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Siemens: Fit for the future – Innovation bei Simatic RF300

Fachartikel | von Siemens | 15. März 2017
An vollautomatischen Montagelinien erfassen die RFID-Schreib-/ Lesegeräte Simatic RF310R die auf den Transpondern hinterlegte Identifikationsnummer, schreiben den Bearbeitungsstatus sowie die Zieladresse zurück und leiten die Werkstückträger in die richtigen Wege. An vollautomatischen Montagelinien erfassen die RFID-Schreib-/ Lesegeräte Simatic RF310R die auf den Transpondern hinterlegte Identifikationsnummer, schreiben den Bearbeitungsstatus sowie die Zieladresse zurück und leiten die Werkstückträger in die richtigen Wege. BILD: Siemens AG

Kommunikation und Identifikation als Bausteine für die Digitalisierung

Ein hoher Automatisierungsgrad und flexible Produktionsmaschinen erlauben es, effizient zu produzieren und dennoch ein breites Produktspektrum anzubieten – bis hin zur Losgröße Eins. Die Vernetzung der Maschinen mit geeigneten IT-Systemen (Manufacturing Execution Systems, MES) sowie die Nutzung von automatischer Identifikation (RFID oder 2D-Codes) sind wichtige Hilfsmittel, um dieses Konzept der kundenindividuellen Massenproduktion effizient zu realisieren.

Für beide Aspekte hat Siemens ein einzigartiges Portfolio entwickelt und bietet mit Simatic Net für hochperformante industrielle Netzwerke und mit Simatic Ident für die industrielle Identifikation per RFID oder per optischer Identifikation zwei hochwertige Bausteine für die Digitalisierung. Die innovierte RFID-Systemfamilie Simatic RF300 bietet eine Reihe von erweiterten Leistungsmerkmalen, mit deren Hilfe eine hocheffiziente flexible Fertigung ermöglicht wird und auch in die Jahre gekommene Produktionslinien kostensparend migriert und modernisiert werden können.

Fit for the future – Innovation bei Simatic RF300

Das RFID-System Simatic RF300 ist mittlerweile zehn Jahre erfolgreich am Markt. Die weltweite Verbreitung in vielfältigen Applikationen wurde nicht zuletzt durch zahlreiche Funkzulassungen ermöglicht. Mit den von Grund auf erneuerten Readern RF310R, RF340R und RF350R der neuen Generation stehen zusätzliche Features zur Verfügung. Mit deren Hilfe werden jetzt weitere Einsatzmöglichkeiten, einfache und kostensparende Migrationen oder die Erweiterung von Alt-Identsystemen möglich.

Die Projektierung und Inbetriebnahme der Reader unter anspruchsvollen Einbaubedingungen wird mit der neuen Readergeneration ebenfalls wesentlich erleichtert. Trotz der neuen Leistungsmerkmale, sind die Reader der neuen Generation hundertprozentig austauschkompatibel zu den bestehenden RF300-Typen. Die neuen RF300-Reader können jetzt zusätzlich Transponder des RFID-Systems MOBY E vollkompatibel bearbeiten. Das Air-Interface für diese MIFARE®-Classic 1K-Transponder (MDS E600, E611, E623, E624) arbeitet nach dem ISO-14443-2- Standard.

Neu ist auch, dass die Reader im gemischten Betrieb (Mixed-Mode) mit allen drei Transponderarten den besonders schnellen RF300-Transpondern, mit Moby D-Tags nach dem ISO-15693- Standard, sowie mit den oben aufgeführten Moby E-Tags betrieben werden können. Diese Funktionalität erleichtert den Umstieg auf das zukunftssichere System RF300, da in einer bestehenden Anlage mit MOBY E-Transpondern jederzeit die preisgünstigeren RF300-Reader eingesetzt werden können, ohne die Datenträger austauschen zu müssen.

Ein weiteres mögliches Szenario ist die Umstellung auf die schnelleren RF300- Transponder: In der bestehenden Anlage werden nach und nach die MOBY E-Reader durch RF300-Reader ersetzt. Sind alle Reader umgebaut worden, können ebenfalls nach und nach die Transponder durch RF300-Transponder ersetzt werden. In dieser Phase arbeiten die Reader im Mixed-Mode mit RF300- und Moby E-Tags. Nachdem alle Moby E-Transponder durch RF300-Transponder ersetzt wurden, kann die höhere Performance durch den größeren Speicher und die schnellere Datenübertragung genutzt werden.

Auch für das wesentlich ältere und sehr weit verbreitete MOBY I-System gibt es mit den neuen Readern eine Erleichterung beim Übergang auf RF300. Ohne an der Applikationssoftware oder den Anschaltmodulen etwas ändern zu müssen, kann durch einen einfachen Austausch der RFID-Komponenten Reader und Transponder die Anlage einfach migriert werden. Der RF300-Reader emuliert automatisch ein MOBY I-Schreib-/Lesegerät und tauscht die Produktionsdaten mit RF300-Transpondern aus.

Für eine einfache Projektierung während der Konzeptionsphase können schwierige Einbausituationen in der Praxis ohne spezielle Hilfsmittel vorab getestet werden, um später die Prozesssicherheit im laufenden Betrieb zu erhöhen. Eine Reader-integrierte Einrichthilfe zeigt an den beiden, von allen Seiten gut sichtbaren LED-Anzeigeelementen an, ob sich der Transponder in einem ausreichend guten Kommunikationsbereich befindet. Um die hohe Prozesssicherheit einer Anlage über viele Jahre sicherzustellen, hat das RFID-System einen wichtigen Beitrag zu leisten.

RF300 bietet hierfür Diagnosefunktionen, die der Applikation Messwerte über die Kommunikationsgüte bereitstellen können. Diese Werte liefert sowohl der Reader, als auch der Transponder. So werden beispielsweise Zählwerte externer HF-Störungen oder eine Maßzahl über die Stärke des vom Transponder empfangenen HF-Feldes auf Befehl hin der Applikation übermittelt.

Der komplette Fachartikel ist in der Märzausgabe 2017 des Fachmagazins "RFID im Blick" erschienen. Bestellen Sie die Einzelausgabe und lesen Sie weiter auf Seite 26. Werfen Sie auch einen Blick auf unser Abo-Angebot, damit immer die aktuellste "RFID im Blick" automatisch direkt nach Erscheinen in Ihrem E-Mail-Postfach oder Briefkaten landet.

Hier geht es online zu Teil 1: Innovationen bei HF-RFID machen Unternehmen fit für den Wettbewerb.

Letzte Änderung am Mittwoch, 15 März 2017 12:51
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