• Technologie








    Schlagwortsuche
    Anwendungsbereich







    Keine Auswahl

Winckel

Tracking & Tracing ist die Basis der gesamten Logiken der Systemintegration

Artikel | von Winckel | 28. August 2013
Tracking & Tracing ist die Basis der gesamten Logiken der Systemintegration BILD: Sergey Nivens - fotolia.com

Nachhaltige Systemintegration

„RFID muss durch alle Prozesse hindurch funktionieren“

Von einer soliden Basis aus den Blick für die Gesamtheit der Prozess zu haben, das ist der Anspruch des RFID-Unternehmens Winckel bei der Systemintegration. Nur so lassen sich Prozesse optimieren und die Anfangsinvestition amortisieren, ist sich Geschäftsführer Jörg Bald sicher. Lediglich die Kosten einer Lösung darüber entscheiden zu lassen, ob sie ausgerollt wird oder nicht, hält er für grundlegend falsch und macht eine eigene Rechnung auf.

Eine nachhaltige Systemintegration, so wie das Unternehmen Winckel den Begriff definiert, sollte einem ganzheitlichen Ansatz folgen. „Es muss immer eine vollkommen übergeordnete Sicht vorhanden sein, die das gesamte Unternehmen und alle Prozesse im Blick hat. So wie wir bei Winckel die Systemintegration verstehen und umsetzen, erbringt die Betrachtung einzelner Prozesse, bei denen sich die Unternehmen sagen ‚hier könnten wir mal eine Lösung mit RFID probieren‘, keinen Benefit. RFID muss durch alle Prozesse hindurch funktionieren. Nur ein ganzheitlicher Ansatz kann eine Amortisation der Kosten gewährleisten“, erläutert Jörg Bald die Sicht von Winckel.

Tracking & Tracing ist die Grundlage der Systemintegration

Der erste Schritt der Systemintegration ist immer die Beratung, erst dann folgt die Konzeption und die technische Ausgestaltung. Die grundlegende Arbeit ist in jeder Anwendung vergleichbar, so Jörg Bald: „Wir sehen unsere Aufgabe in der Schaffung eines Informationssystems. Wir sammeln Daten entlang der gesamten Prozesse und aggregieren diese zu Informationen, die dann weitergegeben werden. Als Basis dafür dient uns immer Tracking & Tracing, also der Aufbau eines RTLS, sowie das Device Management. Dann folgt die Interpretation der Bewegungsdaten und das Ziehen der prozessrelevanten Schlüsse daraus. Wichtig für den Kunden ist, dass wir aus unserer Erfahrung heraus aufzeigen können, in welchem Bereich mit RFID begonnen werden sollte, um möglichst schnell einen ROI zu haben. Von da aus ist dann der schrittweise Rollout über das gesamte Unternehmen möglich. Da die Anfangsinvestition in RFID immer noch hoch ist, müssen wir unseren Kunden ein schnelles Amortisationspotenzial aufzeigen.“

Kosten werden falsch bewertet

Zahlreiche RFID-Projekte scheitern jedoch auch nach einem erfolgreichen Test kurz vor dem Rollout an den entstehenden Kosten für Hard- und Software sowie für die Systemintegration. Aus Sicht des Unternehmens Winckel werden Preisargumente oftmals falsch bewertet: „Die Meinung, dass RFID-Systeme zu teuer sein, geht oftmals in die falsche Richtung. Das erhöht den Preisdruck an Stellen, an denen es nicht sein muss. Einige Interessenten hängen auch heute noch dem Gerücht des 1-Cent-Tags nach. Da fehlt einfach der Blick für die Realität, denn es bringt uns heute nicht weiter, darüber nachzudenken ob ein Transponder vielleicht in 20 Jahren einen Cent kostet. In zahlreichen Prozessen, die wir bei Kunden analysieren, können wir darlegen, dass Transponder, die einen Euro Kosten, sich rechnen können.“

Eigene Labelproduktion und Integrations-Know-how

„Bei allen Projekten, in die wir entweder beratend oder aber auch als Generalunternehmer involviert sind, hilft uns unsere langjährige Erfahrung in der Label-Produktion“, berichtet Jörg Bald. Ein umfassendes Wissen ist jedoch nicht nur bei der Beratung im Vorfeld eines RFID-Projektes ein wichtiger Aspekt, sondern auch im After-Sales-Support. „Hat ein Kunde mit seiner RFID-Lösung ein Problem, braucht es die Kombination aus Prozess- und Produktionswissen, um herauszufinden, weshalb etwas nicht funktioniert. Verfügt ein Anbieter dann nicht über die technologische Ausstattung um genau zu messen und prüfen zu können, beispielsweise wenn es zu Problemen mit einem Drucker kommt, führen Projekte im Realbetrieb zu höheren Kosten, als im Vorhinein erwartet. Darin sehen wir eines unser Alleinstellungsmerkmale, da wir immer unser Produktionswissen mit in die Lösungen einbringen können.“

RFID gehört die Zukunft

„Die stetig wachsende Nachfrage aus zahlreichen RFID-Projekten in unterschiedlichen Bereichen wie beispielsweise dem Plagiatschutz, der Lagerbewirtschaftung aber auch der Anlagensteuerung haben uns letztendlich dazu bewogen, die Produktion der herkömmlichen Etiketten einzustellen und auch hier den vollen Fokus auf RFID zu richten. Wir haben den Punkt erreicht, an dem sich die Systemintegration und Labelproduktion jeweils kostenseitig selbst tragen. Auch haben wir auf wirtschaftlicher Seite die Basis geschaffen, um uns vom Kapital her auf ein starkes Wachstum vorzubereiten“, schließt Jörg Bald.

Der Fachbeitrag ist in der Juliausgabe 2013 des Fachmagazins "RFID im Blick" erschienen.

Treffen Sie Winckel, als Aussteller auf dem RFID-Kongress 2013 am 10. September 2013 in Düsseldorf, organisiert von „RFID im Blick“. Tobias Menn, Senior Consultant bei Waldemar Winckel bietet das SpeedLab "RFID-Informationssysteme im Supply Chain Management - Information ist das Öl der Zukunft" an.

Letzte Änderung am Mittwoch, 04 September 2013 15:29
RFID & Wireless IoT tomorrow 2019
RFID and Wireless IoT tomorrow 2019Der europaweit größte Kongress für RFID & Wireless IoT
Di, 29.- Mi, 30. Oktober
Darmstadtium, Darmstadt bei Frankfurt, Deutschland
Kongress | Ausstellung | Live-Demos
Folgen Sie uns auf www.rfid-wiot-tomorrow.com/de
Wir freuen uns auf Sie!