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RFID-Multifrequenz-Reader von Elatec sorgen für zukunftssichere Anwendungen

Artikel | von Elatec | 11. Juli 2013
Die Reader von Elatec unterstützen nahezu jede Transpondertechnologie. Als Multifrequenzleser ermöglichen sie zukunftssichere Installationen. Die Reader von Elatec unterstützen nahezu jede Transpondertechnologie. Als Multifrequenzleser ermöglichen sie zukunftssichere Installationen. BILD: Elatec

Technologiemix erhöht den Migrationsdruck

Im Bereich der Zutrittslösungen und Bezahlsysteme in Kantinen und Krankenhausbistros ist die RFID-Technologie etabliert. Wird jedoch nicht ein durchgängiges System installiert, entstehen mitunter viele verschiedene Ökosysteme. Für Gerätehersteller hat dies zur Folge, dass sie mit verschiedenen Reader-Modulen arbeiten müssen. „Der Migrationsdruck ist insbesondere in Europa groß, da die Technologielandschaft zerklüftet ist“, sagt Stefan Haertel, Department Director RFID bei Elatec. Lesegeräte, die nicht nur mehrere Funkfrequenzen, sondern auch nahezu alle Übertragungsstandards und -modulationen beherrschen, sorgen für eine Investitionssicherheit und ermöglichen in innovativen Anwendungen Mehrwerte und Kosteneinsparungen.

Herr Haertel, RFID-Systeme für die Zutrittskontrolle sind etablierte Lösungen. Wo liegt das Problem?

Insbesondere Unternehmen, die global aufgestellt sind und an vielen Standorten für die Zutrittskontrolle oder das Bezahlen in den Kantinen RFID-Systeme nutzen, bekommen zunehmend Schwierigkeiten, da es weltweit ein Bündel an eingesetzten Technologien gibt. Zum Teil laufen Standardlösungen parallel zu nichtstandardisierten Lösungen genauso wie proprietären Systemen. Sollen nun neue Anwendungen hinzu kommen, sorgen diese von vielen verschiedenen Zulieferern geschaffenen Technologie-Ökosysteme für Probleme. Das beginnt schon bei den Codierverfahren von Transpondern, die über eine frei definierbare Seriennummer verfügen. Wie wird diese Nummer dann gelesen? Von vorne nach hinten, von der Mitte aus oder werden die erste und die letzte Ziffer ausgelassen? So wird sogar die Nutzung von Standardtranspondern an den verbauten Readern zum Hindernis.

Wie lassen sich derartige Schwierigkeiten verhindern oder im Vorhinein ausschließen?

An dem Punkt der technologischen Ökosysteme sehen wir die Stärke unserer Multifrequenz-Reader. Auch wenn wir uns nicht speziell im Bereich der Zutrittssysteme engagieren, unterstützen wir jedoch beispielsweise den Hersteller von Getränkeautomaten, der den Auftrag erhalten hat, diese mit einem Reader auszustatten, der sich nahtlos in bereits existierende RFID-Systeme integrieren lässt. Die Reader sind nicht das Kerngeschäft des Automatenherstellers. Wenn er für jede Übertragungstechnologie wie Legic, Mifare, Honeywell Nexwatch, HID iCLASS oder exotische Lösungen wie TIRIS, Reader vorhalten muss, entstehen ihm hohe Kosten. Mit einem Multifrequenz-Reader, der sich nicht nur auf die im Zutrittsbereich genutzten RFID-Frequenzen versteht, sondern auch jegliche genutzten Standards verarbeiten kann, wird die Lagerhaltung enorm reduziert.

Global agierende Unternehmen stellen hohe Ansprüche an Technologiepartner. Wie werden Sie diesen Anforderungen gerecht?

Indem wir fast weltweit vertreten sind. Wir haben in Europa neun Niederlassungen und aktuell einen Standort in Florida eröffnet, Singapur wird in diesem Jahr folgen. Dazu kommen konstruktiv engverbundene Distributionspartner in Australien, Brasilien, Südafrika und Japan. Der erste Schritt war es also, die verschiedenen Zeitzonen abzudecken um Service- und Lieferzeiten zu reduzieren und im zweiten Schritt wollen wir unsere Vertriebs- und Servicenetze noch engmaschiger aufstellen. Aktuell ist der größte Anteil von Anwendungen mit Elatec- Readern in Europa zu finden, was auf eine recht zerklüftete Technologielandschaft zurückzuführen ist. Somit ist zum einen der Migrationsdruck in Europa deutlich höher, zum anderen aber auch das Potenzial für den Einsatz von Multifrequenz- Readern. Als Gegenbeispiel ließe sich Japan anführen, wo bei kontaktlosem Ticketing, Zutritt und Payment fast ausschließlich auf die FeliCa-Technologie gesetzt wird.

Lesen Sie den kompletten RFID-Reader-Report 2013 !

Letzte Änderung am Donnerstag, 11 Juli 2013 10:33
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