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RFID von KEMAS in Sicherungsanlagen und Terminals

Artikel | von KEMAS | 14. Juni 2013
Axel Jeschke, CSO bei Kemas präsentiert ein Schlüsseldepot, wie es auch in Justizvollzugsanstalten zum Einsatz kommt. Mittels RFID-Transponder können sich die jeweiligen Mitarbeiter identifizieren. Axel Jeschke, CSO bei Kemas präsentiert ein Schlüsseldepot, wie es auch in Justizvollzugsanstalten zum Einsatz kommt. Mittels RFID-Transponder können sich die jeweiligen Mitarbeiter identifizieren. BILD: KEMAS GmbH

Kemas entwickelt sichere Depotlösungen für die automatisierte Logistik und Aufbewahrung

In den Geschäftsbereichen Security, Mobility und Logistics produziert das Unternehmen Kemas aus Oberlungwitz (Sachsen) gesicherte Zugriffslösungen. Terminals, Fachanlagen und Storeboxen dienen der Verwahrung sicherungsbedürftiger Gegenstände wie Zellenschlüssel in Justizvollzugsanstalten oder der automatisierten Übergabe von Fahrzeugschlüsseln im Fuhrparkmanagement. RFID-Technologie an Objekten und Schließfächern gewährleistet den sicheren Zugriff und die berührungslose Objektidentifikation. Eine der jüngsten Entwicklungen von Kemas ist die RFID-gestützte Aufbewahrung von Waffen, wobei ein Transponder unmittelbar in eines der Bestandteile integriert ist.

Entwicklung von Schlüsselübergabesystemen
Jede Anlage auf Kundenbedürfnisse angepasst

Bei der Unternehmensgründung 1991 bestand die Kernkompetenz von Kemas (Key Management Systems) in der Entwicklung von Schlüsselaufbewahrungs- und -übergabesystemen. Mit Anwendungen im Security-, Mobility- und Logistiksektor wurde das Lösungsangebot auf die generelle Objektsicherung durch Depotsysteme erweitert. Zunehmend ermöglicht der Einsatz der RFID-Technologie neue Service- und Sicherheitsfunktionen, wodurch die Aus- und Rückgabeprozesse erweitert und erleichtert werden können. Die Herstellung der Systeme erfolgt beim Unternehmen vor Ort. „Kemas ist Komplettanbieter in Deutschland, von der Beratung, über die Konzepterstellung, Projektierung, Installation, Schulung bis zur Wartung mit allem, was dazugehört“ sagt Axel Jeschke, CSO bei Kemas.

Security: RFID in Schlüsseln und Waffen

Viele der Depotsysteme sind individuell gefertigt. Die Herstellung eines Schrankes dauert je nach Modell zwischen acht und zwölf Wochen.Viele der Depotsysteme sind individuell gefertigt. Die Herstellung eines Schrankes dauert je nach Modell zwischen acht und zwölf Wochen.Im JVA-Bereich steht die Sicherheit bei der personenbezogenen Ausgabe von Schlüsseln für Zellentüren an oberster Stelle. Im System ist durch Berechtigungen genau festgelegt, wann welcher Mitarbeiter welchen Schlüssel entnehmen und somit auch in welchem Zeitraum er welche Tür schließen darf. Parallel dazu protokolliert die Software Entnahme und Rückgabe sowie unberechtigte Zugriffsversuche. „Es gibt ungefähr 300 JVAs, Maßregelvollzugsanstalten und forensische Kliniken in Deutschland. Auf dem Gebiet arbeitet Kemas bis jetzt für ungefähr 120“ berichtet Jeschke. Auch die sichere Ausgabe von Waffen gehört, unabhängig vom Strafvollzug, zum Geschäftsbereich von Kemas. „Der RFID-Transponder ist entweder bereits in der Waffe integriert oder wird von Kemas bereitgestellt und dann in der Waffe so positioniert, dass er im Fach ausgelesen werden kann“, so Jeschke. Dadurch kann der Automat das Objekt bei der Entnahme und Rückgabe genau identifizieren.

Mobility und Logistics
Ressourcenoptimierung für Fuhrparks

Zu den Kunden im Bereich Mobilität gehören namhafte Fuhrparkbetreiber und Carsharing-Anbieter. Die Identifizierung des Schlüssels erfolgt durch einen RFID-Transponder. Automatisierte, prozessorientierte Übergabelösungen ermöglichen bessere Verfügbarkeit der Fahrzeuge für Kunden bei gleichzeitiger Ressourcenoptimierung. Die Anwendungsmöglichkeiten von Depotlösungen im Logistikbereich sind vielfältig. Jeschke: „Dazu gehören Anwendungen wie die Wäscheidentifikation oder die Übergabe von Werk- und Prüfwerkzeugen. Ein weiteres Beispiel betrifft Hotelanlagen: Sie buchen einen Besprechungsraum für 50 Personen, außerdem einen Beamer und eine Mikrofonanlage. Dann gehen Sie an einen Automaten, geben eine PIN ein, dann öffnet sich ein Fach, an dem ein Schlüssel ausgegeben wird. Zusätzlich erhalten die Raummieter aus dem Schrankfach einen Beamer und eine Mikrofonanlage, die exakt auf den Raum abgestimmt sind. Im Anschluss an die Veranstaltung werden alle Materialien in den Schrank zurückgelegt.“

Letzte Änderung am Freitag, 14 Juni 2013 10:08
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