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Forschung und Entwicklung

RFID-Chip funkt aus Kunststoffgehäuse

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Das homokinetische Getriebe wird mit dem Pen identifiziert.Forscher der TU Ilmenau integrieren unverkapselten Chip in Gelenk für Fahrzeuge

Erstmals haben Forscher der TU Ilmenau einen unverkapselten RFID-Chip in ein Kunststoffprodukt integriert. Das Rapid-Manufacturing-Produkt ist ein funktionsfähiges homokinetisches Gelenk für Fahrzeuge aus neun Einzelteilen. Dieses Gleichlaufgelenk wurde in einem einzigen Arbeitsschritt gefertigt.

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Frühzeitige Rosterkennung mit RFID

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Mit einem neuen RFID-Sensortransponder können die Wissenschaftler des Fraunhofer IMS die Korrosionseindringtiefe in den Beton  von Brücken permanent messen und überwachen. Fraunhofer IMS testet Sensortransponder an Versuchsbrücke

Rostschäden an Betonbrücken können fatale Folgen haben: Im schlimmsten Fall besteht Einsturzgefahr. Bislang gibt es keine effektiven Tests, um zu ermitteln, wie tief die Korrosion schon in den Beton eingedrungen ist und welcher Schaden bereits entstanden ist. Mit einem neuen RFID-Sensortransponder können die Wissenschaftler des Fraunhofer IMS die Korrosionseindringtiefe in den Beton permanent messen und überwachen. Der Sensor wurde von der Materialprüfanstalt für das Bauwesen Braunschweig (MPA Braunschweig) entwickelt. Die Forscher vom IMS haben diesen in ein passives, kabelloses Transpondersystem integriert. Derzeit laufen erste Feldversuche: Der Sensor wurde aktuell in eine Versuchsbrücke der MPA Braunschweig eingelassen und durchläuft verschiedene Testphasen.

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RFID-Textiltransponder ermöglichen Durchsicht in Big Bags

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Textilintegrierte Transponder im Projekt TexTraLog sollen beispielsweise in Big Bags für Chemikalienbeförderung in der Automobilindustrie zum Einsatz kommen.Gewebte Antennen

Ziel des Projektes TexTraLog, dessen Projektende auf den 30. April 2010 verlängert wurde, ist die Entwicklung von textilintegrierten Transpondern im Bereich technischer Textilien. Die Lösung soll in sogenannten Big Bags für Chemikalienbeförderung, aber auch im Consumer- Bereich zum Einsatz kommen. „Der Transponder im Big Bag kann beispielsweise darüber Auskunft geben, welche Chemikalie zuvor im Beutel gelagert wurde. Dies würde eine Wiederverwendbarkeit ermöglichen, die bisher nicht erfolgt ist“, weiß René Vieroth vom Fraunhofer IZM zu berichten.

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Neues Fraunhofer-Center in Hamburg

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msc_sola_hafen_2206Institut plant RFID-Einsatz in der maritimen Logistik

Seit Beginn des Jahres 2010 hat am Logistikstandort Hamburg die erste Fraunhofer-Einrichtung, das Fraunhofer- Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML, eröffnet. Die Forscherinnen und Forscher entwickeln innovative Lösungen für Seehäfen, Terminalbetreiber, Reedereien, Speditionen, Behörden und viele weitere Unternehmen der maritimen Wirtschaft. „Unsere Forschung wird sich auch mit dem Einsatz der RFID-Technologie in maritimen Logistikketten beschäftigen. Dabei wird es unter anderem darum gehen, aus den verfügbaren Technologien und Systemen die für das jeweilige Einsatzfeld beste Alternative auszuwählen, anzupassen und in die Anwendung zu überführen.", erklärt Professor Carlos Jahn vom Institut für Maritime Logistik der Technischen Universität Hamburg Harburg TUHH, der das CML leitet.

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Modulare Inmould-Transponder

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Röntgenaufnahme eines mit Zinn-Wismut gelöteten RFID-Chips auf einem Polyimid-ModulstreifenForschungsprojekt untersucht Integration von RFID-Tags in Kunststoff-Spritzguss

Seit Jahresbeginn ist das Verbund-Forschungsprojekt „Entwicklung von modularen In-Mould-Transpondern (MIT)" gestartet. Ziel ist es, RFID-Transponder in Kunststoff-Spritzgussteile einzuschließen. Durch die untrennbare Integration der Identifikations-Chips und deren Antennen in Mehrweg-Kunststoffkisten soll RFID-basierte Logistik in Poolsystemen zuverlässiger als mit aufgeklebten Smart-Labels umgesetzt werden können. „Die Entwicklung würde sich insbesondere für die Frischwarenlogistik oder Fleischtransporte eignen, da die dort verwendeten Ladungsträger strengen Reinigungsprozessen unterzogen und normale Tags beschädigt werden könnten", erklärt Norman Marenco, Projektleiter am Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT.

