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Smart Card Token Secure Access Komplettlösung von Exceet Card Group

Artikel | von exceet Card Group | 07. Oktober 2014
„Wettbewerbsfähige Unternehmen überzeugen heute mit Gesamtlösungsangeboten und innovativen Produkten.“ „Wettbewerbsfähige Unternehmen überzeugen heute mit Gesamtlösungsangeboten und innovativen Produkten.“

Exceet bietet mit Multi ID- und Access Solutions eMIS eine branchen- und anwendungsübergreifende Identifikations- und Zugangslösung

eMIS: Exceet Multi Identity Solutions

Ein Technologiekonzern definiert die Zukunft: Mit eMIS können Anwender im geschäftlichen und privaten Umfeld künftig sämtliche Authentifizierungsprozesse mittels Secure Token oder via Mobiltelefon als Multi ID- und Access Solution kontaktlos steuern. Ein Beispiel dafür, wie die Exceet Group ihre unternehmerische Tragkraft, die gesamte Value Chain intelligenter Elektronik in Industrie, Medizintechnik und Security abbilden zu können, auf den Hebel der Innovation lenkt. „Exceet Secure Solutions hat sich unter anderem auf die Vernetzung von Elektronik in den Geschäftsbereichen M2M einschließlich sicherer ID- und Access Solutions spezialisiert. Damit bündeln wir am Standort Düsseldorf innovative Themen und überführen sie in nutzenorientierte Gesamtlösungen“, berichtet Christian Methe, CEO, Exceet Secure Solutions. Im Interview mit Anja Van Bocxlaer, „RFID im Blick“, gibt er einen Einblick, mit welchen Projekten der Marktpionier in den Bereichen Multi Identity, Smart City und M2M Business neue Megatrends setzt.

Christian Methe, CEO, Exceet Secure Solutions und Fabian Rau, Vice President Marketing, Exceet Group, im Gespräch mit Anja Van Bocxlaer, „RFID im Blick“

eMIS besetzt neue Marktposition

Christian MetheChristian MetheExceet Secure Solutions, bis zur Umfirmierung in Kürze unter Authentidate bekannt, übertrifft mit seinen Leistungen die Erwartungen an einen Full-Service-Provider. Durch interne Weiterentwicklung sowie Merger and Acquisition hat die Gruppe ihre Kompetenzen seit der Gründung 2005 industrieübergreifend expandiert. „Wir stehen für das Gesamtbild der intelligenten Elektronik und sind heute mit der Erweiterung um die Exceet Secure Solutions ein Lösungspartner für unsere Kunden in den Kernbranchen Industrie, Medizintechnik und Security für alle Stationen der Wertschöpfungskette“, so Christian Methe, CEO, Exceet Secure Solutions. Am Markt nimmt Exceet in doppelter Hinsicht eine besondere Position ein: Mit der ständig wachsenden Tragkraft wird nicht allein die stabile Marktposition konsolidiert – sondern der Markt selbst verändert und weiterentwickelt. Das ist nur möglich, indem die Gruppe ihre Kapazitäten kontinuierlich in innovative Lösungen reinvestiert. „Mit unseren aktuellen Projekten, allen voran eMIS und im Bereich M2M, werden wir eine ganz wichtige Position im Markt neu besetzen. Damit versetzen wir uns in die Pole-Position, um den Innovationsvorsprung, den wir aus der Gesamtgruppe gewinnen können, gegenüber den anderen Wettbewerbern zu nutzen. Wettbewerbsfähigkeit definiert sich in diesem Sektor heute vor allem auch über additional Services und ganzheitliche Lösungskonzepte.“

