Dienstag, den 06. Dezember 2011 um 11:58 Uhr
Jan Philipp Denkers
Spanische Behörden stellen 122 000 weitere SmartCard-Lesegeräte für den spanischen elektronischen Personalausweis bereit
Mithilfe der Lesegeräte soll die Online-Verwendung des seit dem Jahr 2009 von der spanischen Regierung ausgegebenen elektronischen Personalausweises, DNI electrónico, gefördert werden. Mehr als die Hälfte der 46 Millionen Einwohner Spaniens ist bereits im Besitz des elektronischen Personalausweis. Die spanische Regierung möchte durch die kostenfreie Bereitstellung der Kartenlesegeräte den Bürgern und Unternehmen die umfangreichen Anwendungsmöglichkeiten des DNI electrónico für einen sicheren Zugang zu eGovernment-, eBanking- und eAdministration-Anwendungen oder auch das digitale Signieren von Dokumenten näher bringen. Neben der Sicherheit der Anwendungen sollen durch die Bereitstellung der kostenlosen Lesegeräte auch weitere Vorteile, wie beispielsweise die Vereinfachung bei behördlichen Vorgängen, von der Nutzung des elektronischen Personalausweises überzeugen. So können beispielsweise Online-Formulare für das Finanzamt schneller übermittelt und bearbeitet werden.
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Dienstag, den 05. Juli 2011 um 11:44 Uhr
Dunja Kandel
Bundesweiter Rollout bis 2013 ist beschlossen
Noch in diesem Jahr startet die phasenweise Einführung eines einheitlichen DRK-Blutspendeausweises mit integriertem RFID-Chip. Besonderes Augenmerk des Projektes lag auf der Nutzerakzeptanz, der Datensicherheit und der Wirtschaftlichkeit. Über das Projekt wird Christine Butzengeiger, Leiterin des Zentralbereichs EDV und Organisation des DRK-Blutspendedienstes West, auf dem Jahreskongress „Der Weg in die Zukunft mit AutoID/RFID“ berichten, welches das Fachmagazin "RFID im Blick" am 13. September in Hamburg veranstaltet.
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Donnerstag, den 30. Juni 2011 um 12:32 Uhr
Birte Klick-Schmidt
Automatisierte Anwesenheitskontrolle am Gymnasium
Am Hermsdorfer Holzland-Gymnasium lief im Mai ein RFID-Feldversuch. 90 Schüler haben Chipkarten erhalten. Mit diesen meldeten sie sich vier Wochen lang beim Betreten und Verlassen der Schule an und ab. Der Hintergrund des Experiments ist eine geplante Seminarfacharbeit zum Thema RFID an Schulen. Vier Elftklässler aus Thüringen werden sich ein Schuljahr lang intensiv mit dem Thema RFID beschäftigen. Beim Experiment vor Ort simulierten die Schüler im kleinen Rahmen die Funktionsweise der RFID-Technologie. Auf dem Prüfstand stand dabei die technische Umsetzbarkeit der RFID-RFLösungen im schulischen Umfeld.
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Dienstag, den 21. Juni 2011 um 12:50 Uhr
Birte Klick-Schmidt
Trinkwasser-System „Schoolwater" löscht an 60 deutschen Schulen den Durst
Das Trinkwasser-System „Schoolwater" soll Schüler zum Wasserkonsum motivieren. RFID-Tags ermöglichen eine personengebundene Wasserversorgung während der Freistunden und in den Pausen. An rund 60 deutschen Schulen löschen Schüler ihren Durst bereits an RFID-basierten Trinkwasseranlagen. Schoolwater ist ein für den Schulbereich konzipiertes Trinkwassersystem. Die Schoolwater-Anlagen des Unternehmens Ionox sind an die Wasserleitungen der Schulen angeschlossen. Der Getränkebezug wird über einen im Boden der Trinkflasche eingesetzten RFID-Chip autorisiert. Die getaggten Trinkflaschen fassen jeweils 0,6 Liter. Eine Anlage fasst 150 Liter und ist auf den Bedarf von 250 Schülern ausgelegt. Jeder Benutzer kann diese für eine Pauschale von 2,50 Euro alle zehn Minuten nachfüllen.
