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RFID-Lösungen von Nedap Retail verbessern Bestandsgenauigkeit und Warenverfügbarkeit

Artikel | von Nedap Deutschland | 26. Mai 2014
Der RFID-Rollout bei Adler startete bereits im vierten Quartal 2013 und wurde in 2014 abgeschlossen. Der RFID-Rollout bei Adler startete bereits im vierten Quartal 2013 und wurde in 2014 abgeschlossen. BILD: Nedap

RFID im Handel

Jederzeit verkaufsbereit!

Innovative RFID-Lösungen verbannen effektiv ein Worst-Case-Szenario, das viele Shopbetreiber kennengelernt haben: Ein Kunde, der im Shop nicht das findet, was er sucht und ein Verkäufer, der nicht weiß, dass er das Gesuchte noch im Lager hat. Muss jeder Händler tatsächlich diese Erfahrung machen? „Nein!“ lautet die Antwort des auf Prozesse im Handel spezialisierten Unternehmens Nedap Retail. Zahlreiche von Nedap entwickelte RFID-Applikationen – unter anderem bei Adler Modemärkte oder De Wolky Shop – demonstrieren eindrucksvoll, dass der Technologieeinsatz die Bestandsgenauigkeit und Warenverfügbarkeit nachhaltig verbessert. Der Druck auf stationäre Händler nimmt zu. Eine schnell wachsende Zahl von Online Shopping Portalen bringen Spannungen in die Branche. Im Gespräch mit „RFID im Blick“ erläutert Sabine Stockmann, Business Development Managerin bei Nedap, wie einfach der Einstieg für Handelsunternehmen in die RFID-Technologie ist und welche unterschiedlichen Möglichkeiten Händler nutzen können, um jederzeit „ready to sell“ zu sein.

Der stationäre Handel ist Image-Träger

„2013 erreichten uns zahlreiche Anfragen nach RFID-Lösungen aus der Handelsbranche und zwar insbesondere von international aufgestellten Unternehmen, die bereits auf dem deutschen Markt vertreten sind oder solche, die eine Expansion nach Deutschland planen“, sagt Sabine Stockmann. „Trotz steigender Umsätze im Online-Handel bleiben die Stores wichtig für Handelsunternehmen. Die Shops sind ein bedeutender Image- Träger und wichtig für die Präsentation einer Marke. Dazu gehört natürlich auch, dass weiterhin Umsätze in den Stores erzielt werden“, berichtet die Expertin für RFID-Lösungen im Fashionhandel.

Die größte Aufmerksamkeit der Händler gilt der optimalen Verfügbarkeit der Renner-Artikel. Wer verkaufsbereit ist, kann sich besser gegenüber der Konkurrenz behaupten. „In vielen deutschen Städten herrscht ein starker Wettbewerbsdruck der Handelsunternehmen. Immer mehr international erfolgreiche Marken platzieren sich auf dem deutschen Markt. Um so wichtiger wird es für ansässige Unternehmen, sich für einen Wettbewerb um zufriedene Kunden zu rüsten – natürlich auch in technologischer Hinsicht. Die Bereitschaft dazu ist für uns absolut spürbar und wir können die Unternehmen mit unseren Lösungen maßgeblich unterstützen“, beschreibt Sabine Stockmann die Situation auf dem deutschen Markt.

Mehr Umsatz dank RFID

Die Herausforderungen im Handel sind, neben dem Bestehen im Wettbewerbsumfeld, vielschichtig – die unterschiedlichen Lösungen verfolgen jedoch fast immer das Ziel, einen Umsatzzuwachs zu generieren. Eine Grundvoraussetzung ist, dass Ware in verschiedenen Größen und Farben im Shop zur Verfügung stehen. Das Unternehmen Nedap bietet Handelsunternehmen Lösungen an die, basierend auf RFID-Technologie individuell konfiguriert, dazu beitragen, dass die Bestandsaufnahme vereinfacht und die Warenverfügbarkeit auf der Verkaufsfläche verbessert wird.

„In der Mode- und Schuhbranche nutzen bereits zahlreiche Händler das Potenzial von RFID-Applikationen. Mit der von Nedap entwickelten Lösung ‚Store !D‘ sind zuverlässigere Bestandsaufnahmen möglich. Das eröffnet für die Händler die Chance, Nein-Verkäufe im Geschäft aber auch im Onlineshop drastisch zu reduzieren“, berichtet Sabine Stockmann.

RFID-Start ohne großen Aufwand

Die Entscheidung eines Händlers für den Einsatz der RFID-Technologie muss keine „ja oder nein“-Entscheidung sein. Vielmehr braucht es eine intensive Analyse der bestehenden technologischen Ausstattung im Store, um zu wissen, welche Komponenten möglicherweise aufgerüstet werden können, so Sabine Stockmann: „Unsere Systeme bieten die Möglichkeit, kompatible Hardware, beispielsweise Gates für die Artikelsicherung, RFID-fähig aufzurüsten. Das reduziert die Investitionskosten merklich.“ Ein Beispiel für diese Upgrade-Möglichkeit ist die erfolgreiche Markteinführung einer weiterentwickelten Version der Nedap Standantenne FL45 zusammen mit einem RFID-Upgrade- Kit. „Für Händler, die sich in der Entscheidungsphase über die Nutzung von RFID befinden, ist die Upgrade-Fähigkeit ein wichtiger Aspekt. Sie investieren heute in eine RF-Antenne zur Warensicherung und können in Zukunft unkompliziert auf RFID upgraden“, erläutert Sabine Stockmann.

