Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 14:23 Uhr
Dunja Kandel
Online-Bürgerdienste sollen für Nutzung mit dem nPA mit RFID-Chip ausgebaut werden
Die Stadt Münster will den neuen elektronischen Personalausweis zum Ausbau der Online-Dienstleistungen für die Bürger nutzen. Als einziger kommunaler Antragsteller erhalten die Stadt und die Stadtwerke und die von ihm geführte kommunale Kooperation von 18 Städten und Gemeinden vom Bund rund 50 000 Lesegeräte zur kostenlosen Verteilung. „Jeder, der das will, kann den Ausweis als elektronische Identitätskarte nutzen und bekommt so ohne zusätzlichen Aufwand neue Möglichkeiten zur Nutzung von Online-Diensten", sagte Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe. Im Gegenzug werde es sich künftig lohnen, im großen Maßstab Online-Dienste anzubieten. „In den Kommunen steht ein Quantensprung im E-Government bevor, und Münster befindet sich hier in vorderster Reihe", so der Oberbürgermeister.
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Mittwoch, den 22. Dezember 2010 um 19:57 Uhr
Dunja Kandel
Forschungsprojekt steigert Automatisierungsgrad
Im Zuge der Standortkonzentration und einer technischen Modernisierung der Humboldt-Universitätsbibliothek Berlin im Rahmen des Forschungsprojektes „PROFILE HU", wurde im Jahr 2009 mit der Umstellung auf RFID begonnen. An vier Standorten ist das BiblioChip RFID-System der Firma Bibliotheca RFID Library Systems heute erfolgreich im Einsatz. „Jährlich kommen weitere Standorte hinzu - bis Mitte 2012 werden alle 13 Bibliotheken im System umgestellt sein", berichtet Birgit Lindl, PR-Verantwortliche bei Bibliotheca, gegenüber „RFID im Blick".
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Mittwoch, den 22. Dezember 2010 um 19:30 Uhr
Dunja Kandel
RFID-gestützte 24-Stunden-Bibliothek
Nachts um 23:00 Uhr ein Buch aus der Bibliothek ausleihen oder bei Urlaubsantritt ein Buch aus dem Automaten ziehen - und das direkt am Bahnhof. Bisher wurden solche Lösungen nur sehr spärlich realisiert. Um 24 Stunden an diversen Standorten Zugang zu entsprechenden Medien haben zu können, hat mk Sorting Systems auf der Bibliotheksmesse in den USA im Januar 2010 eine Lösung vorgestellt, die auf der RFID-Technologie basiert und jetzt auch ihren Weg nach Deutschland findet. „Der sogenannte ‚LibDispenser' ist ein rechteckiger Kubus, dessen Aufbau einem chaotischen Hochregallager gleicht. In dieser Box können Medien aller Art verkauft, verliehen oder zurückgeben werden. Das System arbeitet dabei vollautomatisch und funktioniert wie ein kleiner Buchhandel oder eine Bibliothek", erläutert Horst Twelkemeier, Leiter der Abteilung Bibliotheksautomation bei mk Sorting Systems, im Interview mit „RFID im Blick".
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Mittwoch, den 22. Dezember 2010 um 09:40 Uhr
Martin Farjah
Optimierung der Bestandsverwaltung in Bibliotheken
Christian Fochler berichtete im Rahmen des 3. Wildauer Symposiums über den aktuellen Stand des Forschungsprojekts BiblioScan. Partner des Kooperationsprojekts sind die Technische Hochschule Wildau, Gera-Ident, Bibliotheca RFID Library Systems und asitos. Ziel ist die Optimierung der Bestandsverwaltung in Bibliotheken durch den Einsatz von RFID und 3D-Visualisierung. Die Projektlaufzeit ist vom September 2009 bis zum August 2011 festgelegt.
