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Mit hochwertigen Komponenten und individueller Labelentwicklung bringt Inotec anspruchsvolle Kundenprojekte in die Praxis

Artikel | von inotec | 17. Oktober 2014
„Die Probleme des Kunden sehen wir als Herausforderung: Hochqualitative Etiketten zählen für uns mittlerweile zu den Standardprodukten, genauso wie kundenindividuelle Entwicklungen zum Alltag gehören.“ „Die Probleme des Kunden sehen wir als Herausforderung: Hochqualitative Etiketten zählen für uns mittlerweile zu den Standardprodukten, genauso wie kundenindividuelle Entwicklungen zum Alltag gehören.“

Smart Labels in Spezialanwendungen

Innovative Lösungen nach Kundenwunsch

Anzubringen auf runden Flächen, klebbar, bedruckbar, klein und kosteneffizient – die Anforderungen an Labels sind komplex. In den Kernbranchen Behältermanagement, Automotive, Lagerlogistik und Asset Management treibt Labelhersteller Inotec stetig die Entwicklung von Etiketten voran, um auch für diffizile Anwendungen zuverlässige und innovative Lösungen zu liefern. „Wir sind nicht nur Lieferant, sondern auch Berater für die Kennzeichnung und zeigen unseren Kunden realistisch, welche Lösung für sie wirtschaftlich umsetzbar ist“, berichtet Christoph Reill, International Sales Director. „Gleichzeitig treten wir als Motivator auf, um innovative Projekte nach vorne zu bringen und die passende, technische Umsetzung zu realisieren“, ergänzt Senior Sales Marcus Muschke.

Christoph Reill, International Sales Director, und Marcus Muschke, Senior Sales, Inotec Barcode Security im Interview mit Anja van Bocxlaer, „RFID im Blick“

30 Prozent RFID-Anwendungen

„In etwa 70 Prozent der von uns realisierten Projekte kommt Barcode- Technologie zum Einsatz, bereits 30 Prozent basieren auf RFID. In den letzten Jahren haben wir deutlich gemerkt, dass der Anteil an RFID immer mehr zugenommen hat und auch der Umsatz, den wir mit RFID-Lösungen erzielen, steigt“, berichtet Christoph Reill. „Nicht ein Markt nimmt zugunsten eines anderen ab, sondern ein neuer Markt hat sich etabliert. Die in RFID-Projekten genutzen Etiketten und Labels gehen mittlerweile in die Millionen Stückzahlen.“ Dass RFID sich als gefragte Technologie im Portfolio von Inotec etabliert hat, ist ein Resultat der geschickten strategischen Ausrichtung. „In unserer Firmenpolitik ist verankert, dass wir immer vorausschauend in die Zukunft denken. Wir investieren kontinuierlich in neue Maschinen für eine innovative und effiziente Produktion. Ein gutes Standing am Markt fußt aber genauso auf enger Zusammenarbeit mit zuverlässigen Partnern. Darüber hinaus sind natürlich zuverlässige Produkte, Referenzen und eine daraus resultierende gute Reputation entscheidende Aspekte, um potenzielle Kunden von der Projektkompetenz zu überzeugen.“

Paletten und Behälter

Aktuell setzt Inotec das europaweit größte Projekt für die RFID-Behälterkennzeichnung mit 16 Millionen Labels beim schweizer Einzelhandelsunternehmen Migros um. „Aus dem Bereich des Behältermanagements erhalten wir zahlreiche Anfragen mit sehr unterschiedlichen Anforderungen, sowohl für hochwertige, als auch für Standardlabels“, berichtet Marcus Muschke. Speziell für die Kennzeichnung von Fischbehältern und Anwendungen bei extremen Umwelteinflüssen eignen sich Etiketten, die leicht applizierbar, stoßfest, widerstandsfähig gegen UV-Einstrahlung und Seewasser sind und stark auf der Oberfläche haften. Um die zuverlässige Identifikation der Behälter in der Anwendung sicherzustellen, testet Inotec mit einem Systempartner die Praxistauglichkeit vor Ort.

Automotive

In der Automobilbranche verzeichnet Inotec einen deutlichen Trend hin zu RFID-basierter Prozesssteuerung und Intralogistik. In einem aktuellen Projekt für einen großen Automobilzulieferer sollen Bauteile für die Verfolgung mit RFID gekennzeichnet werden, um auch durch die Verpackung identifizierbar zu sein. Die Anwendung stellt drei besondere Herausforderungen an das Label: Erstens ist der Platz für die Anbringung sehr eingeschränkt. Zweitens bestehen die Bauteile aus Metall und verlangen nach On-Metal-Tags. Drittens ist die Oberfläche für die Anbringung nicht eben, sondern rund geformt. Da ein Hard Tag für die Kennzeichnung folglich nicht infrage kam und ein Papierlabel nicht die ausreichende Funktionalität bot, entwickelte das Unternehmen gemeinsam mit seinem Kunden eine Speziallösung. Das biegsame On-Metal-Label ist via Thermotransfer bedruckbar und ermöglicht eine Lesereichweite von bis zu eineinhalb Metern. Die Implementierung der RFID-basierten Identifikation führte zu deutlichen Einsparungen von Zeit und Personalkosten.

Intralogistik

In Deutschland produzierte Standardetiketten für die Logistik haben laut Christoph Reill einen starken Markt in Europa. Die Standardlabels basieren beispielsweise auf thermotransfer-bedruckbarer Polyesterfolie, die auf Paletten und Kartonagen aufgeklebt wird. Alternativ kommen auch Papieretiketten mit Permanentkleber zum Einsatz. Viele Kunden legten dabei auch Wert darauf, die Labels eigenständig bedrucken zu können: „Eine Großschreinerei suchte eine Kennzeichnungslösung für Fensterbauteile. Wir entwickelten eine RFID-basierte Lösung für folgende Prozessanforderungen: Auf den Inlays sollten tagesaktuelle Daten gespeichert werden, vor allem aber war Staub ein Faktor, der in der Umgebung zu berücksichtigen war. Die von uns umgesetzte Komplettlösung beinhaltet mehrere Drucker, die entsprechend für diese Industrie mit Abdeckung und Staubschutz vorbereitet wurden. Darüber hinaus haben wir die Lösung mit einer entsprechenden Software aufbereitet und vorinstalliert. Seit einem Jahr läuft die Anwendung einwandfrei. Der Kunde bedruckt rund 250.000 Etiketten im Jahr.“

Inventarkennzeichnung und Asset Management

Bei der Inventarisierung richten sich die Label-Charakteristika nach den zu kennzeichnenden Gütern. Gewebte Textiletiketten eignen sich durch ihre Widerstandsfähigkeit für die permanente Kennzeichnung von Miettextilien, beispielsweise für Krankenhäuser oder Hotels. Hard Tags sind speziell für die Inventarisierung hochwertiger Indoor-Assets wie Handys oder Notebooks entwickelt. Im Außenbereich müssen die Labels unterschiedlichsten Witterungsverhältnissen wie Regen oder UV-Einstrahlung standhalten. „Die Entwicklung kundenspezifischer Speziallösungen gehört für uns zum Alltag. Das betrifft nicht nur die Inventarisierung, sondern sämtliche Bereiche, in denen RFID zum Einsatz kommt“, berichtet Marcus Muschke. „Oft fordern Kunden nur ein ‚einfaches‘ Label und werden sich erst im Laufe des Projektes der besonderen Anforderungen bewusst. Jedes Jahr führen wir rund 20 bis 30 große Projekte mit hohem Innovationsgrad in die Praxis.“

Letzte Änderung am Donnerstag, 13 November 2014 09:44
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