Sicherer Datentransfer via Bluetooth und NFC

Eines der zentralen Projekte der Exceet ist das Konzept der Multi ID Solution. Dazu kooperiert Exceet mit unter anderem mit certgate, ein Systemanbieter für mobile IT-Sicherheit. „Gemeinsam ermöglichen wir Kunden den Einsatz einer Multi-ID-Lösung, die alle Identifikations- und Authentifizierungsanforderungen in einem erfüllt und somit transparente und automatisierte Unternehmensprozesse schafft. Ein Meilenstein in Sachen digitaler Identität und Sicherheitslösungen“, so Christian Methe. „Wir freuen uns sehr mit Certgate einen erfahrenen Entwicklungs- und Vermarktungspartner gefunden zu haben, mit dem wir uns ideal ergänzen. Gemeinsam mit Certgate können wir kundenspezifische Anforderungen professionell und schnell umsetzen und insbesondere das Know-how von Certgate zur schnellen Integration in plattformübergreifende Infrastrukturen für den Kunden nutzen.“ Ein formfaktor unabhängiges Medium wie Token oder Smartphone steuert den Zugang je nach Rolle und Befugnissendes Anwenders im Business- und Privatbereich – beispielsweise bei Payment, Navigation oder Access – bei verschlüsselten Daten und Datenverkehr. Bei eMIS bildet der NFCund Bluetooth-basierte Smart Card Token beispielsweise den Drehund Angelpunkt sicherer Authentifizierung. „Via RFID, NFC oder Bluetooth stellt der Token kontaktlos eine Verbindung zu sämtlichen Geräten her, die den Anwender im Alltag umgeben. USB bietet eine alternativekontaktbehaftete Kommunikationsschnittstelle. Durch Bereitstellung der Identifikationsdaten erteilt die entsprechende Systemumgebung die Berechtigungen für den Zugang, beispielsweise zum Gebäude oder Laptop. Darüber hinaus stellt der Token Daten für benutzerdefinierte Einstellungen zur Verfügung“, erklärt Fabian Rau. Um die praktischen Vorteile plastisch zu demonstrieren, soll am Düsseldorfer Standort ein Showroom für eMIS entstehen.

Authentifizierung aller Mitarbeiterprozesse

Mit der Umsetzung des Multi ID-Konzepts durch eMIS macht Exceet auch einen Praxisschritt in Richtung Internet of Things (IoT). Die zunehmende Anzahl netzwerkfähiger Geräte im privaten und geschäftlichen Umfeld verlangt nach einem zentralen, anwenderspezifischen Steuerelement, das den Anwender nicht nur identifiziert, sondern seine Rollen für sämtliche Anwendungen und Prozesse in unterschiedlichsten Umgebungen bereitstellt und managed.

„Wir realisieren eine Lösung, die dem Anwender ganz praktisch zugute kommt. Nicht nur Administrationsprozesse werden mit eMIS schlanker und schneller, auch der Komfort des Anwenders steigt“, fasst Christian Methe die Vorteile zusammen. „Gehen wir vom einfachsten Fall aus: Am Arbeitsplatz legt der Anwender den Token an seinen Laptop, beide Geräte kommunizieren automatisch über Bluetooth und der Nutzer gibt nur noch seine PIN ein - der Laptop startet. Seine E-Mails sind sämtlich digitalisiert, verschlüsselt und nur mit dem Token zugänglich. Verlässt der Mitarbeiter den Laptop mit seinem Token, wird der Zugriff automatisch gesperrt. Gleiches gilt für den Drucker – erst beim Betreten des Druckerraums startet der Druckauftrag. Zutritt zum Parkplatz und Gebäude, Bezahlen in der Kantine und am Kaffeeautomat - die Liste der Anwendungsmöglichkeiten ist praktisch unbegrenzt.“

