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Schreiner Group: Anforderungen der Automobilindustrie an UHF-RFID-Etiketten

Artikel | von Schreiner LogiData | 19. Mai 2014
((rfid))-DistaFerr SL: Durch die Verwendung von speziellen Materialien ist das ((rfid))-DistaFerr SL Label auch beständig gegen aggressive Substanzen. ((rfid))-DistaFerr SL: Durch die Verwendung von speziellen Materialien ist das ((rfid))-DistaFerr SL Label auch beständig gegen aggressive Substanzen. BILD: Schreiner LogiData

RFID in der automobilen Produktions- und Logistikkette

Global Chain: Weltweit vernetzte Produktionsprozesse und straffe Zeitvorgaben: Die Automobilindustrie gilt als die Königsklasse der Logistik

Die Wertschöpfung in der Automobilindustrie ist auf eine immer wachsende Zahl an Unternehmen aufgeteilt. Mittels RFID ist eine unternehmensübergreifende intelligente Materialflusssteuerung realisierbar.

Von Frank Linti, Business Development Manager bei Schreiner LogiData, ein Competence Center der Schreiner Group

Automobile Anforderungen an die RFID-Kennzeichnung

  • Um den Anforderungen der Automobilindustrie gerecht zu werden, müssen RFID-Datenträger auf nahezu allen Untergründen, die in der Automotive-Produktion und Logistik im Einsatz sind, lesbar sein. Dabei ist die Herausforderung, eine nahezu 100-prozentige Lesung der Datenträger zu erreichen und das für eine von der Praxis vorgegebene Lesereichweite. Diese hohen Ansprüche machen es erforderlich, jedes UHF-RFID-Etikett nicht nur auf die Funktion des Chips, sondern ebenfalls auf seine individuelle Lesereichweite zu testen. Das führt zu einem etwas höheren Aufwand im Produktionsprozess der Etiketten, garantiert dem Kunden aber eine optimale, gleichbleibend hohe Leseperformance im Durchlauf.
  • Eine weitere Herausforderung ist die durchgängige Kennzeichnung auf unterschiedlichen Oberflächen – auf Glas, verschiedenen Metallen, Carbon oder ESD-Materialien muss die Datenübertragung zuverlässig möglich sein. Dafür müssen die RFID-Lösungen gezielt an die jeweiligen Untergründe angepasst werden.
  • Zudem ist es wichtig, dass sie vor Ort bedruckt werden können sowie leicht und möglichst automatisch aufzubringen sind, um die Integration in bestehende Prozesse zu erleichtern
  • Um Lackierprozesse oder Trocknungsprozesse bei über 200 Grad zu dokumentieren, sind spezielle RFID-Etiketten für Hitzeprozesse notwendig. Darüber hinaus ist es ausschlaggebend, dem Automobilhersteller und Zulieferer in der Serienproduktion eine höchstmögliche Qualität und Sicherheit bieten zu können. Deshalb müssen die Lieferanten von RFID-Etiketten nach ISO/TS16949 zertifiziert sein.

Große Lesereichweite auf metallischem und leitfähigem Untergrund: Lösungsbeispiele

Das ((rfid))-DistaFerr SL Label von Schreiner LogiData nutzt eine spezielle Antennentechnik, welche die zuverlässige Identifikation auf metallischen Komponenten ermöglicht. Es erreicht eine Lesereichweite von bis zu vier Metern und eignet sich damit zur Kennzeichnung von Metall-/Carbon-Bauteilen sowie Komponenten und von Ladungsträgern, Metallcontainern und Gitterboxen. Der flexible und dünne Aufbau ermöglicht eine platzsparende Applikation. Das RFID-Label kann mittels Thermotransfer- Drucker vor Ort von Rolle bedruckt und programmiert werden. Je nach Anforderung kann es individuell mit Barcode, Klarschrift oder Logos ausgestattet werden. Das ((rfid))-DistaFerr ESD Label wurde für ESD-Behälter aus leitfähigem Kunststoff entwickelt, die für Transport und Lagerung von Elektronik-Komponenten und Baugruppen zum Einsatz kommen. Es ermöglicht eine Lesereichweite von bis zu zwei Metern. Das RFID-Etikett eignet sich für die Kennzeichnung von Logistikbehältern wie Boxen, Ladungsträgern, Produktträgern und Transportgestellen aus ESD-Material. Die direkte Applikation auf Komponenten und Bauteilen für Elektronik, Produktion und Industrie ist ebenfalls möglich.

Letzte Änderung am Montag, 19 Mai 2014 14:05
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