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RAKO Security-Label über den Einzelhandel: „RFID ist erst der Anfang“

Use Cases | von RAKO Security-Label | 05. August 2014
„Die RFID-Technologie ist bewährt. Jetzt geht es um die Verfeinerung. Die nächsten Trends heißen Miniaturisierung, Kombination mit Sensorik, NFC und gedruckte Elektronik.“ - Thorsten Wischnewski, Rako Security Label „Die RFID-Technologie ist bewährt. Jetzt geht es um die Verfeinerung. Die nächsten Trends heißen Miniaturisierung, Kombination mit Sensorik, NFC und gedruckte Elektronik.“ - Thorsten Wischnewski, Rako Security Label

Thorsten Wischnewski, Head of RFID, Rako Security Label, im Interview mit Dunja Kandel, „RFID im Blick“

Welche innovativen Neuentwicklungen und Kennzeichnungsoptionen verfolgt Rako im Einzelhandel mit Hinblick auf die Transpondertechnologie?

Ich glaube: RFID ist erst der Anfang, Sensorik kann nur der nächste Schritt sein. In einem aktuellen Forschungsprojekt beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Wearable Electronics. Permanent in Kleidung integrierte Tags mit RFID-Schnittstelle können in Kombination mit Sensorik zukünftig neue interessante Funktionen ermöglichen. Ein erweiterter Zusatznutzen mit RFID, den wir bereits anbieten, ist der Manipulationsnachweis für Anti-Diebstahl-Etiketten. Werden Tags von der Ware entfernt, wird mittels eines speziellen EPC-Events ein Alarm ausgelöst.

Welche Kennzeichnungsoptionen stehen für Ein- und Umsteiger zur Verfügung?

Thorsten WischnewskiThorsten WischnewskiEs gibt prinzipiell zwei Einstiegs- oder Umstiegsszenarien in die RFID-Technologie: Einweg oder Mehrweg. Für jedes Szenario sind entsprechende Transponder verfügbar: Selbstklebendes Etikett, HangTag, Einnähetikett oder Kunststoff-Tag. Der einfachste Einstieg für den Textileinzelhandel ist sicher die klassische Warensicherung mit Hard-Tags, die rezirkulieren, kombiniert mit RFID. Gerade für KMU oder kleine Boutiquen, die zunächst den Vorteil des shopbezogenen Inventur-Replenishments nutzen möchten, wäre Step 1, kombinierte Hard-Tags im Verteillager oder Shop anzubringen und mit RFID zu verheiraten. Dieses Modell lässt sich beliebig um HangTags oder andere Etiketten erweitern, bis zum Source Tagging. Dann hat der Händler alle Kostenvorteile auf seiner Seite.

An welchen Speziallösungen außerhalb des Retail-Umfelds arbeitet Rako aktuell?

Wir entwickeln derzeit spezielle, sehr sichere Lösungen für die Car Identification sowie interessante Kennzeichnungslösungen für Fluggepäck. Für die Logistik werden wir ebenfalls neue Spezialtransponder anbieten. Aber auch im Healthcare-Bereich wächst der Bedarf an Speziallösungen. Zum Nachrüsten medizinischer Produkte in Laboren oder Kliniken arbeiten wir an flexiblen Etiketten, die sich vor Ort drucken lassen, um problematische Behältnisse variabel zu kennzeichnen.

Letzte Änderung am Donnerstag, 22 Oktober 2015 13:11
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