
Um den Unternehmen die Erstellung des erforderlichen PIA zu erleichtern, hat GS1 gemeinsam mit Anwendern und Mitgliedsorganisationen ein Template entwickelt: Das interaktive Tool führt den User durch die unterschiedlichen Prozessstufen der Datenschutz-Folgenabschätzung. Die Ergebnisse fließen anschließend in den für Datenschützer relevanten PIA-Bericht ein. GS1-Kunden steht das Template kostenlos im GS1 Complete-Portal www.gs1-complete.de/login_form zum Download zur Verfügung.
Lesen Sie den kompletten Beitrag in der Dezemberausgabe von „RFID im Blick".
Bild: GS1 Germany


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






