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GERA-IDENT: „Ein RFID-Label ist optimal, wenn es unauffällig funktioniert“

Artikel | von GERA-IDENT | 16. April 2015
Spezial-Labels für die Automotive-Branche Spezial-Labels für die Automotive-Branche BILD: GERA-IDENT

Unternehmen aus dem Automotive-Umfeld stellen hohe Ansprüche an stabile und nachvollziehbare Prozesse. RFID-Labels unterstützen die Erfüllung in vielfältiger Form.

„Wer RFID-Labels als Klebeetiketten betrachtet, sieht nicht die Mehrwerte, die auf Basis von speziellen Labels in nahezu allen Prozessen der Automobilindustrie erzielt werden können“, sagt Ramin Hassan, Geschäftsführer von Gera-Ident und berichtet über komplexe Anforderungen an Label-Lösungen aus einer Branche, die alles andere als homogen ist. Seit mehr als sieben Jahren fokussiert das Unternehmen auf Speziallösungen für Unternehmen aus dem Automotiv- Umfeld und bringt das in zahlreichen Projekten erworbene Wissen nicht nur in Konzepte und (Neu-)Entwicklungen ein, sondern optimiert auch kontinuierlich die eigene Qualitätssicherung, um Labels zu produzieren, die nach eigenem Anspruch so funktionieren, dass ihr Einsatz unbemerkt bleibt.

Ramin Hassan, Gera-Ident, im Gespräch mit „RFID im Blick“

Der Einsatz von RFID-Labels

Bauformen für jeden Einsatzbereich

Direkt nach der Anfrage eines Endkunden oder eines RFID-Lösungsanbieters steht für Gera-Ident immer die exakte Definition des Einsatzzweckes. „Diese sind in der Regel recht ähnlich, da Prozesse sich in der Produktion und der Intralogistik ebenfalls ähneln. Dennoch weichen die Spezifikationen für die zu konzipierenden Labels voneinander ab“, erläutert Ramin Hassan. Ist der Einsatzzweck klar, steht die Auswahl der RFID-Frequenz, der Ausführungsform (beispielsweise Label oder Hang Tag) und des passenden Inlays an. „Inlayhersteller adressieren Standard-Lösungen und Endkunden benötigen individualisierte Labels – wir verbinden mit unserem Know-how diese beiden Anforderungen, indem wir zwar auf Standard-Lösungen aus unseren Produktfamilien, die wir seit 2008 in zahlreichen Projekten für die Automobilindustrie entwickelt haben, zurückgreifen, diese jedoch – je nach Notwendigkeit hinsichtlich der Funktion beispielsweise auf Metall, oder bei der Auswahl von Deckmaterialien und Klebern – verfeinern.“

Anwendungsgebiete und Funktionsweisen

„Bei RFID-Labels für die Automobilindustrie unterscheiden wir hauptsächlich nach drei Einsatzbereichen: der Kennzeichnung von Teilen, der Kennzeichnung von Baugruppen sowie der Kennzeichnung von Behältern und Ladungsträgern. Jeder Hersteller oder Zulieferer verfolgt, was die Kennzeichnung betrifft, eine eigene Philosophie. Diese ergibt sich aus verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise Firmenstrategie und Einbindung in die Lieferkette“, erklärt Ramin Hassan und führt aus: „Unsere Labels kommen in nahezu allen Prozessen zum Einsatz, bei der Produktionssteuerung ebenso wie in der Intralogistik und können auch in nachfolgenden Prozessen der Wertschöpfungskette genutzt werden, selbst wenn sie fest verbaut sind – ein Vorteil gegenüber der Kennzeichnung mittels Barcode.“ So werden RFID-Labels zu einem elementaren Bestandteil des generell wachsenden Datenstromes in der Automobilindustrie und schaffen die Grundlage für den, zukünftig möglichen, unternehmensübergreifenden Einsatz von RFID-Applikationen.

RFID-Labels als digitale Auftragskarte

Einen Mehrwert schaffenden Vorteil sieht Ramin Hassan darin, dass RFID-Labels teilweise oder sogar komplett die Funktion einer elektronischen Auftragskarte übernehmen können: „In verschiedenen Unternehmen werden Auftragsordner mit durch die Produktion geschickt, um relevante Informationen der zu fertigenden Teile zu dokumentieren. Diese Dokumentation kann auch mit RFID erfolgen: Entweder fungieren Labels als Trigger für Abfragen in einer zentralen Datenbank, oder Teile der Daten werden zum dezentralen Auslesen direkt in den Speicher des RFID-Chips geschrieben.“

Bauformen für jeden Einsatzbereich
Um absolut stabile Prozesse zu erreichen, muss jede eingesetzte Komponente fehlerfrei funktionieren und gemäß ihrer Spezifikation Leistung erbringen.

