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Kathrein Solutions

Kathrein RFID: RFID-Feldsimulation ermöglicht intelligente Automotive-Produktion

Artikel | von Kathrein | 05. Mai 2014
3D Feldsimulation Automotive Frontend Produktion 3D Feldsimulation Automotive Frontend Produktion BILD: Kathrein RFID

RFID-Feldsimulation

Optimierungspotenziale können im Vorfeld einer RFID-Integration mittels Simulation dargestellt werden

Durch die vollständige Digitalisierung von Warenströmen in der Automotive-Fertigung lassen sich sehr große Optimierungspotentiale realisieren. Dazu müssen die einzelnen Teile über ein intelligentes Softwaresystem in Echtzeit visualisiert werden. Um die lückenlose Identifikation der einzelnen Lesezonen sicherzustellen, werden sehr hohe Ansprüche an das AutoID-System gestellt. Um einen sicheren Rollout der Installation zu gewährleisten, unterstützen umfangreiche Feldsimulationen die Auswahl und Position der Antennen. Ein intelligenter Lösungsansatz für die Integration wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem Software-Spezialisten Nofilis und der Kathrein RFID entwickelt.

Von Thomas Brunner, Head of Sales, Kathrein RFID

3D Feldsimulation Automotive Frontend Produktion

Um das Lesesystem den unterschiedlichen Umgebungseinflüssen anzupassen, ist es notwendig, intelligente Antennensysteme zum Einsatz zu bringen. Im Einsatzfeld der Intralogistik können beispielsweise mit der neuen *KRAI CSB Switch Beam Antenne bis zu drei unterschiedliche Erfassungszonen abgedeckt werden, das Umschalten der einzelnen Lesefelder erfolgt automatisch oder via Softwarekommando. Auch im Bereich eKanban werden durch den Einsatz der neuen *KRAI Smart Shelf Antennen intelligente RFID Systeme im Live-Betrieb angewendet. Der direkt auf dem Kathrein RFID *KRAI Reader installierten Nofilis AutoID Suite „Crosstalk 3.0“, stehen somit alle Informationen für eine schnelle und fehlerfreie Analyse der Warenströme zur Verfügung.

90 Prozent der Realität lassen sich per Simulation darstellen

Wie korrekt sind die Ergebnisse der Simulation im Hinblick auf die realen Bedingungen der RFID-Integration?

Mit unseren 3D-Feldsimulationen erreichen wir eine Übereinstimmung mit der Realität von über 90 Prozent, die noch fehlenden zehn Prozent können über Vergleichsmessungen mit Referenzobjekten abgesichert werden.

Welche Vorteile können verbindlich durch die Simulation erzeugt werden?

Durch die 3D-Feldsimulation erhalten wir wichtige Rohdaten - einmal für das zu lösende Projekt, aber auch für die Weiterentwicklung unserer RFID-Systeme. Speziell unsere neuen *KRAI Produkte beruhen zum großen Teil auf den Erkenntnissen, die wir in den letzten Jahren in den realen Projekten gesammelt haben. Zum Beispiel unsere Polarisationsumschaltung: diese ermöglicht erst einen sicheren Einsatz von UHF im Bereich Automotive-Karosseriebau.

Gibt es Bedingungen, die sich für eine Simulation nicht eignen?

Generell können alle Umgebungen durch eine Simulation analysiert werden. Eine Aufwandsabschätzung ist vorab natürlich bei jedem Projekt notwendig.

Ist die Simulationssoftware durch einen modulartigen Aufbau „pflegeleicht“?

Wir verwenden verschiedene Simulationstools, die auch bei uns im Haus entwickelt wurden. Die einzelnen Module sind miteinander vernetzt und werden dadurch auch immer leistungsfähiger. In unserer nächsten Reader-Firmware werden wir das neue Feature „Tag Analyzer“ zur Verfügung stellen, sodass auch der Anwender mehr Möglichkeiten zur Simulation und Analyse von RFID-Installationen bekommt.

* Dieses Produkt ist patentrechtlich für Kathrein RFID geschützt.

Letzte Änderung am Montag, 05 Mai 2014 10:41
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