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3. Fachtagung „RFID und Automotive“ in Wolfsburg

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Vertreter der Veranstalter und Referenten der Tagung „RFID und Automotive“ am 7. September 2010 im Forum AutoVision der Wolfsburg AG.

Rund 100 Fachbesucher informierten sich über Chancen und Herausforderungen für die Automobilindustrie

Trends, Standards und Praxisbeispiele der RFID-Technologie, die vor allem in der Automobilindustrie zunehmend Anwendung findet, standen im Fokus der diesjährigen 3. Fachtagung „RFID und Automotive", am Dienstag, dem 7. September 2010 im Forum AutoVision. „Nahezu alle Bereiche des Wirtschaftslebens, sei es im Handel oder der Industrie, der Produktion oder der Logistik, können von den vielfältigen RFID-Einsatzmöglichkeiten profitieren. Es lassen sich Materialflüsse sowie Produktionsabläufe optimieren und auf diese Weise Kosten reduzieren", zeigte sich Thomas Krause, Vorstand des Veranstalters Wolfsburg AG in seinem Einführungsreferat von den Potenzialen der RFID überzeugt.

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Themenheft „RFID und Automotive in der Region Wolfsburg“ erschienen

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Themenheft Automobilzulieferer berichten über erfolgreichen RFID-Einsatz

Gemeinsam mit der Wolfsburg AG hat „RFID im Blick“ eine Sonderausgabe zum Thema „RFID und Automotive in der Region Wolfsburg“ herausgegeben. Das 24-seitige Themenheft mit einer Auflage von 5 000 Exemplaren wird an einen ausgewählten Verteilerkreis aus Fachabteilungen der Volkswagen AG und Unternehmen der Zulieferindustrie versendet. Darüber hinaus wird die Publikation auf der Fachtagung „RFID und Automotive: Trends, Standards, Praxisbeispiele“ am 7. September im Forum AutoVision der Wolfsburg AG an die Teilnehmer abgegeben.

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Dem Trend voraus – 3. Fachtagung „RFID und Automotive“

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Agenda  Fachtagung Die Wolfsburg AG nimmt sich in Kooperation mit der operational services GmbH der bedeutenden Thematik Radiofrequenz-Identifikation, kurz RFID an. Sie veranstaltet hierzu am 07. September 2010 auf dem Forum AutoVision in Wolfsburg die 3. Fachtagung „RFID und Automotive: Trends, Standarts, Praxisbeispiele".

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RFID-gestütztes Behältermanagement

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Bei dem Automobilzulieferer Hoerbiger SynchronTechnik sind die komplett und flächig mit Metall befüllten KLT‘s mit jeweils zwei Transpondern versehen.Automobilzulieferer Hoerbiger optimiert Produktionslogistik

Seit Jahren wird gerade im Bereich der Automobilindustrie das Thema „RFID-gestütztes Behältermanagement" diskutiert. Während an Spezialladungsträgern und Gitterboxen zunehmend Transponder eingesetzt werden, erweisen sich die Applikationen im Bereich von Kleinladungsträgern (KLT) aufgrund der Masse an KLT's und deren gemischten Besitzverhältnissen noch als schwierig. Auch der Automobilzulieferer Hoerbiger SynchronTechnik stand vor der Aufgabenstellung, die Produktionslogistik zu optimieren und den Produktionsprozess vom Wareneingang über die Fertigung und Montage bis zum Warenausgang lückenlos zu überwachen und zu dokumentieren.

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Automatisierte Spurführung

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Die fahrerlosen Lkws in Berlin transportieren Kleinteile für Motoren.RFID steuert fahrerlose Transportsysteme

Unfälle und Schäden beim Transport im Straßenverkehr sind meist auf menschliches Versagen zurückzuführen. Um den Menschen bei schwierigen Transportprozessen zu entlasten, wurden daher spezielle Transportsysteme entwickelt, die den Menschen nicht nur unterstützen, sondern auch ersetzen können. Diese sind in Form von fahrerlosen Transportfahrzeugen in verschiedenen Branchen im Einsatz. „Dank der CANansteuerbaren Aktoren Lenkzylinder, Drehzahlgeber, Getriebeschaltung sowie Bremse lässt sich jedes Fahrzeug mit geringem Aufwand automatisieren. Es kann jederzeit zwischen Automatik, Fahrer-Assistenz und manuellem Betrieb gewählt werden", erklärt Hans-Heinrich Götting, Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens, im Interview mit „RFID im Blick".

