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Wissen statt raten: RFID-Lösung von avus Services assistiert bei der Möbelverwaltung

Artikel | von avus Services | 13. September 2012

„Wissen statt Raten“ – diesem Leitgedanken des Unternehmens Avus Services folgend, stattet der schwäbische Möbelhersteller Walter Knoll seine Möbel bei der Fertigung mit UHF RFID-Labels aus. „Wissen statt Raten“ – diesem Leitgedanken des Unternehmens avus Services folgend, stattet der schwäbische Möbelhersteller Walter Knoll seine Möbel bei der Fertigung mit UHF RFID-Labels aus. Walter Knoll verschickt einen Teil seiner Möbel zur Bemusterung an seine Kunden. Die Möbel werden nach einer festgelegten Zeitspanne entweder übernommen oder, falls sie nicht in das Umfeld oder zu den konkreten Vorstellungen des Kunden passen, zurückgeschickt. Im zweiten Fall fehlt beim Wiedereintreffen der Ware bei Walter Knoll meist die ursprüngliche Verpackung – und damit bislang die Möglichkeit zur eindeutigen Identifikation. Hier setzt die neue RFID-Lösung zur Möbelverwaltung an. „RFID im Blick“ sprach mit Dr. Wilfried Weiss, Geschäftsführer von avus Services.

„Erhält der Hersteller ein Möbelstück ohne Verpackung zurück, ist dessen genaue Zuordnung aufwendig“, so Weiss. Beim Versuch, das Objekt dennoch eindeutig zu identifizieren, gehe zum einen wertvolle Arbeitszeit verloren. Zum anderen sei die manuelle Erkennung anfällig für Fehler: „Manche Möbeltypen existieren in sehr ähnlichen Ausführungen.“ Ungenauigkeiten beim Ausmessen können zu einer Falschidentifikation führen und damit zu Fehlern in der Kundenzuordnung und schließlich in der Rechnungsstellung. „Jede falsch geschriebene Rechnung kann einen Renommee-Verlust bedeuten, jede irrtümlich nicht geschriebene Rechnung einen finanziellen Verlust.“

Tagging im Produktionsprozess

Mit der Anfrage nach einer Lösung trat der Möbelhersteller im Herbst 2010 an das Unternehmen avus Services heran. „Wir individualisieren jedes Möbelstück mittels eines Transponders, der bereits im Produktionsprozess unter das Leder auf den Holzkorpus geklebt wird“, erklärt Weiss. Die Handhelds der Mitarbeiter sind zugleich Barcode- als auch RFID-Reader. Über Barcode erfasste Produktionsaufträge werden mit der RFID-Nummer der zugehörigen Möbel verknüpft. Die Prüfung und Abgleichung mit dem Auftrag erfolgen in Echtzeit via WLAN. Das ERP-System gibt die Information zu Auftrag, Objekt und Objekteigenschaften in das Handheld zurück.

On-Metal-Transponder im Test

„Das Schlagwort ‚Wissen statt Raten‘ bringt den Zweck unserer Lösung auf den Punkt: Wir ersetzen Unklarheiten im Prozess durch sicheres Wissen“, sagt Weiss. Für die Identifizierung der Ledermöbel von Walter Knoll, in denen nur einzelne Metallteile enthalten sind, funktioniert die RFID-Lösung von avus Services laut Weiss störungsfrei. Eine kleinere Möbelgruppe wird noch nicht mit RFID gekennzeichnet: Tische aus Metall und Glas. „Wir testen momentan neue On-Metal-Transponder, die kaum dicker sind als ein Papieretikett“, so Weiss. „In den kommenden Wochen prüfen wir deren Funktionalität und Reichweite. Mit der Erfassung von Metalltischen wird das Projekt vervollständigt und abgerundet. Denn unser Ziel ist die vollautomatische Identifizierung aller Möbelstücke.“

Verladekontrolle mit RFID

„Die Abläufe, die wir bei Walter Knoll optimieren, bestehen auch in produzierenden Unternehmen außerhalb der Möbelindustrie“, sagt Weiss. So habe sich gezeigt, dass bei vielen aktuellen RFID-Projekten die Verladekontrolle eine wichtige Rolle spiele. „Eine automatische Erkennung, welche Objekte wann auf welchen Lkw geladen wurden, ist für produzierende Unternehmen und Logistikdienstleister von Vorteil. Die RFID-Technologie ist für diese Anwendung meines Erachtens prädestiniert.“ Bei Walter Knoll arbeitet avus Services im nächsten Schritt an der Umsetzung der automatischen Verladekontrolle. „Wir identifizieren bereits per RFID, welches Möbelstück durch welches Gate gefahren wird. Doch eine Verladekontrolle beinhaltet neben dieser Dokumentation auch einen Lieferschein zur Planung, welche Objekte welches Tor passieren müssen. Dieser Lieferschein ist abgearbeitet, sobald alle Objekte durch das Tor geführt worden sind. Die Information, welche Möbel auf welchen LKW geladen wurden, werden in das Warenwirtschaftssystem des Kunden übertragen.“

Letzte Änderung am Donnerstag, 13 September 2012 09:00