Standard vs. individuelle Verfeinerung

Standardumsetzungen mit Produktgruppen

„Unsere unterschiedlichen Produktgruppen an RFID-Labels haben den Vorteil, dass wir nicht bei jeder Anfrage ein Label von Anfang an neu entwickeln müssen. Im Idealfall passen wir die Spezifikationen eines RFID Labels aus einer Produktgruppe an die jeweilige Kundenanforderung an“, berichtet Ramin Hassan und führt aus: „Unser eigener Anspruch an jedes von uns ausgelieferte Label ist, das die Prozesse, in denen die Labels zum Einsatz kommt, verlässlich und stabil laufen, sodass es im Idealfall überhaupt nicht bemerkt wird. Ist das der Fall, haben wir unsere Arbeit richtig gemacht.“

Individuelle Anpassungen erforderlich

Am Ende der automobilen Wertschöpfungskette steht ein Produkt, das zwar ähnlich anderer Produkte ist, der Weg der Fertigung und die Strategien der beteiligten Unternehmen unterscheiden sich jedoch mitunter stark voneinander. „Die Prozesse von der Einzelteilkennzeichnung bis zur Behälterkennzeichnung mögen sich ähneln. Die unterschiedlichen Strategien, die Unternehmen mit der Identifikation verfolgen, nehmen allerdings einen direkten Einfluss auf die Gestaltung der Labels sowie auf die Form der Applizierbarkeit. Zum Beispiel lässt ein hoher Automatisierungsgrad in der Fertigung nicht immer den Schluss zu, dass auch die Applikation von RFID-Labels am besten vollautomatisiert erfolgen kann. Des Öfteren sollen von der Bauform her komplexe Produkte an Stellen gekennzeichnet werden, bei denen eine automatisierte Applikation unmöglich beziehungsweise hinderlich für den Fertigungsprozess wäre. Hier kann das manuelle Auf- oder Anbringen des Labels oder Tags per Hand mitunter die bessere Lösung sein“, so Ramin Hassan.

Qualitätssicherung

Qualitätssicherung ist elementarer Teil der Strategie

„Die Qualitätssicherung ist ein elementarer Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Sie ist auf die Gesamtheit der Funktionalität unserer Produkte ausgerichtet und wird an die Bedürfnisse unserer jeweiligen Kunden angepasst. Somit machen Tests und Prüfungen der von uns entwickelten und produzierten Labels einen großen Teil unseres gesamten Angebotes aus“, berichtet Ramin Hassan und ergänzt: „Im Bereich der Qualitätssicherung unterscheiden wir uns von anderen RFID-Label-Anbietern und gehen über reinen Produktverkauf hinaus, indem wir unser in zahlreichen Automotive-Projekten gesammeltes Know-how für Kunden und Partner einbringen. Das beginnt bereits bei der Betrachtungsweise: Für uns sind RFID-Labels keine Klebeetiketten sondern Elektronikprodukte zur Kennzeichnung.“

Nachvollziehbare Prüfungen

Um absolut stabile Prozesse zu erreichen, muss jede eingesetzte Komponente fehlerfrei funktionieren und gemäß ihrer Spezifikation Leistung erbringen. „Qualitäts- und Sicherheitsmaßstäbe sind in der Automobilindustrie generell sehr hoch. Die Nachvollziehbarkeit der Einhaltung der Vorgaben muss bis zur kleinsten Schraube gegeben sein. Das gilt dementsprechend auch für RFID-Labels. Für uns ist die Parametrierung der Qualitätssicherung ein kooperativer Prozess und unser Angebot wird von zahlreichen Kunden wahrgenommen. Gemeinsam definieren wir Ziele und passen im Anschluss Parameter an, bis das Ergebnis stimmt. Zu jeder Zeit ist für unsere Kunden nachvollziehbar, welche Parameter mit welcher Auswirkung für die Gesamtlösung angepasst wurden“, erläutert Ramin Hassan. Unternehmen der Automobilindustrie nutzen das Angebot von Gera-Ident, um Fehlerpotenzial von Anfang an auszuschließen oder um Produkte, die sie bereits im Einsatz haben, so zu verfeinern, dass der Gesamtprozess von der gesteigerten Performance profitiert.

Letzte Änderung am Donnerstag, 16 April 2015 14:55
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