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Siemens: Industrielle Identifikation als Backbone-Technologie für Industrie 4.0

Pressemeldungen | von PR RFID im Blick | 01. März 2013
Jens Dolenek, Leitung Business Development Industrielle Identifikationssysteme, Siemens Jens Dolenek, Leitung Business Development Industrielle Identifikationssysteme, Siemens BILD: Siemens AG

„Industrielle Identifikation als Backbone-Technologie für Industrie 4.0“ lautet das Thema des Vortrags von Jens Dolenek, Leitung Business Development Industrielle Identifikationssysteme, Siemens, im CeBIT Forum AutoID/RFID 2013 am 7. März um 16.00 Uhr in Halle 5 der CeBIT (5. bis 9. März in Hannover). Gemeinsam mit Siemens als Partner des CeBIT Forum gestaltet das Fachmagazin „RFID im Blick“ inhaltlich das Programm am Donnerstagnachmittag. Moderiert wird der Themenschwerpunkt „Industrial Automation“ von Anja Van Bocxlaer, Chefredakteurin von „RFID im Blick“.

Wie organisiert sich eine Fabrik in der Zukunft selbst?

Industrie 4.0 steht für die „Informationalisierung“ von klassischen Produktionsprozessen. Ein Kennzeichen dieser Entwicklung wird sein, dass Fabriken in der Zukunft ihre Produktions- und Wertschöpfungsprozesse eigenständig administrieren: Ist die Fabrik ausgelastet oder treten Störungen in Anlagen oder Prozessabschnitten auf, können Maschinen selbst „entscheiden“, ob eine Umdisponierung notwendig ist.

AutoID/RFID als Schlüsseltechnologien

„Grundlage für selbststeuernde Prozesse ist die Verfügbarkeit von Entscheidungsinformationen. Industrielle Identifikation, auf Basis von RFID-Technologien oder optischen Identifikationsverfahren, spielt daher in der Zukunft in Fabriken eine Schlüsselrolle“, so Jens Dolenek. Durch diese Technologien werden die Materialströme mit virtuellen Informationsströmen vereint. Es fließen immer mehr Informationen in das übergeordnete Produktionssteuerungs- oder Management-Execution-System (MES), auf deren Basis sich flexible Entscheidungen treffen lassen.

Wie gelingt der Weg in die Open Loop?

Optimierte Prozesse innerhalb einer Produktionsstätte sind der erste Schritt. Die standortübergreifende Verkettung der Prozesse ist laut Dolenek der nächste. „Globalisierte Produktionsprozesse führen zu immer stärker dezentralisierten Wertschöpfungsketten, sodass diese Konzepte über Produktionsstandorte hinweg greifen müssen. Etablierte Ident-Anwendungen in geschlossenen Produktionskreisläufen (Closed-Loop) werden in Zukunft noch mehr in überlagerte Prozesse integriert und ermöglichen dadurch eine noch bessere Umsetzung der Selbstorganisation von Fabriken in der Zukunft. Um übergreifende „Open-Loop-Szenarien“ zu realisieren, ist somit ergänzend zu dem standardisierten Einsatz von RFID auch die Einbindung in die IT-Welten zu berücksichtigen“, so der Experte.

Als weltweit führender Anbieter für Identifikationssysteme bietet Siemens ein umfassendes Spektrum an RFID-Systemen und Code-Lesesystemen aus einer Hand. Welches Ident-Verfahren ist das richtige? Wie lässt sich die RFID-Technologie integrieren? Wie können die Daten an der richtigen Stelle ausgewertet werden? Diese zentralen Fragen und zukünftige Entwicklungen greift der Vortrag auf.

Letzte Änderung am Freitag, 01 März 2013 12:00
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