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Freitag, den 17. Dezember 2010 um 11:45 Uhr
Martin Farjah
Kunsthochschule Halle erprobt RFID-Einsatz in Campus-Bibliothek
In einem Vortrag im Rahmen des 3. Wildauer Symposiums berichtete Projektleiter Michael Hoffmann über den erstmaligen UHF-Einsatz in einer Bibliothek im Rahmen eines Praxisprojekts an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die Hochschule verwendet bereits seit einigen Jahren ein RFID-basiertes Zutrittskontrollsystem, durch das in vielen Bereichen ein 24/7-Betrieb für Studenten und Mitarbeiter möglich ist. Anlass, die derzeitig im Campus Kunst integrierte Bibliothek mit RFID-Technik auszustatten und dabei auf UHF-Technik zu setzen, ist neben dem angestrebten Neubau und den damit verbundenen Möglichkeiten der Drang nach Neuentwicklung und Innovation.
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Dienstag, den 30. November 2010 um 11:42 Uhr
Martin Farjah
Mehr Zeit für Kunden und entlastete Mitarbeiter durch RFID-Technologie
Die Stadtbibliothek Leipzig plant, im Zuge einer Gebäudesanierung auf RFID-Technik umzurüsten. Vorgesehen sei, rund 850 000 Medien mit RFID-Etiketten auzustatten. Eine Sortieranlage soll Ende 2011 die routinemäßigen Vorsortierarbeiten übernehmen und die Kunden sollen ihre Medien selbst verbuchen und auch außerhalb der Öffnungszeiten zurückgeben können. Die Betreiber versprechen sich von der Automatisierung der Ausleihe und Rückgabe verkürzte Wartezeiten und entlastete Mitarbeiter. Diese könnten sich dann wieder stärker auf ihre eigentlichen Kernaufgaben wie die Kundenberatung und Leseförderung konzentrieren. Die RFID-Technologie werde zwischen 2011 und 2014 in allen städtischen Bibliotheken in Leipzig eingeführt. Die Gesamtkosten für die Neuerungen lägen bei rund 1,25 Millionen Euro.
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Montag, den 22. November 2010 um 12:39 Uhr
Dunja Kandel
Uni Erlangen untersucht Kosten-Nutzen-Potenziale
„Im Gegensatz zu anderen Bereichen der Wirtschaft ist der Einsatz von RFID zur Identifikation, Verwaltung und Verfolgung von Akten in Anwaltskanzleien kaum etabliert", so Markus Haushahn vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik III an der Uni Erlangen. Der Wirtschaftsinformatiker untersucht seit Jahren die Nutzenpotenziale der Technologie in diesem Bereich. Unter anderem hat der Lehrstuhl unter Leitung von Prof. Michael Amberg zusammen mit weiteren Partnern aus der Forschung und der Wirtschaft in einer Studie die Kosten-Nutzen-Potenziale des RFID-Einsatzes betrachtet.
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Mittwoch, den 10. November 2010 um 12:00 Uhr
Martin Farjah
Justiz, Behörden und Gesundheitswesen straffen Verwaltungsprozesse
Im Zuge der Justizmodernisierung führt Nordrhein-Westfalen landesweit an allen Gerichten die digitale Diktatmanagement-Software „Findentity Dictate" ein, welche auch die Integration der RFID-Technologie vorsieht. Doch auch andere Behörden und ebenso Arztpraxen sehen die Technologie zunehmend als Option für das Dokumentenmanagement, wie Marc Bartsch, Geschäftsführer des Berliner Softwareunternehmens Thax Software erklärt.
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Dienstag, den 26. Oktober 2010 um 12:21 Uhr
Dunja Kandel
RFID entlastet Personal in Spitzenzeiten
350 000 Ausleihen im Jahr und 10 000 registrierte Nutzer verzeichnet die Stadtbibliothek Greven. „550 Kunden pro Tag, in Spitzenzeiten sogar 150 gleichzeitig, nutzen das Medienangebot an Büchern, CDs und DVDs“, wie Bibliotheksleiterin Sigrid Högemann gegenüber „RFID im Blick“ erklärt. Mit der Einführung des RFID-Systems inklusive Außen-Rückgabe Ende August können Kunden diese sogar nachts zurückgeben.
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