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RFID im Blick

Nutzung von RFID-Kleiderausgabeautomaten an der Uniklinik Ulm weiter ausgebaut

Use Cases | von PR RFID im Blick | 02. Januar 2014
In den Wäscheautomaten ist ein Fördersystem verbaut, das, bei Anforderung durch Mitarbeiter am Bedienterminal, in Sekundenschnelle aus mehreren tausend Teilen das benötigte Kleidungsstück zur Ausgabe befördert. In den Wäscheautomaten ist ein Fördersystem verbaut, das, bei Anforderung durch Mitarbeiter am Bedienterminal, in Sekundenschnelle aus mehreren tausend Teilen das benötigte Kleidungsstück zur Ausgabe befördert. BILD: Wäscherei Bohnet GmbH/C.B.R. Werbegesellschaft mbH

Wäscheautomaten im Klinikum

Frische Wäsche in Sekunden

Im Mai 2012 wurden am neuen Standort Eselsberg der Chirurgie des Uniklinikums Ulm erstmalig zwei Kleiderausgabeautomaten in Betrieb genommen. Jedes Kleidungsstück ist mit einem RFID-Transponder ausgestattet. Das ermöglicht eine schnelle Bereitstellung der gereinigten Wäsche durch den Automaten. Seit dem Herbst 2013 können Mitarbeiter von fünf weiteren Kliniken des Uniklinikums am Standort Michelsberg rund um die Uhr gereinigte Kleidung aus einem dritten Automaten entnehmen. Mit der Reinigungsdienstleistung, sowie der Installation und Befüllung der Automaten wurde die Ulmer Wäscherei Bohnet beauftragt.

Über 2.000 Mitarbeiter erhalten Kleidung aus Automaten

„Es bedarf modernster Logistik, so vielen Mitarbeitern kontinuierlich und zuverlässig gereinigte Bekleidung zur Verfügung zu stellen“, so Hans-Georg Bohnet, der gemeinsam mit Bernd Bohnet das Familienunternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern an den Standorten Jungingen und Dornstadt leitet. Nach den rund 1.400 Mitarbeitern der Chirurgie und Dermatologie am Eselsberg in Ulm, die regelmäßig gereinigte Kleidung benötigen, können sich seit Kurzem die 600 Mitarbeiter der fünf Kliniken am Michelsberg über einen Ausgabeautomaten mit gereinigter Arbeitsbekleidung versorgen. Dieser dritte Automat, befüllt mit 2.200 Teilen die im Inneren auf 50 Metern Förderstrecke transportiert werden, konnte noch in 2013 statt dem anvisierten Termin Anfang 2014 in Betrieb gehen.

Individuelle Ausstattung der Mitarbeiter

Im Vorfeld der Inbetriebnahme der Automaten ermittelten Mitarbeiter die Maße und Wechselhäufigkeit der Klinikangestellten. Auch die Erstanprobe und Hochrechnung der Kosten für die Ausstattung aller Mitarbeiter ist Teil der individuellen Kalkulation. Die erfassten Daten zu den benötigten Größen und Tauschhäufigkeiten werden im System der Automaten gespeichert.

Frische Wäsche in wenigen Sekunden

Die Wäscherei Bohnet befüllt die Kleider-Automaten, über die sich jeder berechtigte Mitarbeiter durch Anmeldung mit seiner Personalkarte bedienen kann. Jedes Bekleidungsstück ist mit einem Transponder ausgestattet. Nach Anmeldung des Mitarbeiters werden die vorher festgelegten Oberteile oder Hosen ausgegeben. Die Ausgabe der Teile erfolgt nur, wenn die Mitarbeiter im Tausch verschmutzte Bekleidung regelmäßig zurückgeben. „Pro Mitarbeiter und Kleidungsstück gibt der Automat nur drei saubere Teile aus. Dann liegt es an ihm, zuerst seine verschmutzte Wäsche wieder zurückzugeben. Wir müssen daher für jeden Mitarbeiter etwa doppelt so viel Bekleidung vorhalten, um diesen Turnus zu ermöglichen“, erläutert Hans-Georg Bohnet. Die Ausgabe der Teile erfolgt innerhalb weniger Sekunden, da die Automaten automatisch den kürzesten Weg zum benötigten Kleidungsstück wählen. Die Bedienung erfolgt über ein Touchscreen-Display und eine leicht bedienbare Benutzeroberfläche. Die Wäscheentnahme- und -rückgabepunkte befinden sich jeweils am selben Automaten und liegen nur wenige Meter auseinander. Vom Uniklinikum Ulm benötigte Flach- und Legewäsche wird, ebenso wie die Mitarbeiterkleidung, von Bohnet gereinigt und bereitgestellt.

Der Beitrag ist in der Dezemberausgabe 2013 des Fachmagazins „RFID im Blick“ erschienen.

Letzte Änderung am Mittwoch, 21 Oktober 2015 17:55
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