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HLI: RFID ist reif für den Einsatz auf dem Rettungsfahrzeug

Use Cases | von HLI - Hamburger Logistik Institut | 11. Mai 2015
Ist alles an Bord und gewartet? Die mobile Erfassung ermöglicht die schnelle Identifizierung der Ausrüstungsgegenstände auf dem Fahrzeug sowie die Überprüfung von Wartungszyklen. Ist alles an Bord und gewartet? Die mobile Erfassung ermöglicht die schnelle Identifizierung der Ausrüstungsgegenstände auf dem Fahrzeug sowie die Überprüfung von Wartungszyklen. BILD: HLI

Die HLI zeigt mit dem Projekt EMLog: RFID-Technologie reduziert Aufwände für Wartung und Prüfprozesse

Ob Katastrophenlogistik, Rettungsdienste oder Energieversorger – die unmittelbare und schnelle Verfügbarkeit von Ausrüstungsgegenständen ist in vielen Bereichen von höchster Priorität. Die HLI untersucht im Rahmen des Projektes EMLog „Effiziente Material- Logistik“ Einsatzmöglichkeiten der RFID-Technologie für eine sichere und schnelle Erfassung der Ausrüstungsgegenstände sowie die Überprüfung von Wartungszyklen, beispielsweise bei Einsatz- und Servicefahrzeugen. Zwei Drittel des Projektes sind nun abgeschlossen. Detlef Aßmus und Alexander Tesch, HLI, geben ein erstes Zwischenfazit: Technologisch ist RFID reif für den Einsatz und sehr gut auf andere industrielle Anwendungsfälle übertragbar.

Alexander Tesch und Detlef Aßmus, Hamburger Logistik Institut, im Interview mit „RFID im Blick“

Technologisch bietet RFID alle Voraussetzungen

„Vor allem für den RFID-Einsatz in metallischen Umgebungen können wir sagen: Technisch ist RFID reif für den Einsatz. Gerade im On-Metal-Bereich hat die Technologie einen Riesensprung gemacht. Es lassen sich deutlich höhere Lesereichweiten erzielen als noch vor zwei bis drei Jahren“, erklärt Alexander Tesch, zuständig für Consulting Logistik & AutoID am HLI. Zudem sei ein sehr breites Spektrum an UHF-Technologien für die unterschiedlichsten Oberflächen verfügbar, angefangen von einfachen UHF-Labels als Flag-Tag oder mit Spacer bis hin zu speziellen On- Metal-Labels. „Diese sind gerade mit Blick auf die nachträgliche Kennzeichnung im Retrofit von Vorteil“, so Tesch.

Enorme Reduzierung aufwendiger Prüfprozesse

Heute werden immer mehr Ressourcen benötigt, um Material zu warten, zu prüfen und dies auch lückenlos zu dokumentieren. „Der Aufwand ist enorm, da die Prüfprozesse heute komplett manuell erfolgen. Bei der Vollständigkeitsprüfung auf einem Fahrzeug können dies bis zu 800 Teile sein. THW, wo 99 Prozent freiwillige Helfer im Einsatz sind, oder Feuerwehr verfügen aber über immer weniger Ressourcen“, erklärt Detlef Aßmus, Mitglied der Geschäftsleitung des HLI. „Mit einem einfachen mobilen RFID-Gerät lässt sich der Erfassungsaufwand deutlich reduzieren: Mit RFID wird nur noch ein Zehntel der Zeit rein für den Identifikationsprozess benötigt. Das sind nicht nur im Prüfwesen, sondern auch in der Logistik deutliche Effizienzsteigerungen“, ergänzt Tesch.

Automatische Vollständigkeitsprüfung und Retrofit: Ist alles an Bord und gewartet?

Auch bei der Vollständigkeitsprüfung kann die Technologie eine deutliche Vereinfachung schaffen. Mit einer mobilen Anwendung lässt sich einfach prüfen, ob alle Geräte an Bord und gewartet sind oder das richtige Gerät auf dem richtigen Fahrzeug ist. Im Einsatz bei größeren Schadenslagen, wenn mehrere Wachen zusammengerufen werden, kann es passieren, dass Geräte vertauscht werden. „Eine 100-Prozent-Erfassung lässt sich allein durch RFID nicht erreichen, aber selbst wenn nur 95 Prozent der Ausrüstung erfasst werden, bedeutet dies eine deutliche Erleichterung“, so Tesch. Darüber hinaus befasst sich die HLI mit der Frage, wie sich Fahrzeuge über eine On-Board-Lösung selbst „einsatzbereit“ melden können: „Eine interessante Entwicklung ist ein Schlauchantenne, die man flexibel in Gerätefächern verlegen kann. Hier gibt es bereits erste Erkenntnisse, die wir noch weiter fortführen.“

Auf andere Wirtschaftszweige übertragbar

Im nächsten Schritt ist geplant, gemeinsam mit den Anwendern Anwendungskonzepte und Handlungsempfehlungen sowie ein Demonstrator zu entwickeln, um die Funktionsfähigkeit im praktischen Einsatz zu testen. „Seitens der Anwendungspartner sind Resonanz und Interesse enorm positiv und es gibt bereits erste Projektideen, beispielsweise bestimmte Atemschutztechnik auszustatten“, so Tesch. Und Detlef Aßmus ergänzt: „Der Einsatz von Technologie ist der Treiber, um Aufwände zu reduzieren. Die bisherigen Erkenntnisse aus dem Projekt sind wunderbar skalierbar und übertragbar auf andere Anwendungsfälle und Wirtschaftsbereiche, wie städtische Versorgungsbetriebe, die ähnliche Anforderungen in Bezug auf Wartung, Retrofit oder Materiallogistik haben.“

Letzte Änderung am Donnerstag, 22 Oktober 2015 13:07
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