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BIBA

Passive RFID-UHF-Technologie zur Fahrzeugidentifikation im Distributionsprozess | Teil 1

Use Cases | von Dirk Werthmann | 15. Juli 2013
Testdurchläufe mit unterschiedlich angeordneten RFID-Antennen zur Beurteilung verschiedener Transponderpositionen sowie zur Ableitung einer effizienten Gate-Konfiguration Testdurchläufe mit unterschiedlich angeordneten RFID-Antennen zur Beurteilung verschiedener Transponderpositionen sowie zur Ableitung einer effizienten Gate-Konfiguration BILD: BIBA

Viele Labels, eine Lösung

Ein Bestandteil des Forschungsprojektes RFID-based Automotive Network (RAN) war die Untersuchung, welche Hardware notwendig ist, um Fahrzeuge mit verschiedenen Transponderpositionen sicher in den Logistikprozessen zu erfassen. BLG, Daimler, Opel, Siemens und das BIBA haben Tests durchgeführt, in denen unterschiedliche Fahrzeuge durch verschieden konfigurierte RFID-Gates identifiziert wurden, um die wirtschaftlichste Lösung zu ermitteln.

Von Dennis Brandwein und Dirk Werthmann, Wissenschaftliche Mitarbeiter am BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH im Forschungsbereich Intelligente Produktions- und Logistiksysteme (IPS)

Im gesamten RAN-Netzwerk einigten sich die 18 Projektpartner auf die Verwendung von passiver UHF-Technologie sowie die Abbildung der vollständigen Fahrzeugidentifikationsnummer (VIN) auf dem RFID-Tag zur Erfassung der Fahrzeuge. Unterschiedliche Ansätze gab es etwa bei den angewendeten „Containerformaten“ zur Speicherung der VIN auf dem Transponder.

Hersteller- und anwendungsspezifische Lösungen

Aufgrund der unterschiedlichen Anwendungen und Produktionsstrategien ergeben sich für die Hersteller auch unterschiedliche Befestigungsorte der Transponder am oder im Fahrzeug. In der Qualitätssicherung wurden bei Daimler Transponder im oberen Bereich der Frontscheibe verbaut, um die Fahrzeuge nach dem Montageende mit einem Ortungssystem zu lokalisieren. Weiter ergänzte Daimler für andere Fahrzeugbaureihen das für die Distribution temporär aufgebrachte Label um einen Transponder zur automatischen Identifikation in den Logistikprozessen. Opel untersuchte hingegen eine Position, die noch im Produktionsprozess eine Montage an der Rohkarosse ermöglicht. Durch den Einsatz eines permanent befestigten Transponders könnten bereits die Produktionsprozesse RFID-basiert gesteuert werden. Für die Distribution selbst wäre kein zusätzlicher Transponder erforderlich und auch nach der Auslieferung wäre eine Weiterverwendung, etwa zu Inspektionszwecken, denkbar.

Voruntersuchungen zur Fahrzeugidentifikation

In der dreijährigen Projektlaufzeit überprüfte das BIBA gemeinsam mit den Projektpartnern, ob die Leistungsfähigkeit handelsüblicher passiver RFID-Systeme den Anforderungen an eine zuverlässige Fahrzeugidentifikation genügt. Untersuchungen im BLG Autoterminal Hamburg ergaben, dass die geprüften Transponder sehr widerstandsfähig gegenüber distributionstypischen chemischen, mechanischen und thermischen Einflüssen sind, wie sie beispielsweise bei Fahrzeugwäschen vor der Auslieferung an den Handel auftreten.

Hochgeschwindigkeitstest im Opel Test Center Dudenhofen

Wie leistungsfähig RFID-Systeme heutzutage sind, zeigten auch die Hochgeschwindigkeitstests im Test Center Dudenhofen von Opel. Hierbei konnten passive Tags an und im Fahrzeug aus einer Entfernung von bis zu fünf Metern und mit Geschwindigkeiten von über 260 Kilometer pro Stunde ausgelesen werden. Da beide Hersteller die VIN nach unterschiedlichen Nummernsystematiken auf den Transpondern speichern, muss der Logistikdienstleister in der Lage sein, die jeweils richtige Decodierungsvorschrift anzuwenden. Der vordere Teil der verwendeten Nummernsysteme kennzeichnet jeweils die nachfolgenden Idente sowie deren Position und Größe im Transponderspeicher. So konnte die Middleware auf einfache Art und Weise die entsprechend gültige Codierungsvorschrift zuordnen, so dass die VIN in Klarschrift ausgewiesen wurde.

Lesen Sie auch Teil 2: Passive RFID-UHF-Technologie zur Fahrzeugidentifikation am BLG Autoterminal Bremerhaven

Der komplette Beitrag ist in der Aprilausgabe 2013 des Fachmagazins „RFID im Blick“ erschienen.

Treffen Sie das BIBA, als Aussteller auf dem RFID-Kongress 2013 am 10. September 2013 in Düsseldorf, organisiert von „RFID im Blick“. Matthias Kalverkamp, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, beim BIBA bietet das SpeedLab "Werkzeuge zur Entwicklung individueller RFID-Lösungen, Unternehmen gestalten ihre Industrie 4.0 Umgebung" an.

Letzte Änderung am Mittwoch, 21 Oktober 2015 17:18

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