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Freitag, den 17. Juni 2011 um 12:04 Uhr
Birte Klick-Schmidt
RFID-basierter Mensabetrieb
Das Gymnasium Lüneburger Heide in Melbeck hat eine neue Mensa in Betrieb genommen, in der Schüler mit einem RFID-Chipschlüssel bezahlen. Die Schule folgt damit dem bundesweiten Trend zum bargeldlosen Zahlen in Schulkantinen. Bei der Eingangskontrolle prüft das System, wie viel Guthaben sich noch auf dem Chip befindet. Es erfolgt ein Abgleich mit dem Chipinhaberfoto auf dem PC-Bildschirm. So wird sichergestellt, dass Besitzer und Benutzer des Chips identisch sind.
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Mittwoch, den 01. Juni 2011 um 11:14 Uhr
Dunja Kandel
Sensibilisierung für Datensicherheit steigt
Die Mehrheit der Deutschen zögert noch, die neuen Funktionen des neuen Personalausweises mit RFID-Chip zu nutzen, obwohl diese auch mit dem Ziel entwickelt wurden, die Daten der Nutzer zu schützen. Dies ergaben die aktuellen Umfrageergebnisse des Security Index von Unisys. Die Studie von Unisys zeigt, dass die befragten Deutschen noch mehr um ihre Sicherheit besorgt sind, als noch vor sechs Monaten. Viele scheinen jedoch noch nicht zu verstehen, wie der ePerso helfen kann, ihre Sorgen um Sicherheit zu mindern. Trotz neuer Funktionen, zum Beispiel der digitalen Signatur, glauben nur 33 Prozent der befragten Deutschen, dass die Daten ihres neuen Personalausweises von den Behörden sicher gespeichert werden. Bezeichnenderweise scheinen die Jüngeren nicht so kritisch eingestellt: Während von den 18- bis 24-Jährigen 49 Prozent den Behörden vertrauen, dass diese ihre Daten sicher speichern, glauben dies nur 32 Prozent der über 25-jährigen Befragten.
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Montag, den 18. April 2011 um 11:16 Uhr
Martin Farjah
Anmeldung am Arbeitsplatzrechner per Fingerabdruck
Die Finanz Informatik, IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe, bietet den Kunden ein biometrisches Authentifizierungsverfahren an. Damit überprüfen Unternehmen die Zugangsberechtigung der Mitarbeiter zu ihren IT-Anwendungen und Geschäftsdaten. Eine solch starke Authentifizierung ist insbesondere bei Sparkassen vorgesehen, die auf eine Einmalanmeldung (Single-Sign-on) setzen.
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Montag, den 11. April 2011 um 09:49 Uhr
Dunja Kandel
PAV präsentierte Ergebnisse der Online-Umfrage auf der EURO ID 2011 in Berlin
Mehr als neun von zehn Unternehmen in Deutschland beabsichtigen in diesem Jahr verstärkt kontaktlose Lösungen umzusetzen. Fast jede dritte Anwendung wird dabei in der Industrie (31 Prozent) realisiert, gefolgt vom Transportwesen (15 Prozent), der öffentlichen Verwaltung und dem Facility-Management (beide 7,35 Prozent). Dies ist das Ergebnis des RFID-Monitor 2011 von PAV in Kooperation mit dem Fachmagazin „RFID im Blick". An der Online-Umfrage nahmen 239 Entscheider im Zeitraum vom 28. Februar 2011 bis 28. März 2011 teil.
PAV Card
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Mittwoch, den 30. März 2011 um 10:33 Uhr
Martin Farjah
StadtRAD Hamburg plant Erweiterung des Entleihsystems mit RFID-Karten
Das Hamburger Fahrradleihsystem StadtRAD, das seit 2009 in Betrieb ist, wurde Ende Februar 2011 auf ein funkbasiertes System umgestellt. Da die Kunden keine vierstelligen Codes mehr eingeben brauchen, verläuft der Entleih- und Rückgabevorgang deutlich schneller. Bis zum Sommer sollen personalisierte RFID-Karten ausgegeben werden, die das Entleihsystem einfacher gestalten.
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