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Die Bestandserfassung mittels RFID steigert das Umsatzpotenzial im Handel

Artikel | von Nedap Deutschland | 21. Oktober 2013
Eine RFID-gestützte Bestandserfassung ist nicht nur komfortabler und schneller durchführbar für die Mitarbeiter, sondern sorgt gleichzeitig für eine verbesserte Bestandsgenauigkeit und damit für ein erhöhtes Umsatzpotenzial. Eine RFID-gestützte Bestandserfassung ist nicht nur komfortabler und schneller durchführbar für die Mitarbeiter, sondern sorgt gleichzeitig für eine verbesserte Bestandsgenauigkeit und damit für ein erhöhtes Umsatzpotenzial. BILD: Nedap

Inventur im Textilhandel

„Ready to sell“ dank RFID

Nur wenn Ware in den Regalen liegt, kann sie auch verkauft werden. Was so einfach klingt, ist in der Realität nicht immer einfach umzusetzen. Zahlreiche Faktoren erschweren den Händlern, einen exakten Überblick über ihre Bestände zu behalten. Wird nur einmal im Jahr eine Inventur durchgeführt, entgehen den Unternehmen Möglichkeiten, Umsätze zu generieren. Eine RFID-gestützte Bestandserfassung kann zahlreiche Vorteile für Händler erbringen und neue Potenziale generieren.

Von Sabine Stockmann, Business Development Managerin bei Nedap Retail

Analyse des Ist-Zustandes

Die Verfügbarkeit der Ware ist die Grundlage des Erfolgs bei jedem Retailer, ganz gleich, ob er ein Geschäft oder mehrere Filialen und möglicherweise noch einen Online-Shop betreibt. Will ein Händler seine Prozesse optimieren und die Bestandsgenauigkeit seiner Waren im Lager und im Verkaufsbereich erhöhen, muss immer der aktuelle Stand bekannt sein. Grundlage jedes RFID-Systems im Handel ist also die Analyse des Status Quo. Das ist die erste Hürde, die genommen werden muss. Erschwerend für die Händler kommt heute immer stärker hinzu, dass einige aus ihren Beständen heraus einen Online- Shop bedienen. Dadurch wird es noch wichtiger, taggenau zu wissen, wie die eigenen Bestände aussehen.

RFID ist die Lösung

In den vergangenen Jahren wurde intensiv darüber diskutiert, was RFID dem Retailer an Vorteilen erbringt und wo genau der Business Case von RFID-Lösungen im Handel zu finden ist. Eine allgemeingültige Antwort auf diese Diskussion gibt es heute zwar auch nicht, jedoch existieren Lösungen, die den Händlern aufzeigen können, dass RFID in einem ersten Schritt unkompliziert genutzt werden kann, um beispielsweise anhand einer einzelnen Artikelgruppe zu betrachten, wie sich die Bestandsgenauigkeit innerhalb kurzer Zeit steigern lässt. Beim Schuhhändler Wolky wurden alle Artikel einer NOS-Gruppe, die sowohl in der Filiale als auch über einen Online-Shop verkauft wird, von Nedap mit RFID-Tags ausgestattet und schon nach zwölf Wochen des Tests konnte die Bestandsgenauigkeit in dieser Artikelgruppe von 84 auf 98 Prozent erhöht werden. Am sinnvollsten ist eine RFID-gestützte Inventur bei Produkten, die im Sortiment sehr stark nachgefragt werden. Ist der Bestseller nicht verfügbar, fehlt die Möglichkeit, Umsätze zu generieren.

Ungenauigkeiten erkennen und beseitigen

Eine hundertprozentige Bestandsgenauigkeit lässt sich zwar auch mittels des RFID-Einsatzes nicht garantieren, jedoch können durch die automatische Erfassung der Waren und den anschließenden Abgleich mit den bisherigen Bestandsdaten Ungenauigkeiten identifiziert werden, die die Warenverfügbarkeit begrenzen und so das Umsatzpotenzial schmälern. Wird RFID zur Bestandserfassung genutzt und es treten Ungenauigkeiten in den Bestandsdaten hervor, dann ist es sinnvoll zu untersuchen, wo diese Abweichungen entstehen. Differenzen in den Beständen können zahlreiche Gründe haben. Liegt Ware beispielsweise noch im Reservelager oder vielleicht an einem anderen Ort im Store. Ist möglicherweise fehlerhaft gebucht worden oder sogar gestohlen, können die Abweichungen zu Umsatzeinbußen führen. Durch eine regelmäßige RFID-gestützte Erfassung der Ware steigt die Bestandsgenauigkeit kontinuierlich an. So kann die Zeit, die vorher für eine manuelle Inventur gebraucht wurde, genutzt werden, um Ungenauigkeiten zu beseitigen. Somit werden die Bestände Woche für Woche korrekter abgebildet. Bei einer jährlichen Inventur verpassen Händler die Möglichkeit Fehlerquellen frühzeitig zu identifizieren und damit auch die Chance, diese zu beseitigen.

Keine Zukunft ohne RFID

Die Erfahrung bei Nedap zeigt, dass die Händler, insbesondere im Fashion-Umfeld, mittlerweile verstanden haben, dass es keine Zukunft ohne RFID gibt. Eine tiefe Integration von RFID ist selbstverständlich nicht in einer Woche realisierbar. Beispielsweise müssen EAN-Code-Datenbanken dann so umgestaltet werden, dass auch EPC-Codes verarbeitet werden können. Diese Vorbereitungen nehmen nicht nur viel Zeit in Anspruch, sondern bedeuten auch eine größere finanzielle Investition. Jedoch wird RFID die Zukunft der Bestandserfassung klar mitgestalten, insbesondere auch durch die Verschmelzung der Lagerhaltung für Filialen und Online-Shops, um eine doppelte Bestandsführung zu vermeiden.

Der Beitrag ist Teil der Reportage "RFID in der Öl- und Gasförderung", erschienen in der Septemberausgabe 2013 des Fachmagazins „RFID im Blick“.

Letzte Änderung am Montag, 21 Oktober 2013 10:17
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