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Forschung und Entwicklung

Tinte aus Nanopartikeln

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Mithilfe eines Dimatix 2800 Tintenstrahldruckers werden am Fraunhofer IISB auf Basis von Silber-Nanopartikeln leitfähige Strukturen gedruckt. Links: Interdigitalstrukturen als Kapazitäten oder Sensorelemente, rechts: Spulen. Gedruckte Schaltungen bieten künftig höhere Leistungen und bessere Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse

Im Zuge eines dreieinhalbjährigen Forschungsprojekts präsentierten Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen kürzlich ein Verfahren, mit dem sich elektronische Schaltungen und Bauelemente mittels Tintenstrahl drucken lassen. Der Tintenstrahl besteht aus anorganischen Nanopartikeln. „Im Vordergrund der Entwicklung stand der Aspekt, dass wir Nanopartikel-Tinte drucken und selbst herstellen können", fasst Michael Jank, Bereich Allgemeine Prozesstechnik am Fraunhofer IISB, gegenüber „RFID im Blick" zusammen. Die Technologie sei auch für Smart Labels einsetzbar, um beispielsweise die Antennen oder die Verbindungen zwischen den Bauelementen herzustellen.

Der größte Vorteil aber, gerade im Hinblick auf RFID-Etiketten, sei die Kostenreduzierung. „Wir erwarten, dass gedruckte Produkte bei einfachen Schaltkreisen rund 50 Prozent billiger sind als siliziumbasierte." Als zweiten Schritt sieht Jank die Systemintegration der Elemente Schaltung, Funk, Sensorik und Anzeige: „Unser Hauptziel ist es, mit unserem Verfahren den Bau von Transistoren zu ermöglichen und sehr kleine Schaltungen zu realisieren."

„Der Begriff Nanopartikel lässt sich nicht exakt definieren", so Jank. „Rein über die Größe könnte man einerseits bestimmen, dass alle Nanopartikel die Größe von 100 Nanometern in allen Dimensionen nicht überschreiten. Auf der anderen Seite definieren sich die Partikel über den technischen Einsatzbereich in der Nanotechnologie, für den sie gezielt synthetisch hergestellt worden sind." Bei bisherigen Druckverfahren kamen Polymere zum Einsatz, also organische Materialien. Diese haben gegenüber der Nanoelektronik mit Anorganika den Nachteil, dass sie empfindlicher auf Feuchtigkeit und UV-Strahlen reagieren. Zudem ist die Leitfähigkeit nicht so gut wie bei dem anorganischen Material.

„Das Ergebnis beruht auf einem Forschungsprojekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente der Universität Erlangen-Nürnberg. Unsere Aufgabe war es, elektronische Bauelemente zu entwickeln, die auf den Vorarbeiten von anderen Projektgruppen basieren", sagt der Wissenschaftler. Das Fraunhofer IISB ist Partner im Erlanger Exzellenzcluster „Engineering of Advanced Materials" im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.

Text: RFID im Blick (MF)
Bild: Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB)

 

Neue Generation von RFID-Etiketten

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Ein von der Jacobs University Bremen entwickeltes statistisches Messsystem steht allen Projektpartnern zur Verfügung und bildet eine Datenbasis durch reproduzierbare Messwerte.Verbundprojekt MaDriX erreicht einheitliche Materialcharakterisierung in Bauelementen

Das vom BMBF geförderte Projekt MaDriX verfolgt das Ziel, neuartige Materialien zu entwickeln, welche sich zur Verarbeitung in Druckprozessen eignen und damit Massenfertigung ermöglichen. „Allgemein kann die Herstellung von RFID-Etiketten durch gedruckte Elektronik kostengünstiger erfolgen, verglichen mit der heute eingesetzten Silizium-Technologie. Im Projekt MaDriX trägt vor allem die Entwicklung neuer Materialien mit hoher Funktionalität, beispielsweise leitende und halbleitende Kunststoffe, dazu bei, die Entwicklung leistungsfähigerer gedruckter Funketiketten voranzutreiben. Diese Materialien sollen dann in hochproduktiven Druckverfahren zur Herstellung kostengünstiger RFID-Etiketten eingesetzt werden", erörterte Projektkoordinatorin Dr. Jasmin Wörle von PolyIC gegenüber „RFID im Blick".

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Funkendes Getreide

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Korndummies von Microsensys

Die Universität Göttingen setzt für die Rückverfolgung von Getreide auf RFID-Korndummies von Microsensys

Im Rahmen des Projektes „Nutzung von RFID zur Rückverfolgung landwirtschaftlicher Produkte am Beispiel von Getreide" an der Universität Göttingen, Department für Nutzpflanzenwissenschaften, erfolgt im Zuge eines Kontrollsystems für Getreide ein Zusatz von "Korndummies" in Form gekapselter RFID-Transponder, um die gesamte Produktions- und Lieferkette überprüfen zu können. „Momentan ist das System noch in der Testphase und wir führen Versuche in unserem Technikum durch. Den Ablauf entlang der Transportkette des Getreides kann noch nicht konkret geschildert werden, weil noch keine praktischen Erfahrungen in einem Unternehmen vorliegen", resümiert Ulrich Steinmeier, Abteilung Agrartechnik, auf Nachfrage von „RFID im Blick".

