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Inotec liefert insgesamt 16 Millionen RFID-Labels bis 2016 an Migros in die Schweiz

Use Cases | von inotec | 26. März 2014
RFID-Labels von Inotec werden von Migros bereits seit 2012 eingesetzt. Mit Erfolg: Anfang 2014 orderte das größte Einzelhandelsunternehmen der Schweiz weitere acht Millionen Inotec-Labels. RFID-Labels von Inotec werden von Migros bereits seit 2012 eingesetzt. Mit Erfolg: Anfang 2014 orderte das größte Einzelhandelsunternehmen der Schweiz weitere acht Millionen Inotec-Labels. BILD: wikipedia.org / Roland zh

Poolsystem im Einzelhandel

Der volle Durchblick im Behältermanagement

Rund 10 Millionen Mehrwegbehälter befinden sich tagtäglich im Umlauf zwischen mehr als 600 Standorten und Lieferanten des größten Einzelhandelsunternehmens der Schweiz, Migros – eine große Herausforderung für die Organisation der logistischen Prozesse. Um den Waren- und Informationsfluss nachhaltig zu optimieren und effizienter zu gestalten, setzt das Handelsunternehmen bereits seit 2012 auf eine RFID-basierte Behältererfassung. Seit der Integration konnte Migros die Transparenz in der Supply Chain deutlich verbessern, sodass im Februar 2014 weitere acht Millionen RFID-Label von Inotec bestellt wurden. Im Gespräch mit „RFID im Blick“ berichtet Christoph Reill, International Sales Director, welche Mehrwerte Unternehmen wie Migros mit einem RFID-gestützten Behältermanagement generieren können.

„Die Zuverlässigkeit der Applikation ist entscheidend, um ein derart großes Poolsystem mittels RFID zu optimieren“, sagt Christoph Reill. Da die von Migros genutzten Kunststoffbehälter jeden Tag im Einsatz sind, verladen, gestapelt und häufig gereinigt werden, müssen alle genutzten Komponenten dauerhaft resistent gegen äußere Einwirkungen sein und den täglichen Belastungen auch über mehrere Jahre standhalten. „Migros hat uns bestätigt, dass die von uns gelieferten Klebeetiketten, die mittels eines von uns optimierten UV-beständigen HPV-Industrieklebers auf die Kunststoffboxen geklebt sind, seit mehr als zwei Jahren zuverlässig arbeiten“, berichtet der Sales Director. Diese positiven Erfahrungen aus den vergangenen zwei Jahren veranlassten Migros, weitere acht Millionen RFID-Labels bei Inotec zu ordern. So wird die Anzahl der genutzten Labels bis 2016 auf insgesamt 16 Millionen verdoppelt.

Optimierung der eigenen Fertigung

Christoph ReillChristoph Reill, International Sales Director„Ein in Europa zahlenmäßig vergleichbares, geschlossenes RFID-Behälterpoolsystem ist uns nicht bekannt. Die Verdoppelung der genutzten Labels ist ein belastbarer Beleg dafür, dass die Prozesse in der Supply Chain über alle Stufen hinweg effizienter geworden sind“, so Christoph Reill. Um die Lieferung der hohen Anzahl von Labels an Migros in gleichbleibender Qualität dauerhaft zu gewährleisten, wird die Produktion bei Inotec kontinuierlich optimiert. „Schnell liefern zu können ist nur eine Seite der Medaille. Wir verpflichten uns zu einem Qualitätsversprechen unseren Kunden gegenüber. Die dauerhafte Funktionsfähigkeit der Labels hat über den Erfolg der Lösung bei Migros mitentschieden“, berichtet Reill.

Minusgrade? Kein Problem!

Die Behälter könnten auch ohne weiteres im Tiefkühlbereich eingesetzt werden, so Christoph Reill. „Die von Migros genutzten Etiketten können auch bis circa minus 30 Grad im Tiefkühlbereich verwendet werden. Das ist wichtig, selbst wenn keine Tiefkühlware transportiert werden soll. Werden die Kunstoffbehälter beispielsweise bei Minusgraden im Freien gelagert, kann ein einfacher Kleber an Haltbarkeit verlieren und die Etiketten lösen sich bei einer Erschütterung leicht ab.“

Vorteile von RFID-Poolsystemen

Generell gilt, dass eine automatische Erfassung von Behältern in einem Poolsystem die Nachverfolgung und damit die Bestandsführung erheblich vereinfacht. Mögliche Fehler, die bei der manuellen Erfassung entstehen können, werden minimiert. Die UHF-RFID-Technologie ermöglicht eine sichere Pulk-Erfassung von gleich mehreren Behältern in einem Schritt. „Grundsätzlich bietet die RFID-Technologie eine große Bandbreite von Mehrwerten in Poolsystemen. Dennoch muss jedes Poolsystem für sich betrachtet werden. Wenn zum Beispiel Gegenstände aus Metall oder Behälter mit Flüssigkeiten in Boxen transportiert werden, muss die richtige Stelle zum Anbringen der Transponder gefunden werden. Bei solchen Anforderungen prüfen wir die Abläufe zunächst in einem Aufbau bei uns im Testzentrum mit den vom Kunden verwendeteten Boxen. Haben wir die bestmögliche Anbringung der Labels identifiziert, testen wir in einem zweiten Schritt ‚live‘ beim Kunden. So können wir Lösungen entwickeln, die nachhaltig Mehrwerte erbringen.“

Grenzen der Haltbarkeit?

Je weniger Labels ersetzt werden müssen, desto schneller rechnet sich die Applikation. Die Erfahrungen zur Haltbarkeit mit den RFID-Labels sammelt Inotec im hauseigenen Testcenter. „Wasser beispielsweise kann einen aggressiven Einfluss auf die Haltbarkeit der Labels nehmen. Wir haben die Möglichkeit, verschiedene Belastungen in Langzeittests zu simulieren. Nur so können wir für unsere Labels mindestens 150 Waschungen garantieren. Bei dieser Anzahl liegt aber noch lange nicht die Grenze der Haltbarkeit. Selbst nach 1000 Waschungen arbeiten die Labels einwandfrei. Wir testen dennoch weiter, bis die Grenzen der Funktionsfähigkeit erreicht sind“, erläutert Christoph Reill und führt weiter aus: „Wenn ein Kunde seine Behälter einmal im Monat reinigt, ist leicht ausrechenbar, wie lange die maximale Lebenszeit eines Labels sein kann.“ Jede Charge Labels wird vor der Auslieferung immer auf die Anforderungen des Kunden geprüft und getestet, bevor sie die Fertigung von Inotec verlässt.

RFID wird sich weiter durchsetzen

„Migros betreibt aktuell eines der größten Mehrwegbehälter-Poolsysteme in Europa, welches das Potenzial von RFID in diesem Bereich eindrucksvoll aufzeigt. Die Nachfrage nach RFID-Lösungen für das Behältermanagement haben aber auch branchenübergreifend kontinuierlich zugenommen“, sagt Christoph Reill mit Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre und ergänzt: „Insbesondere große Handelsketten entwickeln dabei eine starke Dynamik und sind auf der Suche nach Anwendungen, die eine Nachverfolgbarkeit in der Logistik gewährleisten. Aber auch aus der Industrie – speziell aus dem automobilen Umfeld – erhalten wir zunehmend Aufträge.

Letzte Änderung am Mittwoch, 21 Oktober 2015 17:31
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Marcus Muschke

Senior Sales
inotec Barcode Security GmbH

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