Multikonnektiv und systemtolerant

Die praxis- und zukunftsorientierte Entwicklung des Smart Card Token als universelle Identifikations- und Zugangslösung zeigt sich auch in den verwendeten Hardware- und Softwareressourcen. Alternativ zum Token ist die eMIS-Lösung auch als kontaktlose oder kontaktbasierte Smartcard oder Micro-SD Karte verfügbar, die beispielsweise in Smartphones genutzt werden kann. In seiner Kompatibilität mit Windows, iOS und Android entspricht eMIS der zunehmend heterogenen Betriebssystemlandschaft. Multikonnektivität trägt der steigenden Zahl netzwerkfähiger Geräte in der Umwelt des Privat und Berufsalltags Rechnung, die sich aktiv auf benutzerdefinierte Parameter ausrichten. Ein zentrales Medium als Provider für Zugangs- und Einstellungsdaten muss folglich für die gleichzeitige Verbindung mit mehreren Geräten ausgelegt sein. „Je flexibler die Kommunikation, umso stärker das Bedürfnis nach Sicherheit“, erläutert Methe. „Wir haben mit Certgate einen sehr kompetenten Partner, der Softwarekomponenten wie einen Secure Tunnel realisiert, sodass die Verschlüsselung zwischen den Geräten sicher vor Hackangriffen ist. Cryptovision ist ein weiterer wichtiger Player, der sich an dem Projekt beteiligt. Das Ganze basiert dabei auf einer bereits vorhandenen PKI Infrastruktur für das ID Management oder auf Wunsch des Kunden richten wir eine solche PKI individuell für den Kunden ein. Unsere Kompetenz in Sachen PKI ist nicht zuletzt durch unseren Telematik Großauftrag zur eGK im Markt längst bekannt“, ergänzt Christian Methe.

eHealth: Schutz durch automatische Administration

Nicht nur in Unternehmen hat sichere, rollenbasierte Authentifizierung für die Kontrolle über den Zugang zu Räumen und Daten höchste Priorität. Das verdeutlicht Christian Methe mit Blick auf das Gesundheitswesen: „Die Rechteverteilung in einem Krankenhaus ist sehr diffizil. Ein Arzt hat beispielsweise andere Rechte, als eine Krankenschwester. Nahezu alle Bereiche unterliegen individuellen Sicherheits- und Hygienebestimmungen – Neugeborenenstation, Operationssaal, Notaufnahme, um nur ein paar Beispiele zu nennen.“ Im Server-Backend des Krankenhauses lassen sich mittels Public Key Infrastructure (PKI) individuelle Berechtigungen für jeden Mitarbeiter ausstellen, die der personalisierte Token über eine sichere Verbindung überträgt. „Sowohl Arzt, als auch Krankenschwester erhalten beispielsweise Zugriff auf Türsysteme und Licht, während aber nur der Arzt auch Zugriff auf Lebenserhaltungs- und Beatmungssysteme erhält. Der Token überträgt die rollenabhängigen digitalen Zertifikate über kurze oder lange Distanzen an medizinische Geräte und Türsysteme und ermöglicht dadurch die Bedienung medizinischer Geräte und den sicheren Zugang zu unterschiedlichen Räumen.“

Steigerung der Patientensicherheit und Produktivität

Der schnelle und automatisierte Datenzugriff beschleunigt Prozesse und steigert den Komfort von Ärzten und Patienten. „Betritt ein Arzt den Behandlungsraum, wird die Patientenakte automatisch geladen. Nach unseren Messungen dauert es rund drei Sekunden, bis die Daten verfügbar sind. Gleichzeitig ist damit ausgeschlossen, dass die Daten des vorigen Patienten noch auf einem Bildschirm zu sehen sind“, so Fabian Rau. Neben Komfort und Datensicherheit stehe aber vor allem die Patientensicherheit im Fokus. „Jedes Jahr treten rund 188.000 Fehler bei medizinischen Behandlungen auf, das geht aus dem AOK-Krankenhausreport hervor. Oft ist die Frage nach dem Verantwortlichen bei Schadenersatzansprüchen nicht mehr eindeutig zu klären. Da sämtliche Aktionen dank digitaler rollenbasierter Authentifizierung durch den Secure Token im Backend- ystem klar und transparent dokumentiert sind, lassen sich Behandlungsfehler im Nachhinein eindeutig zurückverfolgen. Versicherungskosten können dramatisch reduziert werden. Nicht zuletzt sparen Krankenhäuser immense Kosten, indem sie jederzeit Informationen zu Nutzung und Verbleib ihrer Geräte und Instrumente einsehen können.“

Letzte Änderung am Montag, 02 März 2015 10:20
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