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Contrinex

Contrinex: Sensortechnologie jenseits des Standards

Artikel | von PR RFID im Blick | 03. Oktober 2012

HF-RFID-Handheld erleichtert Umstieg auf RFIDDie stetige Weiterentwicklung vom reinen Komponentenentwickler hin zu einem Komplettanbieter ganzer Lösungssysteme vollzog Contrinex in den vergangenen 40 Jahren konsequent und innovationsorientiert. Der Ursprung – 1972 vom Firmengründer Peter Heimlicher gelegt – bestand in der Entwicklung von Sensoren für den internen Maschinenbedarf. Kurze Zeit nach der Entwicklung erster induktiver Sensoren in der schweizerischen Zentrale begann die gestiegene Nachfrage externer Unternehmen. In 2012 erweiterte Contrinex das Produktportfolio um ein Handheld.

Die heutige Produktpalette besteht aus induktiven sowie fotoelektrischen Sensoren. Nachdem Peter Heimlicher 1972 die ersten Sensoren lediglich für den Eigenbedarf entwickelt hatte, brachte das Unternehmen im Jahr 1979 die ersten induktiven Subminiatursensoren mit integrierter Auswerteelektronik auf den Markt. Diese zeichneten sich durch den für damalige Verhältnisse geringen Durchmesser von vier Millimetern aus. Eine Sensation, denn bis Ende der 70er Jahre waren Gewindedurchmesser von acht Millimetern alltäglich. Diese Miniaturisierung legte den Grundstein für die weitere Erfolgsgeschichte. Nach der folgenden Verringerung der Gewinde auf drei Millimeter Durchmesser im Jahr 1986 ist eine weitere Verkleinerung bis heute nicht eingetreten.

In der Schweiz arbeiten die heutigen Entwickler für Contrinex an der Vergrößerung der Schaltabstände zwischen dem Sensor und dem zu erfassenden Objekt. Im Hinblick auf die RFID-Technologie begann die Zeitrechnung in 2007 mit den ersten RFID-Schreib-/Leseköpfen und Transpondern in Ganzmetallgehäusen. Auch in diesen technologischen Fertigkeiten hat Contrinex die Nase vorn.

Strategie

Die Weichen stehen auf Wachstum

Im vergangenen Jahr konnte Contrinex den Umsatz erneut um 18 Prozent steigern. Welche Ziele visieren Sie in 2013 an?

Contrinex strebt ein Wachstum im zweistelligen Bereich an. Mit Ungarn ist im August ein weiterer Fertigungsstandort dazugekommen, mit dem wir unsere Fertigungskapazitäten in Europa ausgebaut haben. Mit der Verdopplung der Produktionskapazitäten werden wir den gestiegenen Auftragseingängen gerecht. Weltweit baut Contrinex damit seine Präsenz aus: Mit Produktionsgesellschaften in Brasilien und China bedienen wir direkt unsere Kernmärkte in Asien und in Südamerika. Zudem arbeiten wir kontinuierlich an der Weiterentwicklung unserer Produkte. 15 Prozent unseres Umsatzes fließen in unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die in unserem Schweizer Hauptquartier in Givisiez ansässig ist.

Wilfried Schmitz Geschäftsführer Contrinex GmbH„Der Automotive-Sektor ist einer unsere Kernmärkte und prädestiniert für induktive Ganzmetallsensoren,“ Wilfried Schmitz Geschäftsführer Contrinex GmbH

Trotz Staatsschuldenkrise sind die Perspektiven für Automobilbauer mit leichtem Wachstum in 2012 positiv. Profitiert Contrinex von der Stabilität der Branche?

Unsere Zielmärkte sind nach wie vor die deutschen Leistungsbranchen Maschinenbau, Anlagenbau und Automotive, die sich insgesamt als stabil in der Krise erwiesen haben. In diesen Segmenten sind wir erfolgreich etabliert. Der Automobilsektor ist prädestiniert für unsere induktiven Ganzmetallsensoren. Aber auch die Windenergie ist für uns ein interessanter Markt. Unsere vibrations- und schockfesten Sensoren eignen sich hervorragend für Windkraftwerke, da diese Temperaturen bis zu 120 Grad Celsius aushalten.

Auf der diesjährigen Hannover Messe stellte Contrinex ein HF RFID-Handheld vor. Welche Bedeutung hat die Entwicklung von Handhelds seit 2012 für das Unternehmen?

