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RFID im Blick

Prozesssicherheit in der Just-in-time-Logistik heißt: RFID-basiert und papierlos!

Use Cases | von PR RFID im Blick | 09. Dezember 2015
Just-in-time-Logistik bei Automobil-Logistikdienstleister Schnellecke Just-in-time-Logistik bei Automobil-Logistikdienstleister Schnellecke BILD: Schnellecke

Der Automobil-Logistikdienstleister Schnellecke hat dieses Konzept fest in die Just-in-time-Prozesse seiner Logistikcentern in Bratislava und in Leipzig integriert

Rund 50.000 Teile verlassen am Tag „just in time“ das Logistikcenter von Schnellecke in Bratislava. Dies ist eines von weltweit 47 Standorten des Logistikdienstleisters für die Automobilindustrie und eines von zwei Logistikcentern, wo die Subassembly-Prozesse und die Sequenzierung RFID-basiert gesteuert werden. „Durch die RFID-Integration in unser IT-System haben wir Prozesse aufgebaut, die lean und state-of-theart sind. Damit können wir die Prozessstabilität erzielen, die für unsere Just-in-time-Logistik das oberste Ziel sein muss“, erklärt Dr. Abaid Goda, Senior Manager IT, Schnellecke Group.

Dr. Abaid Goda, Senior Manager IT, Schnellecke Group, im Gespräch mit „RFID im Blick“

Mit 87 JiT-Transporten pro Tag und über 40.000 Quadratmetern Fläche ist das LOZ „Logistik Optimierungs Zentrum“ in Lozorno eines der größten Automobil-Lagerzentren im Raum Bratislava. In dem Multi-User-Logistics-Center übernimmt der weltweit tätige Automobil-Logistikdienstleister im Kundenauftrag den gesamten Lagerungsprozess sowie Sequenzierprozesse und Belieferung der Produktionslinie mit Stoßfängermodulen. Für eine punktgenaue Anlieferung bis an den Verbauort der Einzelteile sind alle Prozesse einer höchst effizienten Just-in-time-Logistik präzise durchgetaktet: Mehr als 700 Stoßfänger pro Tag für mehrere Fahrzeugmodelle werden hier aktuell veredelt, sprich montiert, sequenziert und dann produktionssynchron per JiTTransport ausgeliefert. Seit rund eineinhalb Jahren laufen die Prozesse vom Wareneingang, über Subassembly, bis zur Produktionlinie RFID-gesteuert und papierlos.

Dr. Abaid GodaDr. Abaid Goda „Zwischen einem Supplier und OEM funktioniert RFID bereits erfolgreich. Um die RFID-Potenziale auch in der offenen Supply-Chain umzusetzen, brauchen wir Standards.”

Präzise und punktgenau bis zur Produktionslinie

„Durch die RFID-Integration innerhalb der eigenen Facility haben wir unser Ziel, die Prozessstabilität zu steigern, erreicht“, erklärt Dr. Abaid Goda. Bereist ab Wareineingang per Lkw werden die Stoßfänger RFID-basiert erfasst und die avisierten EDI-Daten mit der Fahrzeug-ID verheiratet. Die Daten durchlaufen dann an den Stoßfängern den kompletten Subassembly- Prozess, in dem die Veredelung stattfindet. Sobald der Abruf von der Linie für bestimmte Fahrzeugmodelle erfolgt, werden die Module durch die Verheiratung von Fahrzeug- und Teile-ID automatisch erkannt. An der Linie selbst erfasst ein weiterer RFID-Reader, dass das Modul nun bereitsteht und verbaut werden kann.

Bei zwei Minuten Taktzeit ist Prozesstabilität ein absolutes Muss

„Für uns bedeutet das System vor allem Datensicherheit in der Sequenzierung. Bei einer Taktzeit von zwei Minuten ist es zwingend notwendig, dass die Teile in time an der Linie stehen. Eine punktgenaue Anlieferung und zuverlässige Prozesse sind unser Mussziel als Logistikdienstleister. Dies können wir nur mit schlanken, stabilen und transparenten Prozessen erzielen. Mit RFID sind unsere Prozesse lean und state of the art“, erklärt der IT-Manager die Mehrwerte. Darüber hinaus könne Schnellecke weitere Benefits und Synergieeffekte mitnehmen, wie verbesserte Ergonomie, die Dokumentationssicherheit bei Rückrufaktionen, aber auch die Möglichkeit, das RFID-Wissen auf andere Projekte zu übertragen. Auch im Multi-JiS-Center in Leipzig hat Schnellecke ein RFID-System installiert.

RFID funktioniert im geschlossenen Kreislauf

„Wir können zeigen: RFID funktioniert im geschlossenen Kreislauf – und in der bilateralen Beziehung zwischen Supplier und OEM haben RFID-Projekte durchaus Aussicht auf Erfolg“, erklärt Dr. Goda. „Das RFID-Projekt nutzen wir daher auch als Demonstration, um weitere Lieferanten zu motivieren, diesen Weg zu gehen – und der heißt automatisiert und ‚papierlos‘!“ RFID ist dabei ein Baustein, der durch die Integration des ‚paperless‘ Q-Check in die IT ergänzt wir. So läuft die Qualitätskontrolle der Stoßfänger in Bratislava längst nicht mehr mittels manueller Dokumentation, sondern die Freigabe durch den Mitarbeiter erfolgt per Gestensteuerung.

Pilotprojekt: Picking mit Google-Glasses

„Um unserer Innovationsrolle als System- und Logistikdienstleister gerecht werden, stoßen wir noch weitere Optimierungen und Innovationen an, erklärt der IT-Manager. Seit Juli 2015 sind am Standort Wolfsburg beispielsweise Datenbrillen für die Kommissionierung und Sequenzierung der Abgasanlagen im operativen Betrieb. Der kritische „Just in Sequence“-Prozess werde damit deutlich beschleunigt und fehlerfrei gestaltet. „Dieser Pilot ist der Anfang einer vorgesehenen Reihe innovativer Vorhaben und wird sicherlich auch in anderen Bereichen wie ‚Produktion, CKD und Warehousing‘ eingesetzt“, so Dr. Goda. Ein Folgeprojekt für Subassembly und Sequenzierung von Formhimmeln soll bis Ende des Jahres 2015 implementiert werden.

Letzte Änderung am Donnerstag, 04 Februar 2016 11:07

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