25 Ladestationen in vier niederländischen Städten
Eine komplette Lade- und Abrechnungslösung wurde für den Einsatz von Elektrofahrzeugen im Carsharing in vier niederländischen Städten umgesetzt. In Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht stehen den 20 000 Kunden des Anbieters Greenwheels jetzt insgesamt 25 Ladestationen zur Verfügung, die ausschließlich mit Ökostrom betrieben werden. Angesichts der positiven Kundenresonanz prüft das Unternehmen derzeit einen weiteren Ausbau seines E-Mobility-Angebots.
In jedem E-Mobil von Greenwheels befindet sich eine RFID-Karte, mit der die Nutzer an öffentlichen Ladestationen in den Niederlanden ihre Fahrzeug-Akkus mit Strom versorgen können. Für das Aufladen müssen Station und Elektrofahrzeug mit dem Ladekabel verbunden werden. Die Authentifizierung erfolgt mittels der RFID-Technologie. Sobald das Fahrzeug erkannt ist, registriert ein Lesegerät die auf der Chipkarte hinterlegten Kunden-Informationen. Der Ladevorgang startet automatisch und die Verbrauchsdaten werden hinterher direkt per Mobilfunk von der Ladesäule an ein zentrales Rechenzentrum übertragen.
Gemeinsam mit dem niederländischen Energieversorger Essent hat das Unternehmen RWE Effizienz die Lade- und Abrechnungslösung realisiert. „Carsharing in Großstädten wird eines der wichtigsten Anwendungsfelder für Elektromobilität sein. Hier sind die noch hohen Fahrzeug-Anschaffungskosten für den Kunden nicht relevant. Reichweite ist im städtischen Einsatz ebenfalls kein Problem", so Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung von RWE Effizienz.
Bild: RWE Effizienz GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