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Leitfähige Tinte für RFID-Tags

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Für die Herstellung der RFID-Antennen im Projekt LOTUS wird leitfähige Tinte eingesetzt.Europäisches Gemeinschaftsprojekt erforscht kostengünstige Herstellung von Transpondern

Elektronische Anwendungen effektiver, sparsamer und umweltfreundlicher zu gestalten - dieses Ziel verfolgen Chemiker der Friedrich-Schiller-Universität Jena und das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM) seit dem 1. Januar 2010 im neuen europäischen Gemeinschaftsprojekt „LOTUS". LOTUS steht für „Low TemperatUre Sintering" und wird im 7. Forschungsrahmenprogramm (FP-7) der Europäischen Union in den kommenden drei Jahren mit vier Millionen Euro gefördert. In Zusammenarbeit mit acht weiteren Partnern aus Industrie und Wissenschaft aus Europa und Israel stehen im LOTUS-Projekt neue Technologien zur Herstellung hochleitfähiger Strukturen für die Massenproduktion von großflächiger und biegsamer Elektronik im Fokus. Ein Teilgebiet ist die kostengünstige Herstellung von gedruckter RFID-Elektronik.

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Die Gesamtlösung im Vordergrund

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Am Hamburger Logistik Institut (HLI) wird unter anderem der Einsatz von AutoID-Technologien in der Supply-Chain erforscht.RFID-Labor erforscht ganzheitliche Prozesslösungen für die Hafenlandschaft

Am Hamburger Logistik Institut (HLI) wird unter anderem der Einsatz von AutoID-Technologien in der Supply-Chain erforscht. „Wir versuchen im Rahmen aller Akteure einer Supply-Chain im wie beispielsweise dem maritimen Verkehr die handelnden Personen sowie die betriebliche Praxis zusammenzuführen und die Technologien dann zu kompletten Lösungen zusammenzufügen", erläutert Detlef Aßmus, Mitglied der Geschäftsleitung am Hamburger Logistik Institut. Das Vorgehen sei neu, da das Erfassen von Containern in keine komplexeren Zusammenhänge in Verbindung mit übergreifenden Supply-Chain-Prozessen eingefügt wurde, sondern nur auf Basis bestimmter Prozessschritte und/oder Produkte erfolgte.

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Neue Anwendungen im Plagiatschutz möglich

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Mittels ‚Selektivem Lasersintern‘ (SLS) hergestelltes metallisches Bauteil mit integriertem RFID-Chip (oben), Pendant des integrierten RFID-Chips (unten)Integration von RFID-Chips in lasergesinterte Bauteile

Ist ein komplexes metallisches Bauteil gefragt, welches über erweiterte Funktionen verfügt, gibt es jetzt einen neuartigen Lösungsansatz. Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, ist es zum ersten Mal gelungen metallische Prototypen mit integrierten RFID-Chips, mittels ‚Selektivem Lasersintern' beziehungsweise Laserschmelzen herzustellen. Die Herausforderung lag darin, die Prozessführung bei der Integration der empfindlichen RFID-Bauteile so zu gestalten, dass ihre einwandfreie Funktion auch anschließend gewährleistet ist. „Wir haben beim Lasersintern den RFID-Chip mit einer 0,2 Millimeter starken Metallüberdeckung überzogen und dieser ist trotz der metallischen Abschirmung mit handelsüblichen Lesegeräten auslesbar. Der Chip ist somit nicht sichtbar und ermöglicht dadurch gänzlich neue Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise im Plagiatschutz", erklärt Claus Aumund-Kopp, Werkstoffwissenschaftler im Bereich Generative Fertigungstechnik des Instituts.

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Lückenlose Überwachung von Kühlketten

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Jede Palette ist mit einem RFID-Tag mit eigenem Sensor versehen, sodass die Kühlkette ständig überprüft werden kann.Forschungsprojekt erprobt RFID-Tags mit Sensorik in großem Feldtest

Im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes „Proactive Cold Chain" wurde ein neuer Ansatz zur Überwachung der Kühlkette vom Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB zusammen mit Partnern entwickelt. Im Gegensatz zu bisherigen Ansätzen wird nicht nur die Temperatur im Kühlbereich erfasst, sondern jede Palette wird mit einem RFID-Tag mit eigenem Temperatursensor versehen. Dabei ist neben der Erfassung der Temperatur auch die Integration von weiteren Sensoren, beispielsweise zur Feuchtigkeits- oder Druckerfassung, angedacht. Durch die individuelle Bestückung und Datenerfassung kann der Zustand einzelner Güter von der Produktion bis zur Ankunft am Zielort nachvollzogen werden. „Das Vorhaben ist eines der ersten Eurostars-EU-Projekte, welches vom BMBF gefördert wird. Ziel ist es ein funktionierendes Gesamtsystem auf Basis von aktiven RFID-Tags bis Oktober 2010 präsentieren zu können", berichtet Projektleiter Hauke Vagts gegenüber „RFID im Blick".

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