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Contrinex

Contrinex bietet Sub-Bus für RFID- LF- und HF-Reader

Artikel | von Contrinex Sensor | 11. November 2014

Für Industrie 4.0-Anwendungen – zuvorderst in Produktion und Logistik – wird der intersystemische Austausch von Prozessdaten immer wichtiger

Mit der neuen Version des industriellen Feldbus ContriNet lassen sich LF- und HF-Reader gemischt mit einer Software ansteuern. „Über diese Funktionserweiterung können wir nicht nur unterschiedliche Tags einer Frequenz, sondern nun auch Tags unterschiedlicher Frequenzen über mehrere Schreib-/Leseköpfe lesen und beschreiben“, erklärt Klaus Böhmer, SEO, Contrinex. Vor allem Anwender in Produktion und Logistik profitierten von höherer Flexibilität in der Anwendung und günstiger Anbindung. Mit der Integration neuer Interfaces richtet sich das Unternehmen auf den steigenden Austausch von Prozessdaten in Industrie 4.0-Anwendungen aus.

Klaus Böhmer, Senior Executive Officer, Contrinex AG im Interview mit Dunja Kandel, „RFID im Blick“

Herr Böhmer, für die HF-Produktfamilie bietet Contrinex mit ContriNet bereits ein einziges Interface für bis zu 31 HF-Schreib-/ Leseköpfe. Welche Vorteile hat eine rein softwarebasierte Lösung?

Klaus BöhmerKlaus Böhmer RFID-Tags geschlossener Systeme, bei denen die Tags in einem Kreislauf immer wieder verwendet werden, findet man häufig in der Logistik. In einer Sortieranlage oder falls die Position der Tags nicht klar ist, lassen sich mehrere Schreib-/Lese-Köpfe über ContriNet seriell verbinden und über ein einziges Interface an einen Feldbus bringen. Der Aufwand in der Installation und auch die Kosten werden dadurch drastisch reduziert.

Aktuell launcht Contrinex ein neues ContriNet, mit dem sich HF- und LF-Reader gemischt mit einer Software ansteuern lassen. Welche konkreten Nutzen ergeben sich daraus für den Anwender in der Praxis?

Man stelle sich ein Lager vor, in dem unterschiedliche, mit einem Tag versehene Objekte eingelagert werden sollen. Metallene Gegenstände sind mit einem Edelstahl-Tag gekennzeichnet, andere – beispielsweise Kunststoff- oder Holzboxen – mit günstigeren Kunststoff-Tags.

Lesestationen mit Schreib-/Leseköpfen unterschiedlicher Frequenzen, welche bei den genannten Tags notwendig sind, werden seriell und über nur ein Interface mit der Steuerung kommunizieren. Einfacher geht es nicht.

Sensorik, RFID und Reader-Ansteuerung spielen eine zentrale Rolle im Kontext von Industrie 4.0. Inwieweit hat sich Contrinex mit dem Produktportfolio auf diese Entwicklungen ausgerichtet?

Bei Contrinex ist Industrie 4.0 bereits Realität. Unsere Sensoren haben IO-Link als Standard-Interface integriert. Jeder Anwender kann somit selbst entscheiden, ob er unsere Sensoren binär betreibt oder die zusätzlichen Informationen und Möglichkeiten über dieses Kommunikationsinterface nutzen möchte. Bezüglich RFID ist das Generieren und Konsumieren von Daten das Kernelement. Über Feldbus-Schnittstellen findet der Austausch von Prozessdaten mit der übergeordneten Steuerung statt. Dieser Austausch muss jedoch so organisiert werden, dass daraus auch ein konkreter Nutzen entsteht und nicht nur eine Datenflut. Aus Anwendersicht spielt das Thema „Track & Trace“ eine zunehmend wichtige Rolle. Auch hier können wir Lösungen in Verbindung mit RFID aufzeigen. Federführend sehe ich alle komplexen Produktionsstätten beispielsweise in der Automobil- oder in der Lebensmittelindustrie von der Verarbeitung bis hin zur Verpackung.

Welche weiteren Neu- oder Weiterentwicklungen stehen im Fokus der Produktstrategie von Contrinex?

Für Hochtemperatur-Anwendungen bieten wir einen Tag an, der bei Temperaturen bis zu 250 Grad Celsius betrieben werden kann. Das ist wortwörtlich zu nehmen: Beispielsweise nach dem Durchlauf durch eine Lackierstrasse lässt sich dieser Tag sofort auslesen, es ist keine Abkühlzeit zu beachten. Dass wir hier auf absolute Silikonfreiheit geachtet haben, versteht sich von selbst. Zur SPS/IPC/Drives in Nürnberg werden wir die ersten optischen Sensoren vorstellen, welche mit einem neuen ASIC ausgestattet sind. Dieses ASIC ist der bisher komplexeste Baustein unserer 25-jährigen ASIC-Entwicklungserfahrung. Konsequenterweise werden wir auch hier wie bereits bei den induktiven Sensoren grundsätzlich und standardmäßig IO-Link anbieten. Damit sind alle Produktgruppen von Contrinex in der Lage, mit Steuerungen zu kommunizieren.

Letzte Änderung am Freitag, 10 April 2015 10:38
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