AEG Identifikationssysteme

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Intelligentes Auffinden von Karkassenwagen

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Die getaggten Karkassenwagen im Continental Werk in AachenIdentec Solutions installiert Echtzeitortungssystem bei deutschem Reifenhersteller

Das Continental Werk in Aachen ist Pkw-Reifen-Zulieferer für namhafte Automobilkonzerne wie Volkswagen und Daimler. Das für die Pkw-Reifen tragende Gerüst, die Karkasse, wird in der Produktion auf entsprechenden Wägen gelagert. Auf den Gestellen war allerdings bisher nur die Karkassenart vermerkt, sodass ein Transporteur den Wagen suchen musste, um diesen der Reifenbaumaschine zuzuführen. Um diese Suchprozesse zu optimieren und die Karkassen nach dem FIFO-Prinzip weiterzuverarbeiten, hat Identec Solutions im Dezember 2009 im Werk Aachen ein Echtzeitortungssystem installiert, welches im Januar 2010 in den Live-Betrieb überführt wurde. „Von nun an werden dem Transporteur vom Karkassenverwaltungssystem eindeutige Karkassenfahrzeuge mit deren Positionen vorgegeben, sodass sich die Suchzeiten und Wartezeiten der Maschinen stark verkürzen, erklärt Herbert Hohmann, VP Sales Automotive, gegenüber „RFID im Blick".

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Baukästen für spezifische Anforderungen

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BMW setzt RFID unter anderem für die Identifikation von Karosserieteilen ein.Die BMW-Group setzt seit Produktionsstart im Werk Regensburg auf RFID-Lösungen

Seit Anfang des Jahres 2009 richtet die BMW Group ein Kompetenzfeld für die RFID-Technologie ein. Das Ziel ist es, auf Basis der Logistik- und Produktions-Strategie auf ein Team von Spezialisten zu bauen, die Lösungen für Infrastruktur, Standards, Devices und Business Integration für die jeweiligen Prozessanforderungen erstellen (Ziel: Baukästen für spezifische Anforderungen) und deren Umsetzung betreiben. „Es besteht seitens der Fachbereiche sehr großes Interesse, dass die Ortung in der Fertigung nun kanalisiert, an der Logistik- und Produktions-Strategie ausgerichtet, abgearbeitet wird", berichtet Robert Peter, Prozess IT Order to Delivery und Leiter CoC Anlagennahe Systeme, gegenüber „RFID im Blick".

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Verringerte Standzeiten um 20 Prozent

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RFID-Container Management in den Ford-Werken in Köln: Markiert im Bild sind die Transponder an den Karosserie-Ladungsträgern.RFID optimiert Distributionsprozess in den Ford-Werken in Köln

Im Ford-Werk Köln erfolgt aktuell für jedes Fahrzeug am Ende der Montagelinie eine Ausstattung mit einem RFID-Transponder, welcher alle relevanten Fahrzeugdaten bereitstellt. Dank RFID hat Ford heute nahezu keine Fehlverladungen mehr zu verzeichnen, konnte die Standzeiten um 20 Prozent verringern und den Auslieferungsprozess um 15 Prozent beschleunigen. „Die bisherigen Standzeiten wurden vor dem Projekt verifiziert und mit den neuen Daten verglichen. Über eine Dreisatzrechnung konnten wir den Mehrwert berechnen", erklärt Chris Bartkiewicz, Leiter der Abteilung Manufacturing and Joint Venture Planning, IT Europe von den Ford-Werken in Köln.

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Datentransport vom Rohbau zur Endmontage

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Die mobilen Datenträger schaffen bei Opel eine vollständige Transparenz bis zur Fertig- und Endmontage.Durchgängiger RFID-Einsatz im Opel-Werk Rüsselsheim

Im Opel-Werk in Rüsselsheim kommen RFID-Komponenten flächendeckend in jeder Produktionsstätte zum Einsatz. Zudem erfolgte Anfang des Jahres 2009 ein Feldversuch zur Integration einer Remote-Steuerung für Anlagen über ein drahtloses Portable Human Machine Interface (PHMI). „Wir nutzen die Systeme vom Rohbau, über die Lackiererei bis zur fertigen Endmontage für Datenaustausch, -übertragung und -transport. Im zweiten Schritt nutzen wir RFID auch zur eindeutigen Identifikation im Übergang in einen neuen Transportkreis", erläutert Frank Scheffler, Zentrale Instadhaltung des Werkes Rüsselsheim, gegenüber „RFID im Blick".

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