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deister electronic: „Automatisierte Lagerhaltung wird zum Status Quo“

Artikel | von deister electronic | 18. November 2014
Sämtliche Daten zu auf der Palette gelagerten Waren sind auf dem Paletten-Tag gespeichert und im LVS einsehbar. Sämtliche Daten zu auf der Palette gelagerten Waren sind auf dem Paletten-Tag gespeichert und im LVS einsehbar.

Was gehört alles dazu?
RFID-basierte Ladungsträgeridentifikation, Bestimmung von Stell- und Lagerplätzen, Stapler-Leitsysteme, Auftrags-Management, ERP- und LVS- Anbindung

„Automatisierung bietet Unternehmen logistische Einsparpotenziale, die sie im internationalen Wettbewerb stark nach vorne bringen“, berichtet Christoph Hötter, Key Account Manager, Deister Electronic. Dass Unternehmen sich im Aufbruch befinden und ihre Lagerhaltung auf die zukünftigen Anforderungen ausrichten, zeige nicht nur die wachsende Nachfrage nach RFID-fähigen Ladungsträgern innerhalb der letzten sechs Monate. Parallel seien auch leistungsstarke und zuverlässige Reader für die (Teil-)Automatisierung von Flurförderzeugen zunehmend gefordert. „Wir begleiten aktuell Projekte, die teilweise einen hohen Grad an Komplexität und Umfang aufweisen. Der Aufwand steht aber in keinem Verhältnis zu dem Benefit, den RFID-basierte Warenkommissionierung dank Bestandstransparenz und automatisierten Prozessen für Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Lieferungen bietet – erfolgreich abgeschlossene Projekte gehen als Motivator voran.“

Christoph Hötter, Key Account Manager, Deister Electronic, im Interview mit Anja Van Bocxlaer, „RFID im Blick“

Schneller ROI auch bei komplexer Integration

Christoph HötterChristoph HötterHinter den Prozessen der Lagerhaltung steckt eine sehr komplexe Logistik. Unabhängig von Lagerart und Lagergröße müssen Stell- und Regalplätze sowie die Bewegung von Produktionsmitteln und Produkten optimal verwaltet werden, um den steigenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden: kürzere Lieferzeitanforderungen und schnelle Lieferbereitschaft. „Diese Logistik erfordert folglich auch eine sehr komplexe Intelligenz, die den Betrieb koordiniert“, erklärt Christoph Hötter, Key Account Manager, Deister Electronic. „Sogar bei Unternehmen mit mehreren Millionen Euro Umsatz im Jahr treffen wir auf Logistikprozesse, die noch immer auf Zettel und Bleistift basieren. Die Lagerwirtschaft in diesen Unternehmen ist entsprechend ineffizient. Daraus ergeben sich für die RFID-Integration sehr komplexe Anforderungen an den Integrator. Dennoch: Der ROI ist oftmals sehr schnell gegeben und der Invest rechnet sich wirtschaftlich in mehrfacher Hinsicht: Ausfälle und Prozessunterbrechungen sinken gegen Null, die Lieferbereitschaft steigt erheblich.“

Invest vs. Wettbewerbsfähigkeit

Unternehmen werden sich immer mehr der Notwendigkeit bewusst, die Prozesse der Lagerhaltung den wachsenden Bedürfnissen anzupassen und auf die Zukunft vorzubereiten, so Hötter. „Nur ein Beispiel: Wir realisieren zurzeit ein Projekt für einen Automobilzulieferer, dessen Lagerwirtschaft nach wie vor papierbasiert ist. Aktuell befinden wir uns noch in der Vorbereitungsphase, aber es ist bereits ersichtlich, dass die Kosten der Umsetzung im sechsstelligen Bereich liegen werden – das steht aber in keinem Verhältnis zu dem Wettbewerbsvorsprung, den die RFID-Implementierung mit sich bringt und dem Risiko, in Zukunft nicht mehr konkurrenzfähig zu sein. Unser Kunde hat es auf den Punkt gebracht: Wer jetzt handelt, hat entscheidende Vorteile. Und seine aktuelle Lagerbewirtschaftung hat zu hohe Ausfälle zur Folge, die am Ende nicht mehr wirtschaftlich begründbar – und vor allem vermeidbar – sind. Dagegen hat sich RFID als probates Mittel erwiesen, das, kompetent implementiert, die Fehlerquote nahezu auf Null senken kann.“

Elf Sekunden pro Erfassung gespart

Gegenüber optischen Identifikationssystemen hätten sich die Vorteile RFID-basierter Identifikation in der Praxis letztlich in ganz pragmatischen Faktoren gezeigt, so Hötter:

„Eine Kundenmessung ergab, dass die Identifikation von Paletten und Ladungsträgern mittels Barcode circa elf Sekunden länger dauert, als die RFID-basierte Erfassung. Darüber hinaus steigt bei optischen Systemen die Fehlerhäufigkeit durch Scannen des falschen Regalcodes erheblich. Wenn der Fahrer außerdem absteigen muss, weil der Barcode mal wieder an der falschen Stelle platziert ist, dann ist das nur ein weiteres von vielen alltäglichen Beispielen, das die Nachteile optischer Systeme deutlich vor Augen führt.“

In diesem Jahr gingen vor allem viele große Lebensmittelhändler dazu über, ihre Behälter und Paletten mit RFID-Transpondern auszustatten, um den Warenfluss zu automatisieren. „Diese Großprojekte sind ein deutliches Indiz für das große Optimierungspotenzial logistischer und intralogistischer Prozesse mit RFID.“

Letzte Änderung am Donnerstag, 11 Dezember 2014 12:32
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