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RFID-Drucker von SATO sind global und universell einsetzbar

Artikel | von SATO Europe | 23. April 2015
Universell einsetzbarer Industriedrucker CL4NX. Der 4-Zoll-Drucker CL4NX ist Startpunkt der Produktoffensive in 2014, die Sato in 2015 nahtlos weiterführt. Bis Mitte des Jahres plant der Druckerhersteller, ebenfalls ein 6-Zoll-Modell auf den Markt zu bringen. Universell einsetzbarer Industriedrucker CL4NX. Der 4-Zoll-Drucker CL4NX ist Startpunkt der Produktoffensive in 2014, die Sato in 2015 nahtlos weiterführt. Bis Mitte des Jahres plant der Druckerhersteller, ebenfalls ein 6-Zoll-Modell auf den Markt zu bringen. BILD: SATO

Frequenzunabhängigkeit, neue Antennentechnologie und Phasenjittermodulation erweitern das Einsatzspektrum von RFID-Druckern

Global und universell einsetzbar – die neue Generation an UHF-Industriedruckern vereint alle technologischen Voraussetzungen für den Einsatz in weltweiten Supply-Chains in einem Modul, wie Detlev Müller, General Manager, Sato Germany, im Interview mit „RFID im Blick“ erklärt. Mit neuen RFID-Modulen für Applikatoren und Drucker der NX-Serie erweitert Sato die Range im Bereich UHF und HF. Darüber hinaus treibt der Druckerhersteller die PJM-Technologie für Anwendungen im Healthcare-Sektor oder die Diamantenindustrie voran.

Detlev Müller, General Manager, Sato Germany, im Interview mit „RFID im Blick“

Potenziale liegen in vorgelagerten Prozessen

„Die Anforderungsprofile an RFID-Druckerlösungen haben sich klar geschärft. Für uns haben sich als Schwerpunkte die RFID-Kennzeichnung in vorgelagerten Prozessen speziell im Fashion-Retail sowie Fertigungsprozesse in der Automobilindustrie herauskristallisiert. Wir haben die UHF-Industriedrucker der neuen Generation komplett neu aufgesetzt, sodass sie global universell einsetzbar sind – und zwar sowohl bezogen auf die Applikation als auch auf die Regionen“, erklärt Detlev Müller.

Neue Antennentechnologie für Direct Inlay Printing

Ein entscheidendes Merkmal ist, dass zwei RFID-Reader-Antennen in einem Drucker betrieben werden. Dadurch ist es möglich, sowohl Standardetiketten zu verwenden als auch Short-Pitch-Etiketten per Direct Inlay Printing direkt auf die Paperface-Inlays zu drucken, erklärt Detlev Müller und betont: „Dies ist keineswegs Standard und technisch eine Herausforderung.“ Bis dato wurden, so der General Manager, generell bei UHF-Druckern zwei verschiedene Antennen benötigt. Entweder musste für Short Pitch eine Antenne mit begrenztem Lesefenster verbaut werden oder, um Etiketten mit größerem Pitch einzusetzen, eine andere Antenne zum Einsatz kommen, die entsprechend justiert werden musste. „Jetzt können wir beide Typen mit einer Antennentechnologie abdecken. Speziell bei RFID-Labels ist es zudem wichtig, dass die Antenne physisch verstellt werden kann, um die Position optimal auf das Inlay abzustimmen. Dies ist ein Novum, mit dem Sato technologisch eine Vorreiterrolle übernimmt.“

„Wir haben das Industriedruckersegment technologisch auf das nächste Level gehoben und entwickeln unsere RFID-Module kontinuierlich weiter, um technologisch eine Vorreiterrolle einzunehmen.“

Multifrequenz-Reading erleichtert Einsatz in der globalen Supply-Chain

Globaler Einsatz bedeutet auch Frequenzunabhängigkeit: „Insbesondere in internationalen Textilprojekten betrifft die RFIDKennzeichnung auch die vorgelagerte Logistik, angefangen bei der Produktion, die in unterschiedlichen Ländern stattfinden kann“, erklärt Detlev Müller. In das neue Modul wurde daher ein Multifrequenzreader verbaut, der alle globalen UHF-Standards abdeckt. Je nach Zielregion, USA, Asien oder Europa, waren bisher verschiedene Module erforderlich. Heute genügt ein Modul, das einfach per Firmware auf die gültigen Frequenzen eingestellt werden kann“, so Detlev Müller. Zudem werden druckerseitig über 47 Landessprachen unterstützt und alle Zulassungszertifikate sind ab Werk lieferbar.

