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Omni-Channel mit RFID? Da geht noch mehr!

Interviews | von Detego | 13. April 2016
RFID ist mehr als ein Mittel für Bestandsgenauigkeit in der Supply-Chain. RFID ist mehr als ein Mittel für Bestandsgenauigkeit in der Supply-Chain. BILD: Detego

Optimale Performance im Store durch Artikeltransparenz und Echtzeit-Analysen

Weniger als zehn Prozent der Fashion-Retailer in Europa haben ein effizientes und komplett durchdachtes Omni-Channel wirklich implementiert, sagt Uwe Hennig, CEO, Detego. „Bei Omni-Channeling ist das Marketing schon sehr weit, in der Praxis hinkt aber das operative Geschäft hinterher. ‘RFID funktioniert nicht, keine Zeit, keine IT-Ressourcen’, lauten oft die Gründe. „Viele Argumente können wir leicht entkräften und zeigen: Bereits innerhalb kurzer Zeit lassen sich mit RFID Artikeltransparenz und Echtzeit-Analysen für effektives Store-Management realisieren.“

Uwe Hennig, CEO bei Enso Detego, im Gespräch mit „RFID im Blick“

Welche Erwartungen haben Sie für 2016, wie stark wird der Markt wachsen?

Seit Ende 2015 zieht der Markt merklich an, speziell in UK werden jetzt innovative Projekte umgesetzt. Wir erwarten daher auch in 2016 Umsatzsteigerung von 25 bis 30 Prozent. Ich würde noch nicht von einem ausgereiften RFID-Markt sprechen, aber die Situation ist eine deutlich andere. Alle großen Fashion-Retailer in Europa haben das Thema Omni-Channel auf dem Schirm. Schon zum Jahresstart hatten wir mehrere Anfragen von Retailern, die RFID einsetzen wollen, um Omni-Channel-Konzepte umzusetzen.

Uwe HennigUwe Hennig „RFID ist mehr als ein Mittel für Bestandsgenauigkeit in der Supply-Chain. Die Marketingabteilungen der Fashion-Retailer haben den Nutzen entdeckt, sich über RFID, NFC, Beacons mit dem Kunden im Store zu connecten. Detego ist hier Vorreiter mit seinen integrierten Lösungen.“

Dennoch sagen Sie: Weniger als zehn Prozent der Fashion-Retailer in Europa betreiben bisher Omni-Channel....

Das ist richtig, in Europa haben weniger als zehn Prozent der Fashion-Retailer ein effizientes und komplett durchdachtes Omni-Channel wirklich implementiert. Omni-Channel wird von allen Fashion-Retailern vermarktet – weil der Konsument dies verlangt. Im Internet reservieren, im Store anprobieren und abholen – das ist toll. Bei vielen Marken sind die Stores der Franchiser nicht inkludiert und somit ist ein Konflikt schon vorprogrammiert. Andere trauen den Beständen in den Filialen nicht und schicken aufwendig Einzellieferungen zusätzlich in die Filialen und erhöhen so Bestände, nur um der Marketingaussage „Click & Collect“ gerecht zu werden. Hier ist das Marketing sehr weit, das operative Geschäft aber nicht.

Woran liegt das? Sind die Vorstellungen unrealistisch oder ist das Thema hypegetragen?

Einerseits hypegetragen: Der Fashion-Retail hat in der vergangenen Jahren stark in CRM-Lösungen, Webshops und Tablet-gestützte Kassen investiert, IT und Logistik aber vernachlässigt. Daher sind Backend-Systeme oft veraltet und durch Zukäufe heterogen. Aktuell beschäftigt das neue Hypethema ‚Mobile Payment‘ den Einzelhandel massiv. In der Priorität stehen RFID-Projekte daher hintenan. Andererseits sind die Erwartungen andere: Keine IT-Abteilung hat heute weder das Budget noch inhouse die Ressourcen für einen 3-jährigen RFID-Rollout. Ein Retailer erwartet stattdessen eine schnelle Umsetzung zu überschaubaren Kosten – am besten eine Cloud-basierte Lösung zu einem monatlichen Fixpreis pro Store. Darauf haben wir uns eingestellt.

Sie sagen, eine optimale Performance lässt sich nur mit Echtzeitdaten erzielen...

Ja, für Bestandstransparenz und effektive Analysen sind Echtzeitdaten das Fundament. Viele Retailer meinen, dass ihre Daten im ERP „real time“ sind. Dem ist aber nicht so: Das ERP-System verwaltet nur Artikelnummern, nicht aber Farbe und Größe auf Ident-Ebene. Unsere Erfahrungen in über 30 Projekten im Fashion- Bereich zeigen: Kaum ein Retailer kennt genau den wirklichen Bestand, sondern arbeitet mit Annahmen. Omni-Channel lässt sich aber nur effektiv betreiben, wenn in Echtzeit die Information verfügbar ist, wie viele Kleidungsstücke welcher Farbe und Größe sich wo befinden. Und dafür ist RFID der Schlüssel.

Wie unterscheidet sich der Ansatz von Detego?

Ganz einfach, wir zeigen Retailern, wie sie mit Echtzeit-Analytics- Tools ihre Performance messen und verbessern können. Über unsere Datenbank erhalten Händler Echtzeitdaten über sämtliche Lesebewegungen in der Filiale, dem Lager oder der Supply-Chain. Anhand von Reportings und Statistiken sehen Retailer beispielsweise, welcher Artikel sich wo besser verkauft, um frühzeitig Umlagerungen anstoßen zu können. Händler können die Warenbestände gezielt steuern und ihre Ware an den Ort der Nachfrage bringen.

Letzte Änderung am Donnerstag, 23 März 2017 16:28
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