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B-Id: Evolutionssprung bei Smart Display Cards

Artikel | von B-Id | 12. August 2014
Aktuelles Guthaben immer im Blick - mittels Display können Store Value Cards jederzeit gespeicherte Informationen abbilden. Aktuelles Guthaben immer im Blick - mittels Display können Store Value Cards jederzeit gespeicherte Informationen abbilden. BILD: B-Id

Smart Cards: One Time Password (OTP) und Store Value Cards

E-Paper-Displays mit Dot Matrix und Farbdarstellung erweitern das Einsatzspektrum für Smart Display Cards

Revolutionäre Weiterentwicklungen von RFID-Smart Display Cards stehen kurz vor der Marktreife. E-Paper- Displays mit Dot Matrix und Farbanzeige sollen völlig neue Möglichkeiten für die Darstellung von Informationen bieten, wie Yiwen Jin, Geschäftsführer B-Id, im Interview mit „RFID im Blick“ berichtet. Große Fortschritte bei der Entwicklung von Smart Display Cards hat das Unternehmen bereits erzielt und bietet sämtliche ISO-Kartentypen mit One Time-Passwort- Funktion (OTP), beispielsweise für Anwendungen im Onlinebanking. B-Id arbeitet nun auf Hochtouren an weiteren innovativen Funktionen, die im Laufes des Jahres in die nächste Entwicklungsphase gehen könnten. „Aktuell testen wir die Lebensdauer einer über NFC-Schnittstelle wiederaufladbaren Batterie für Smart Cards, mit der Funktionen wie Displays oder Sensorik, die auf eine interne Energieversorgung zurückgreifen, betrieben werden können.“

Yiwen Jin, Geschäftsführer von B-Id, im Interview mit Dunja Kandel, „RFID im Blick“

Revolutionäres E-Paper Display in Farbe

„Aktuell am Markt vorhandene OTP-Karten arbeiten entweder mit flexiblem LCD oder E-Paper-Display“, beschreibt Yiwen Jin den technischen Stand der Smart Display Cards. Flexible LCDs haben zwei wesentliche Schwächen: Zum einen können sie bei Beschädigung auslaufen, zum anderen benötigen sie für die Anzeige eine permanente Stromversorgung. Dies ist bei E-Paper-Displays nicht der Fall. Allerdings sind diese durch eine Segmentanzeige in der Darstellungsform begrenzt. „Aktuell arbeiten wir daher an einem Dot-Matrix-Display, das die flexible Darstellung nicht nur von Zahlen, sondern auch römischen, arabischen oder chinesischen Zeichen ermöglicht. Darüber hinaus arbeiten wir unter Hochdruck daran, noch in diesem Jahr Karten mit farbigem E-Paper-Display präsentieren zu können. Die neuen Displaytypen können völlig andere Möglichkeiten auch in für Smart Cards bisher unerschlossenen Anwendungsbereichen eröffnen, beispielsweise um an Maschinen Informationen für die Wartung und Bedienung bereitzustellen.“

Batterie aufladen via NFC

Für die Stromversorgung arbeitet B-Id zudem an einer NFC-Schnittstelle. NFC hat aus Entwicklersicht zwei Vorteile: „Früher ließen sich Programme im IC der OTP-Karte nach deren Fertigung nicht mehr ändern, dies ist heute mit NFC aufgrund der kontaktlosen Schnittstelle möglich“, so Yiwen Jin. „NFC kann aber auch als Charging-Schnittstelle fungieren. Aktuell testet B-Id Rechargeable Batterien auf deren Qualität und Zuverlässigkeit. Die Tests werden voraussichtlich noch bis Ende des Jahres dauern. Parallel erprobt das Unternehmen eine weitere innovative Technologie in einem Projekt im asiatischen Markt. „Mittels Fingerabdrucksensor auf der kontaktbehafteten Health Insurance-Karte identifiziert sich der Nutzer am Terminal. Die Karte gleicht den Fingerabdruck mit dem gespeicherten Abdruck ab. Die Technologie ist bereits fertiggestellt und Demonstrationsobjekte stehen bereit.“

Anwendung von OTP- und Store Value Cards: Europa hinter USA und Asien

Beim Einsatz von Store Value Cards mit Display und OTP-Karten lässt sich laut Yiwen Jin im weltweiten Vergleich eine klare Staffelung ausmachen. „Die USA sind bereits im letzten Jahr mit dem Einsatz von OTP-Karten gestartet und liegen vorne, was die Zahl der Projekte angeht, gefolgt von Asien. Europa liegt im Vergleich zurück. Generell warten alle Anbieter aber noch auf den großen Durchbruch.“ Dass dieser bisher ausblieb, sieht Yiwen Jin vor allem im Preis begründet. „Die teuersten Elemente bei Display-Karten sind MCU-Chip und der Display-Driver- IC. Der Preis einer Mifare Display Karte beispielsweise liegt bei kleinen Margen von 10.000 Stück bei zehn Euro im Vergleich zu einem Euro ohne Display. Daher warten wir auf die großen Massenanwendungen. Bei einer Menge von einer Million Stück würde der Preis auf fünf Euro sinken. Erste Projekte für Zutritt, Transport oder Ticketing sind bereits umgesetzt.“

Letzte Änderung am Freitag, 22 August 2014 14:27
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