Anwenderfreundlichkeit bereits bei der Entwicklung berücksichtigt

Universell einsetzbar heißt auch Unabhängigkeit von den verwendeten Verbrauchsmaterialien und einfache Integrierbarkeit. „Der Endanwender möchte einen Drucker möglichst reibungslos in seine Anwendungsumgebung integrieren. Daher wurden bereits bei der Entwicklung viele Details berücksichtigt, die aber entscheidend sein können, beispielsweise, dass der Anwender videounterstützt selbstständig die Andruckrolle austauschen kann. Denn: Oft sind es triviale Dinge, die einen Servicefall auslösen, aber Warte- oder im schlimmsten Fall Ausfallzeiten kann sich kein Unternehmen heute leisten. Um Austauschzeiten zu minimieren, haben wir die Module auch sehr robust konzipiert.“

Generationswechsel wird in 2015 komplettiert

Der 4-Zoll-Drucker CL4NX ist Startpunkt der Produktoffensive in 2014, die Sato in 2015 nahtlos weiterführt. Bis Mitte des Jahres plant der Druckerhersteller, ebenfalls ein 6-Zoll-Modell auf den Markt zu bringen. „Damit runden wir das Segment Industrie- Thermodrucker komplett ab“, erklärt Detlev Müller. Zudem hat Sato das Portfolio um zwei OEM-Module für Applikatoren erweitert, eines im 6-Zoll-Bereich und ein 4-Zoll-RFID-Modul. „Speziell in der Automobilindustrie beobachten wir den Trend, dass ein Technologiewechsel auf RFID stattfindet. Insbesondere im 4-Zoll-Bereich sehen wir den Bedarf, an der Produktionsrampe Kartonagen, aber auch Produkte, mit RFID-Etiketten auszuzeichnen. Wir erwarten, dadurch unseren Marktanteil in diesen Bereichen zu erweitern.“ Eine weitere Neuerung soll in 2015 folgen: So sei geplant, ein HF-Modul für den CL4NX auf den Markt zu bringen.

PJM-Technologie nicht nur für den Healthcare-Sektor interessant

Zudem wird der Druckerhersteller den Industriedrucker mit einem PJM-Modul ausstatten. „Seit der Übernahme der PJM-Technologie (Phasenjittermodulation) von Magellan 2013 durch ‚Sato Vicinity‘ haben wir die Produkte konsequent ergänzt. Durch die Integration in den CL4NX komplettieren wir die Gesamtlösung um einen Industrie-Drucker auf dem neuesten Stand der Technik. Jetzt gehen wir den Schritt, die Technologie in Europa gemeinsam mit Systemintegratoren und Branchenpartnern stärker in die Anwendung zu bringen“, so Müller. Die PJM-Technologie wurde speziell für die Implantatkennzeichnung entwickelt. Der Hersteller orthopädischer Implantate Stryker Europe beispielsweise nutzt die Lösung bereits in seinen Hauptverteilzentren in sieben europäischen Ländern, darunter auch Deutschland. Sie eignet sich aber auch für andere Anwendungen, in denen Produkte unabhängig von der Ausrichtung zueinander bei sehr hoher Transponderdichte mit 100-prozentiger Lesegenauigkeit erfasst werden müssen, beispielsweise das Tracking von Laborproben oder Plasmabeuteln. „Aber auch außerhalb des Healthcare-Bereichs sehen wir höchst interessante Anwendungen, wie die Kennzeichnung von Schmuck oder Diamanten.“

Letzte Änderung am Donnerstag, 23 April 2015 09:29
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