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RFID schafft Vorteile in der Bibliothek

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Das Selbstverbuchen von Medien vereinfacht die Ausleihe in der UniversitätsbibliothekEin 2008 gestartetes RFID-Projekt der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin wird weiter ausgebaut

Mit Unterstützung der EU sowie Eigenmitteln führt die Universitätsbibliothek das Projekt »PROFILE HU - Projekt RFID zur Entwicklung innovativer Dienst- und Serviceleistungen der Bibliotheken der HU« durch.

Mithilfe von RFID-Technik soll die Medienausleihe und -rückgabe in Selbstbedienung an allen Standorten der Bibliothek eingeführt, Bezahlfunktionen in die Automaten integriert, die Mediensicherung optimiert und die Öffnungszeiten verlängern werden, wie „RFID im Blick" bereits im Dezember 2010 berichtete.

2009 begannen 70 dafür angestellte studentische Hilfskräfte, die insgesamt 5 Millionen Medien der Universitätsbibliothek mit RFID-Etiketten auszustatten. Dieses Vorhaben soll bis Ende 2012 abgeschlossen sein.

Mittlerweile sind die Medien von acht Zweigstellen der Bibliothek mit Transpondern bestückt, teilweise liege an einigen Standorten der Automatisierungsgrad bei Ausleihe und Rückgabe bei über 90 Prozent.

Der nächste Schritt im Projekt ist die Ausstattung des Medienbestandes mit RFID-Etiketten an den letzten beiden noch nicht konvertierten Standorten: der Zweigbibliothek Musikwissenschaft und der Zweigbibliothek Klassische Archäologie.

Neben der Optimierung der Ausleihe und Rückgabe wurden seit 2008 meherere Nebenprojekte mithilfe von RFID realisiert. So werden  beispielsweise in einigen Zweigstellen Garderobenschränke eingesetzt, die mit RFID-Karten geöffnet und verschlossen werden können.

Ein weiteres Teilprojekt ist eine mobile Ausleihmöglichkeit mithilfe von NFC-fähigen Smartphones. Medien können damit direkt am Arbeitsplatz verbucht werden. Momentan ist diese Möglichkeit noch in einer internen Testphase, die bis Ende März 2012 abgeschlossen sein soll. Begleitet werde das Projekt durch eine Nutzerbefragung und die wissenschaftliche Betrachtung von Fragen der Datensicherheit.

Als zukünftige RFID-Projekte sind eine automatisierte Medienbereitstellung, eine RFID-gestützte Carrelverwaltung, die Einführung von RFID-Nutzerausweisen und die Prüfung des Einsatzes von Handscannern für statistische Erhebungen im Benutzungsbereich geplant.

Bild: Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin / ub.hu-berlin.de

 

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