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Kathrein Solutions

Chemieindustrie setzt auf ATEX UHF-RFID

Use Cases | von Kathrein | 03. Dezember 2013
Um die mit Additiven gefüllten Big Bags zweifelsfrei auch in explosionsgefährdeter Umgebung zu identifizieren, setzt ein Chemieunternehmen auf eine ATEX-zertifizierte UHF-Lösung. Um die mit Additiven gefüllten Big Bags zweifelsfrei auch in explosionsgefährdeter Umgebung zu identifizieren, setzt ein Chemieunternehmen auf eine ATEX-zertifizierte UHF-Lösung. BILD: Kathrein RFID

ATEX UHF-RFID

BIG BAG Tracking und Tracing im explosionsgefährdeten Bereich

Bei der Herstellung von Granulaten in der Chemieindustrie werden Additive eingesetzt, die in Big Bags gefüllt, transportiert und gelagert werden. Das bereits vorhandene Additiv Tracking System eines in Nordrhein-Westfalen ansässigen Chemieunternehmens wies noch Schwachstellen auf, denn das Betriebspersonal scannte die Big Bags mittels Handlesegeräten auf HF-RFID-Basis ein. Da bei dieser Methode immer noch Identifikationslücken und Vertauschungen auftraten, suchte das Unternehmen nach einer automatisierten UHF-RFID-Lösung, bei der die zu identifizierenden Big Bags aus größerer Entfernung gelesen werden können. Die Wahl fiel dabei auf die von Kathrein RFID zertifizierten ATEX-Produkte aus dem Hause Tectus die in Kooperation mit Kathrein RFID gestaltet wurden.

Von Thomas Brunner, Head of Sales, Kathrein RFID

Automatisierter Projektablauf

Die mit Additiven gefüllten Big Bags werden beim Wareneingang im Additivlager mit UHF-RFID-Tags gekennzeichnet und in der Lagerdatenbank als „nicht freigegeben“ gespeichert. Bei der Einlagerung werden die passenden Daten zugeordnet und der Big Bag wird mittels RFID-Transponder in der Lagerdatenbank als „freigegeben“ gespeichert. Die Granulatproduktion fordert die Additive in Big Bags an. Die Big Bags werden zu den Produktionsbühnen transportiert und passieren dabei ein Tectus ATEX RFID-UHF-Gate, sodass die Big Bags automatisch ohne den Eingriff von Mitarbeitern erfasst werden. Nach erfolgreicher Prüfung auf Richtigkeit wird der Big Bag an der Verarbeitungsstation aufgehängt. Beim Eintreffen an der Verarbeitungsstation werden die Big Bags erneut mittels stationärem ATEX-zertifiziertem Tectus UHF-RFID-TPF-80-EX Leser mit integrierter UHF-RFID-Antenne erfasst und mit der Additivwaage gewogen. Stimmt das Ist-Gewicht mit dem Soll-Gewicht überein wird die Zuordnung des Big Bags zum Extruder mit Hilfe des RFID-Identsystems verglichen und überprüft.

Plausibilitätsprüfung vor Weiterverarbeitung

Ebenfalls wird im System mit Hilfe der UHF-RFID-Technologie und Transponder-Erkennung auf Plausibilität geprüft, ob ein mit Additiv gefüllter Big Bag zur Verarbeitung freigegeben ist oder nicht. Automatisch wird durch die Kathrein RFID-Technik der Befüllschieber entweder geöffnet oder geschlossen, Vorgänge gestartet oder beendet.

Identifizierung über UID

Die Identifizierung der Big Bags erfolgt allein durch das Lesen der im RFID-Tag vorhandenen UID (Unique Identifier), die in der Big Bag Datenbank des Additiv Tracking Systems gespeichert ist. Durch die automatisierte Identifikation der Big Bags wird eine Transparenz über die nahezu komplette Supply Chain während der Granulat-Produktion erreicht. Die notwendige geforderte Dokumentation zum Nachweis der Qualitätssicherung wird wesentlich erleichtert. Die Kathrein RFID Technologie hilft dabei, dass das Produktionsbühnenprotokoll automatisch erstellt werden kann. Fehler durch menschliche Eingriffe oder falsche Zuordnungen werden vermieden. Neben dieser Sicherstellung und der Effizienzsteigerung in der Granulatproduktion kann ebenfalls die Inventur der Big Bags mittels RFID erfolgen. Hierzu eignen sich UHF-fähige ATEX-zertifizierte Handcomputer (PDA), die eine Bestandserfassung in Echtzeit ermöglichen.

Dieser Beitrag ist erschienen in der Novemberausgabe 2013 des Fachmagazins "RFID im Blick".

Letzte Änderung am Mittwoch, 21 Oktober 2015 17:20
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