„Natürlich bietet Nedap auch Komplettlösungen an. Wir können mit zahlreichen ergänzenden Funktionen Systeme für die jeweiligen Anforderungen realisieren. Dazu gehört beispielsweise die Richtungserkennung der getaggten Ware im Übergang zwischen Back- und Frontstore“, ergänzt die Retail-Expertin.

„Fast Stock Taking“ als Einstieg

Mit der „RFID Experience“ hat Nedap ein Konzept entwickelt, um Unternehmen von den Vorteilen der RFID-Technologie auch praktisch und ohne umfangreiche Testkonfigurationen zu überzeugen. Das „Fast Stock Taking“, die schnelle und fehlerfreie Bestandserfassung, steht im Mittelpunkt des Konzeptes. „Mit der RFID Experience ist ein Händler in der Testphase vollkommen unabhängig von einer RFID-fähigen Datenbank, da wir ihm eine eigene vorkonfigurierte Testdatenbank zur Verfügung stellen. Die Experience ermöglicht die Erfassung des Lagerbestandes eines Einzelhändlers zweimal pro Woche mit dem RFID-Handheld ‚!D Hand‘ über einen vorher festgelegten Zeitraum von durchschnittlich zwölf Wochen. Nach jedem ‚Fast Stock Taking‘ korrigieren wir die erfassten Daten. So erhält der Händler am Ende der Experience einen detaillierten Überblick über seinen tatsächlichen Bestand und die Plus-Minus-Differenzen“, erläutert Sabine Stockmann das RFID-Einstiegskonzept von Nedap.

Erfassung des Lagerbestandes bei De Wolky Shop im Rahmen einer „RFID Experience“ durch die Nedap „!D Hand“ in Kombination mit der „Store !D App“.
Erfassung des Lagerbestandes bei De Wolky Shop im Rahmen einer „RFID Experience“ durch die Nedap „!D Hand“ in Kombination mit der „Store !D App“.

Der niederländische Schuheinzelhändler De Wolky Shop testete die Nedap-Lösungen im Rahmen einer RFID Experience. Während der Durchführung zusammen mit Nedap in zwei Stores über einen Zeitraum von zwölf Wochen stieg die Genauigkeit der Bestandserfassung von 84 Prozent auf 98 Prozent. Aufgrund dieses Erfolgs hat De Wolky Shop entschieden, das System in allen niederländischen und deutschen Filialen einzusetzen.

Der nächste Schritt: die RFID-Quellensicherung

Die RFID-Technologie wurde bereits von De Wolky Shop eingeführt. Die Anbringung der RFID-Etiketten erfolgt hier in der Filiale. Da davon auszugehen ist, dass die Technologie bald auch von anderen Händlern übernommen wird, beschlossen die Verantwortlichen bei Wolky BV die phasenweise Einführung eines Standard-Wolky-RFID-Etiketts. So kann jeder Einzelhändler mit Wolky-Produkten direkt die Vorteile von RFID nutzen. Auch intern macht Wolky BV von RFID-Etiketten Gebrauch, um die Effizienzvorteile innerhalb der eigenen Logistikkette nutzen zu können. Die Maßnahme betrifft zunächst nur einen Teil des Sortiments, ab der Winterkollektion 2014 sollen alle Wolky-Artikel mit RFID-Etiketten ausgestattet sein.

Frühzeitige Mitarbeitereinbindung führt zum Erfolg

Neben kritischen Erfolgsfaktoren des RFID-Einsatzes, wie dem Setzen realistischer Ziele zu Beginn eines Projektes sowie einer Fokussierung auf festgelegte Projektphasen, ist für Sabine Stockmann die frühzeitige Einbindung der Mitarbeiter ein wichtiger Punkt im Projektplan: „Wenn die Mitarbeiter nicht bereits zu Beginn eines RFID-Projektes mit der Technologie in Schulungen auf dem Weg mitgenommen werden, können schnell Verzögerungen im Projektablauf auftreten. Wir schulen daher immer alle Mitarbeiter eines Unternehmens, das RFID-Lösungen von Nedap einsetzen wird, im Umgang mit der Nedap-Hardware. Sobald die Mitarbeiter mit eigenen Augen sehen, wie einfach mit einem RFID-Handheld bis zu 10.000 Teile in der Stunde problemlos und fehlerfrei erfasst werden können, ist der ‚Aha-Effekt‘ in den Schulungen deutlich spürbar. Die Mitarbeiter können selbst testen und erfahren, wie sehr die RFID-Technologie ihr Daily Business der Bestandsaufnahme und des Nachsortierens vereinfacht.“

Letzte Änderung am Freitag, 20 Februar 2015 00:53
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