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RFID im Blick

Welche RFID-Technologie eignet sich für die Fassidentifikation?

Artikel | von PR RFID im Blick | 23. Juli 2013

HF, LF oder UHF ?

In Brauereien und Abfüllbetrieben wird die RFID-Technologie seit über zehn Jahren zur Fassidentifikation eingesetzt. Für die Erfassung an der Abfüllstrecke hat sich, historisch bedingt, die LF-Technologie etabliert. Die Anforderung von Brauereien, auch für die Verladung auf den Lkw die Pulkerfassung und damit höhere Reichweiten zu realisieren, verlangt den Einsatz von UHF-Transpondern.

Die Bestandserfassung und -steuerung, gezielte Reklamationsbearbeitung, Rückverfolgung von Beschädigungen oder die Reduzierung von Fassschwund – Aus Sicht von Brauereien gibt es viele Argumente, die RFID-Technologie zur Fassidentifikation einzusetzen. Kegs sind gängige Gebinde in der Brauindustrie, welche speziell zum industriellen Befüllen und der keimfreien Lagerung von Getränken entwickelt wurden und an Schankanlagen in der Gastronomie zum Einsatz kommen. Das Problem: Die zylindrischen Mehrwegfässer bestehen aus Edelstahl. Außerdem stellt das besondere Umfeld der Abfüllanlagen – Metall, Flüssigkeiten, mechanische und chemische Beanspruchungen – hohe Anforderungen an den Einsatz der Technologie.

LF – War historisch zuerst da

Ein Arbeitskreis, bestehend aus 12 Brauereien und 6 Getränkefachgroßhändlern, unter Leitung der VLB Berlin, erarbeitete 2002 zusammen mit verschiedenen Systemanbietern ein Praxismodell für die RFID-Technologie in der Fassbierdistribution. Im Ergebnis wurde eine RFID-Lösung auf Basis der LF-Technologie für die innerbetriebliche Verfolgung der Kegs in den Abfüllbetrieben favorisiert. Die Pulkerfassung mehrerer Fässer auf mehreren Paletten ist damit aber nicht möglich.

UHF – Technisch machbar und verfügbar

Der Lösung dieses Problems haben sich in den vergangenen Jahren verschiedene Forschungsprojekte in Deutschland angenommen, in deren Fokus die UHF-Technologie steht. Das Ziel: Die Brücke zwischen der innerbetrieblichen Logistik zur gesamten Wertschöpfungskette zu schlagen. Denn für Brauereien kann es durchaus von Interesse sein, wenn sie ihre Fässer auch bis zum kleinsten Unterverleger und in die von ihm belieferten Gastronomieobjekte verfolgen können. Inzwischen sind UHF-Tags für die Keg-Identifikation am Markt verfügbar und Tests haben die Pulkerfassung von Fässern belegt. Wie ist der aktuelle Status quo? Welche Vor- und Nachteile weisen die jeweiligen Frequenzen auf? Was ist physikalisch möglich? Welche Kritierien müssen bei der Anbringung der Transpondern beachtet werden? „RFID im Blick“ sprach mit Experten aus Unternehmen, die sich auf die Entwicklung von RFID-Systemen für den rauen Industrieeinsatz und metallische Umgebungen spezialisiert haben.

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Letzte Änderung am Dienstag, 23 Juli 2013 09:23
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