Das neue HF-RFID-Handheld (13,56 MHz) ist eine Ergänzung unseres RFID-Handhelds, das mit 125 KHz arbeitet und sich großer Beliebtheit bei den Anwendern erfreut. Mit dem neuen Produkt haben wir gezielt auf die Anfragen unserer Kunden reagiert. Es ist speziell für das schnelle Auslesen und Beschreiben von Werkzeugträgern konzipiert, passt aber als willkommenes Add-on in jede Anwendung und Applikation.

Norbert Matthes Produktmanager Geschäftsfeld Sensorik Deutschland Contrinex GmbH80 Prozent der Ausfälle bei induktiven Schaltern ereignen sich laut Norbert Matthes, Produktmanager Geschäftsfeld Sensorik Deutschland Contrinex GmbH, aufgrund von mechanischen Beschädigungen im rauen Umfeld. Ganzmetall-Schalter bieten aufgrund des dreifach höheren Schaltabstandes einen höheren Kollisionsschutz für miniaturisierte Sensoren.

Spielen Ganzmetall-Sensoren und Miniaturisierung weiterhin eine zentrale Rolle im Portfolio von Contrinex?

Ja, unsere Ganzmetallsensoren für die Standard- und Hochleistungssegmente sind die Highlights unseres Produktsortiments. Wir sind ein Entwickler von Produkten für Anwendungen, bei denen die Physik an ihre Grenzen stößt. Wir arbeiten derzeit an der Erweiterung unsere Ganzmetall-Schalter der Serie 700. Im Bereich der Miniaturisierung haben wir mit den hochdruckfesten M5 und M8-Sensoren bereits unser Produktportfolio ergänzt. Diese Entwicklung werden wir weiter vorantreiben. Wir planen, unser Sortiment um Drehgeber, speziell für Windkrafträder, zu erweitern.

Sensortechnologie jenseits des Standards

Flexible und robuste Lösungen made by Contrinex

HF-RFID-Handheld erleichtert Umstieg auf RFID

Mit dem ersten HF-RFID-Handheld von Contrinex wird der Wechsel von Barcode zu RFID ein Kinderspiel: Das HF-RFID-Schreib-/Lese-Handgerät arbeitetunter dem Windows Mobile 6.1 Betriebssystem und enthält neben der Office Mobile Suite sämtliche PDA-Standard-Programme. Es ist mit einem 1D/2DBarcode-Leser, einem Hochfrequenz-RFID-Schreib-/Lesekopf sowie dem Software-Tool „ConID HF Handheld“ ausgestattet. Auf Anfrage bietet Contrinex ein spezielles Programm zur dauerhaften Sicherung von Barcode-Informationen – für den einfachen Wechsel auf RFID.

Miniatursensoren – Hochdruckfest bis 1 000 barMiniatursensoren – Hochdruckfest bis 1 000 bar

Mit den kleinsten vollintegrierten induktiven Sensoren auf dem Markt liefert Contrinex Sensortechnologie für extreme Anforderungen. Die hochdruckfesten Miniatursensoren in den Größen M5 und M8 sind extrem kompakt, haben ein geringes Eigengewicht und widerstehen hohen Belastungen. Sie eignen sich für alle Anwendungen mit beengten Platzverhältnissen. Typische Einsatzgebiete sind die Robotik, automatisierte Werkzeugwechsler, die Mikromechanik oder die lineare Antriebstechnik.

 

 

Vibrations- und schockfest: Sensoren für die Windenergie Vibrations- und schockfest: Sensoren für die Windenergie

Speziell für den Einsatz in Windturbinen entwickelte Contrinex drei neue induktive Näherungsschalter auf der Basis der Sensoren der Serie 600. Sie zeichnen sich durch einen höheren Arbeitstemperaturbereich beziehungsweise eine höhere Stromlast aus. Die Sensoren vom Typ DW-AD-603-M12-734/733 eignen sich aufgrund der Bauteilauswahl für einen Temperaturbereich von Minus 25 bis Plus 100 Grad Celsius (Normausführung: Minus 25 bis Plus 75 Grad Celsius). Sie sind bündig einbaubar und werden über ein fünf bis sechs Meter langes PVC-Kabel angeschlossen.

Letzte Änderung am Mittwoch, 03 Oktober 2012 12:07
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