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Wie verändert die globale Krise den RFID-Markt?

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Wachstumsmarkt "Smart Labels"Reportage „Wachstumsmarkt Smart Labels" verdeutlicht aktuelle Trends und Prognosen

Die derzeit schwache Konjunktur rund um den Erdball bremst wie in anderen Industriezweigen auch in der RFID-Branche die Dynamik im Markt. In Sparten wie der Automotive-Industrie oder im Handel und SCM (Supply-Chain-Management) wird zur Zeit manches RFID-Projekt auf Eis gelegt. Andererseits geben Mammutvorhaben in öffentlicher Hand wie nationale ID-Karten oder Ticketing im ÖPNV, die nicht postwendend den Return-on-Investment einfahren müssen, wichtige Impulse in den Markt. Innerhalb der Branche sollen Smart Labels ihren Anteil in den nächsten zehn Jahren weiter ausbauen können.

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RFID erleichtert Alltag von blinden Studierenden

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Testperson TANIA-System

Projekt "ASBUS" mit Potenzial für weitere Applikationen

Ein System, das es sehbehinderten und blinden Studierenden ermöglicht, sich auch in unbekannten Umgebungen zu orientieren und zu gewünschten Zielen zu gelangen, wurde am Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme (VIS) der Universität Stuttgart entwickelt und wird aktuell im Rahmen des Projektes "Assistenz für sensorisch Behinderte an der Universität Stuttgart" (ASBUS) und in einer universitätsübergreifenden Zusammenarbeit mit der Universität Karlsruhe an die speziellen Anforderungen von Studierenden mit sensorischen Einschränkungen angepasst. Wichtige Landmarken, beispielsweise Türen oder Aufzugsschalter, sind mit RFID-Transpondern versehen. "Die Technologie dient der Initialisierung des Systems bei der Positionsbestimmung der Testpersonen", sagt Dr. Andreas Hub vom VIS im Gespräch mit "RFID im Blick".

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Sind Facharbeiter für den Arbeitsalltag von morgen qualifiziert?

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Automatisierte Produktionsprozesse rufen neue Anforderungen für den Menschen hervor.Studie des f-bb untersucht Auswirkungen des 'Internet der Dinge' in der industriellen Produktion

Welche Auswirkungen hat der verstärkte Einsatz des „Internet der Dinge" auf die künftige Qualifikation von Beschäftigten in der industriellen Produktion? Und mit welchen veränderten Anforderungsprofilen ist zu rechnen? Mit diesen und anderen Fragen befasst sich eine aktuelle Studie, die das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) im Auftrag vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Initiative „Früherkennung von Qualifikationserfordernissen - FreQueNz" in Kooperation mit dem HSG-IMIT durchführt.

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EU-Projekt erprobt intelligente Haushaltsgeräte

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Intelligenter KuehlschrankPraxistauglichkeit von RFID untersucht

Laut der Europäischen Kommission soll die Zahl der Menschen über 80 Jahre bis 2050 um 180 Prozent steigen. Den Folgen dieses demografischen Wandels hat sich das EU-Forschungsprojekt Easyline+ angenommen. Um ältere Menschen oder Personen mit kognitiver Einschränkungen im Alltag zu unterstützen, sollen im Rahmen des Projektes intelligente Haushaltsgeräte entwickelt und erprobt werden, die auf Basis verschiedener Technologien, darunter auch RFID, und Verfahren mit dem Nutzer kommunizieren.

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Smarte Jacke erteilt Arbeitsaufträge

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Intelligente Jacke

Forschungsprojekt erprobt Selbststeuerung mittels RFID in der Lagerverwaltung

Mit der Optimierung der Lagerverwaltung von Fahrzeugen, die von Schiffen oder LKW angeliefert werden und vom Personal zu frei verfügbaren Stellplätzen befördert werden, beschäftigt sich derzeit ein Projekt des Sonderforschungsbereich 637 der Universität Bremen. Zu diesem Zweck befindet sich ein 'easyTracing System' in der Entwicklung, das unter anderem auch auf Basis der RFID-Technologie der Selbststeuerungsmethode dient und auch in die Jacken der Hafenarbeiter integriert ist. Derzeit arbeiten die Forscher bereits an einem Redesign der Jacke, das bis zum Herbst institutsinternen Tests unterzogen wird.

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RFID soll Kommissionierleistung erhöhen

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RFID-KommissioniererLösung des IDH läuft im Demobetrieb

Eine RFID-Lösung zur automatisierten Warenein- und -ausgangskontrolle haben das Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH) des VVL e. V. sowie das Unternehmen Solcon Systemtechnik entwickelt. Die Lösung läuft derzeit bereits im Demobetrieb im LogIDLab des IDH in Dortmund. Auf der Sonderschau LogIDSquare der Fachmessen LogIntern, Fachpack und PrintPack in Nürnberg, Stand 217, Halle 4a, soll das System im September einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

 

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Maiausgabe 2012: Themenspezial RFID-Reader und RFID-Systemintegratoren Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...

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