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RFID im Blick

Sicherheit für Fußgänger durch kooperative Ortung

Use Cases | von PR RFID im Blick | 01. Juli 2013
Das Cockpit meldet „Vorsicht“. Ein im Fahrzeug verbautes Ortungssystem unterstützt bei der Bewertung von Gefahren. Das Cockpit meldet „Vorsicht“. Ein im Fahrzeug verbautes Ortungssystem unterstützt bei der Bewertung von Gefahren. BILD: BMW

Kooperative Sensortechnologie: Projekt „Ko-TAG“ erforscht Car-to-X-Kommunikation

Wie können verletzliche Verkehrsteilnehmer besser geschützt werden? Mit dieser Frage befasst sich das Verbundprojekt Ko-TAG, in dem kooperative Sensortechnologie in Verbindung mit aktiven RFID-ähnlichen Transpondern erforscht wird. Das Ziel ist es, die Zahl der tödlichen Unfälle im Straßenverkehr zu verringern.

Gefahrensituationen erkennen und bewerten

In Gefahrensituationen müssen Autofahrer im Bruchteil einer Sekunde reagieren. Ziel der Verbundpartner ist ein Fahrerassistenzsystem, das Gefahrensituationen vorausschauend erkennt und bewertet: Geht, steht oder fährt der Verkehrsteilnehmer und wohin und wie schnell bewegt er sich? Bei drohender Kollision wird der Fahrer gewarnt oder eine Gegenmaßnahme wie eine aktive Bremsung ausgelöst. Zu diesem System steuert das Fraunhofer IIS ein Winkelmesssystem, Inertialsensoriken sowie ein innovatives Antennendesign bei.

Unfallvermeidung durch intelligente Objekte

„Wir verwenden ein aktives System im 5,8 GHz-Band, um verletzliche Verkehrsteilnehmer mittels eines Mehrfachantennensystems zu orten, das bereits prototypisch in die Stoßstange des Fahrzeugs integriert wurde. Ein Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Automotive-System ist, dass zum Beispiel spielende Kinder auch dann registriert werden, wenn sie von parkenden Autos verdeckt sind“, erklärt Marc Faßbinder, Gruppenleiter Adaptive Ortungssysteme am Fraunhofer IIS. „Die von uns entwickelte planare Gruppenantenne erfasst nicht nur die horizontale Richtung, in der sich der verletzliche Verkehrsteilnehmer befindet, sondern auch die vertikale Richtung.“ Zur Positionsbestimmung dienen Basistechnologien wie Winkelmessung und Laufzeitmessung.

Inertialsensorik erkennt Sondersituationen

Fußgänger sind mit aktiven SafeTAGs ausgestattet. Die im Tag integrierten Sensoren registrieren und senden Beschleunigungsund Lageänderungen. „Über diese Informationen lassen sich Bewegungsmodelle klassifizieren, die auch Sonderfälle erkennen. Zum Beispiel, wenn ein Sender auf die Straße geworfen wurde oder ein Teilnehmer nicht gefährdet ist, weil er im Auto sitzt“, führt Faßbinder weiter aus.

Erhöhte Verkehrssicherheit

Das Projekt geht aus dem Vorgängerprojekt „Amulett“ hervor, in dem erste Grundlagen zur Ortung von verletzlichen Verkehrsteilnehmern gelegt wurden. Darüber hinaus untersuchen die Partner im Projekt „Ko-PER“, wie das System auch für die Eigenlokalisierung des Fahrzeugs eingesetzt werden kann. So können die Tags, in Ampeln verbaut, durch Eigenlokalisierung der Fahrzeuge zu mehr Verkehrssicherheit im Kreuzungsumfeld beitragen.

Das Projekt Ko-TAG

Das Projekt Ko-TAG (Projektende 2013) ist Teil der Forschungsinitiative „Kooperative Fahrerassistenzsysteme (Ko- FAS)“ des BMWi. Beteiligt sind Continental Safety Engineering International GmbH, Daimler AG, BMW Group Forschung und Technik, die TU München, das Steinbeis-Innovationszentrum Embedded Design und Networking, das Fraunhofer IIS und das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich- Hertz-Institut HHI.

Das komplette Interview ist in der Aprilausgabe 2013 des Fachmagazins „RFID im Blick“ erschienen.

Auf dem RFID-Kongress 2013 spricht Tobias Schöllermann, BMW Group über die Entwicklung innovativer NFC-Anwendungen bei BMW.

Letzte Änderung am Mittwoch, 21 Oktober 2015 17:25
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