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Weltmeisterlicher Werkzeugkoffer von LIV Tec für die raumgenaue Ortung

Artikel | von LIV tec | 19. Juni 2014

Integrationsplattform für RFID-Readersysteme und Positionslösungen

Die Kombination von RFID und WLAN kann dann gefragt sein, wenn die Indoor- oder Outdoor-Ortung von Gabelstaplern, Werkstücken in der Produktion oder das Tracken von Transportwagen und Sicherheitspersonal am Flughafen realisiert werden sollen. Das Spin-off LIV Tec bietet eine Integrationsplattform an, die Positionierungslösungen mit RFID oder GPS zu einer Gesamtlösung zusammenführt. Diese gibt Systemintegratoren einen „Werkzeugkoffer“ an die Hand, um komplexe Anwendungen zu realisieren.

Peer Kohlstetter, Geschäftsführer, LIV Tec, im Interview mit Dunja Kandel, „RFID im Blick“

Herr Kohlstetter, Sie haben kürzlich das Unternehmen LIV Tec als Spin-off von Blue Networks gegründet. Teil Ihres Angebots ist die LIV Integrationsplattform. Worauf basiert die Geschäftsidee?

Peer KohlstetterPeer Kohlstetter Die LIV Integrationsplattform geht auf eine Entwicklungspartnerschaft mit dem Fraunhofer IIS zurück. Mit der Gründung von LIV tec wurde die Plattform um unsere Softwarelösung erweitert. Das Fraunhofer IIS stellt die Programmierbasis und grundlegenden Schnittstellen zu den RFID-Readern zur Verfügung. Wir konzentrieren uns auf die Softwareentwicklung, gestalten die individuellen Webfrontends und adaptieren das System für den individuellen Anwendungsfall.

Wie möchten Sie den RFID-Markt adressieren?

Wir bieten den „Werkzeugkoffer“, auf dessen Basis Gesamtprojekte entstehen. Einerseits sprechen wir direkt den Endkunden an, der von uns eine individuell auf seinen Anwendungsfall zugeschnittene Integrationslösung erhält. Die Installationen werden mit unseren Partnern oder Systemintegratoren durchgeführt, mit denen wir die Technologien abstimmen und wie die Informationen aufbereitet werden müssen. Vor allem möchten wir Systemintegratoren adressieren, die den branchenspezifischen Anwendungsfall sehr gut kennen.

Integrationsplattform führt Ortungstechnologien WLAN, RFID und GPS zusammenDie LIV Integrationsplattform bietet die Möglichkeit, verschiedene Technologien zur Positionsbestimmung, wie WLAN, RFID, GPS oder weitere Technologien, innerhalb eines Systems abzubilden und diese parallel zu betreiben. Die daraus generierten Informationen werden durch den LIV-Server aufbereitet und an Fremdsysteme übergeben. Dies können beispielsweise Datenbanken, Alarmsysteme oder auch Weboberflächen sein, die unter anderem über mobile Geräte erreichbar sind. Die über RFID-Reader, WLAN-Ortung und GPS gesammelten Informationen werden über die Weboberfläche visualisiert.

Warum halten Sie die Plattform für eine sinnvolle Ergänzung?

Bisher existieren kaum Plattformen für die Kombination verschiedener Technologien. Weder Hersteller von RFID- oder WLAN-Technologie können diese übergreifende Lösung allein implementieren. Unsere Stärke sehen wir dort, wo der Gesamtprozess komplexer ist als erwartet und mehrere Technologien in einem Projekt zusammengeführt werden müssen. Eine Technologie alleine kann vielleicht 80 Prozent der geforderten Ortungsgenauigkeit erfüllen, die restlichen 20 Prozent jedoch nicht. Wir schließen diese Lücke mit der Kombination von verschiedenen Technologien oder deren Parallelbetrieb.

Für welche Anwendungsfälle ist die Lösung interessant?

Diese sind ganz vielfältig: Sei es in der Logistik das Orten Gabelstaplern oder von Werkstücken in der Produktion, aber auch die Indoor und Outdoor-Ortung von Sicherheitspersonal und Gepäckwagen am Flughafen. Ein aktueller Anwendungsfall ist beispielsweise die raumgenaue Ortung von Transportwagen im Gebäude. Die Ortung erfolgt im gesamten Gebäude per kostengünstigem WLAN mit einer Genauigkeit von drei bis fünf Metern. Die Herausforderung war, in einem Raum mit vier Arbeitsbereichen, die nur je zwei Meter voneinander getrennt sind, die Wagen zuverlässig zu lokalisieren. Als Lösung haben wir RFID-Antennen in diesem Raum mit einem Lesefeld von zwei Metern sowie Tags an den Wagen installiert. Sowohl WLAN- als auch RFID-Daten fließen in die Plattform ein, sodass sich die Position der Wagen raumgenau auf einen Meter bestimmen lässt.

Letzte Änderung am Donnerstag, 19 Juni 2014 10:18
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