Krankenhäuser in Spanien installieren neues Sicherheitssystem
Ein RFID-basiertes Sicherheits- und Informationssystem für Säuglinge ist in sieben Krankenhäusern des baskischen Krankenhausverbunds National Health System (Osakidetza) installiert worden. Die Lösung ermögliche die Identifizierung und Lokalisierung aller Mütter und Säuglinge in Echtzeit während des Krankenhausaufenthaltes vor und nach der Geburt. Sobald sich eine schwangere Frau ins Krankenhaus begibt, erhält sie einen RFID-Tag mit einer eindeutigen ID-Nummer.
Durch das System sei das Klinikpersonal jederzeit über den Aufenthaltsort der Patientin informiert. Die Arbeit des Krankenhauspersonals werde dadurch erleichtert. Direkt nach der Geburt wird der Knöchel des Neugeborenen mit einem speziell für Säuglinge entwickelten RFID-Tag versehen. Das System solle eine 24-Stunden-Überwachung des Kindes gewährleisten und überträgt die Daten an das zentrale EDV-System des Krankenhauses. Darüber hinaus meldet das System Manipulationsversuche und Zutritte unbefugter Personen.
Die RFID-Lösung wird zunächst in den spanischen Krankenhäusern Cruces, Donostia, Txangorritxu, Basurto, Bidasoa und Zumarraga eingeführt, ebenfalls sei die Implementierung im Alto Deba Krankenhaus geplant. Das Sicherheitssystem kommt bereits in Operationssälen im Santiago Apóstol Krankenhaus in der baskischen Hauptstadt Vitoria-Gasteiz zum Einsatz. Die Lösung wurde von Ibermática in Kooperation mit dem RFID-Integrator Saident realisiert.
Bild: Pawel Loj (Flickr.com)


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






